Montabaur
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Nr. 38/95
HUK-Coburg Versicherungsgruppe
Autoversicherung wird billiger
Autofahren wird für die Kunden der HUK-Cobürg Versi- cherungsgruppe ab 01.01.1996 deutlich billiger. Der mit 5,7 Millionen Autoversicherungsverträgen zweitgrößte deutsche Autoversicherer wird einen neuen Tarif einführen, dessen Niveau deutlich unter dem bisherigen liegen wird. Außerdem gewährt die HUK-Coburg Versicherungsgruppe für besonders schadenarme Autotypen, sogenannte »Vorzugstypen«, noch einmal 15 Prozent Rabatt. Im Gegensatz zu anderen Wettbewerbern wird die HUK-Coburg Versicherungsgruppe diese Rabatte nicht nur Neukunden einräumen, sondern mit Beginn des neuen Versicherungsjahres auch an die Kunden weitergeben, die bereits bei ihr versichert sind.
Damit reagiert die HUK-Coburg Versicherungsgrappe auf Vorstöße im Markt, die die erwarteten Ergebnisse einer Studie-des Verbandes der Schadenversicherer über einen Typentarif in der Kraftfahrthaftpflicht-Versicherung teilweise vorwegnehmen. Die Vorzugstypen-Liste der HUK- Coburg umfaßt etwa 600 Modelle fast aller gängigen Hersteller.
Der Tarif der HUK-Coburg wird damit weiterhin zu den günstigsten am Markt zählen, der Preisabstand zu den anderen Versicherern bleibt erhalten. Rabatte auf der Basis von »weichen« Tarifmerkmalen - das sind solche, bei denen sich der Versicherer, wie zum Beispiel bei Rabatten für Garagenwagen oder Wenigfährer, allein auf Angaben des Kunden verlassen muß - wird die HUK-Coburg derzeit nicht einführen.'
Solche weichen Tarifmerkmale will die HUK-Coburg Versicherungsgruppe nur dann berücksichtigen, wenn sie sich versicherungstechnisch begründen lassen und wenn für Kunden und Versicherer zufriedenstellend gelöst ist, wie solche Tarifmerkmale nachgewiesen werden sollen. Damit will die HUK-Coburg ihre Kunden vor Problemen im Schadenfall bewahren. So gibt es noch keine befriedigende Lösung in der Frage angemessener Sanktionen, mit denen der Versicherungsnehmer rechnen müßte, wenn er bewußt öder unbewußt falsche Angaben bei Abschluß des Vertrages oder im Schadenfall macht.
Senioren-Union CDU Rheinland-Pfalz
Einladung
Landestag 1995 - »Heute und morgen - Solidarität der Generationen«, Donnerstag, 5. Oktober 1995,10.30 Uhr, im Bürgerhaus Mainz-Hechtsheim.
Wer mitfahren will, bitte melden bei CDU-Geschäftsstelle Montabaur, Telefon 02602/92230.
3. Westerwälder Diabetiker-Tag
mit Industrieausstellung im Bürgerhaus zu Wirges am 30.09.1995, von 09.00 bis 15.30, Schirmherr: Der Landrat des Westerwaldkreises, Herr Peter Paul Weinert.
Moderation: Chefarzt Dr. med. Reiner
Organisation: Eberhard Strutz, Arzt f. Innere Medizin,
Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach Friedei Günther, Dernbach
Veranstalter: Diabetiker-Selbsthilfegruppe Dernbach-
Wirges
Schönstätter Marienschule wird 50
Zum 50. Geburtstag ihrer Schule haben sich die Schülerinnen und Lehrkräfte der Schönstätter Marienschule in Vallendar für diesen Herbst viel vorgenommen. Die Vorbereitungen für das große Fest an der im weiten Umkreis einmaligen Mädchenschule laufen auf Hochtouren.
Ganz im Zeichen des Jubiläums stehen die beiden Projekttage am 13. und 14.09.1995, denn sie dienen der Aufarbeitung der Schulgeschichte, der Vorbereitung von Ausstellungen und dem Einüben von Theaterstücken.
Mit einem großen Schulfest am 23.09.1995 feiern die jetzigen Schülerinnen mit ihren Eltern und Gästen das goldene Jubiläum der Schule. Am Freitag, 29.09.1995, findet der offizielle Festakt zum Gründlingsjubiläum statt, zu dem Vertreter aus dem religiösen, politischen und schulischen Umfeld der Marienschule eingeladen sind. Schlußpunkt der Feierlichkeiten ist
dann der eigentliche Jubiläumstag, der 01.10.1995. An diesem Sonntag findet ein großes Treffen aller ehemaligen Schülerinnen der Marienschule statt, zu dem auch die herzlich eingeladen sind, die ihr Gymnasium schon vor dem Abitur verlassen haben.
Für manchen in der Umgebung von Vallendar kann dieser Tag zu einem Familienausflug werden: Sind es doch nicht wenige, bei denen schon Oma und Mutter die gleiche Schule besuchten wie jetzt die kleine Tochter.
Kindergeldkasse informiert Arbeitgeber
Die Kindergeldkasse verschickt derzeit über 40.000 Briefe in den Westerwald- und in den Rhein-Lahn-Kreis. In den letzten Tagen wurden alle privaten Arbeitgeber angeschrieben. Es geht um das Kindergeld ab 1996.
Das Kindergeld wird ab Januar 1996 entweder vom Arbeitgeber oder von der »Familienkasse« beim Arbeitsamt (früher: Kindergeldkasse) ausgezahlt. Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten müssen das Kindergeld an ihr Personal selbst auszahlen. Betriebe mit weniger Arbeitnehmern können sich hiervon befreien lassen. Sie beantragen dies formlos bei der Kindergeldkasse des Arbeitsamtes Montabaur. Die Betriebe erhalten dann bis Anfang 1996 den Befreiungsbescheid.
Neues Kindergeld ab 1996
Alle Kindergeldempfänger bekommen in den nächsten Wochen Post von der Kindergeldkasse, die sie über die Änderungen ab Januar 1996 informiert. »Warten Sie bitte dieses Anschreiben in jedem Fall ab«, so Hans-Peter Krämer, Abschnittsleiter für die Kindergeldkasse in Montabaur. Telefonische Anfragen erübrigen sich dadurch. Dem Anschreiben liegt eine Erklärung bei, die nur an die Kindergeldkasse zurückzuschicken ist, wenn der Betrieb künftig die Kindergeldauszahlung übernimmt. Dies muß der Einzelne mit seinem Lohnbüro abklären.
In zwei weiteren Fällen muß die Kindergeldkasse ebenfalls benachrichtigt werden. Erstens von Eltern 16- bis 18jährige Kinder, die bisher kein Kindergeld erhielten (zum Beispiel wegen einer Ausbildungsvergütung, die über 750 Mark betrug). Diese Familien erhalten ab Januar wieder ihr Kindergeld. Zweitens: wenn sich etwas geändert hat, was Einfluß auf das Kindergeld hat (zum Beispiel neues Konto oder Umzug). »Bei 40.000 Anschreiben dauert es sicher mehrere Wochen, bis wir auf das neue Verfahren umgestellt haben. Wir bitten die Eltern und die angeschriebenen Betriebe um Verständnis, wenn die Kindergeldkasse zur Zeit wegen der vielen Anfragen telefonisch nur schwer zu erreichen ist!« so Hans-Peter Krämer.
II. Frauenfrühstück 1995
»Frauen wie Wir« laden ein
Das II. Frauenfrühstück der offenen Frauengruppe »Frauen wie Wir« steht vor der Tür. Wie bereits beim ersten erfolgreichen Frauenfrühstück in Höhr- Grenzhausen, laden auch diesmal die Frauen der Gruppe »Frauen wie Wir«, in Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat Höhr-Grenzhausen, zu einem gemeinsamen Frauenfrühstück ein.
Eingeladen sind alle interessierten deutschen und ausländischen Frauen. Kinder sind gerne gesehen.
Diesmal wird Helga Arenhövel, Altenhilfe, über das Thema »Sp ren.
Sprecherin des Arbeitskreises aß im und am Alter« referie-
RAUEN
Das gemeinsame Frühstück am Samstag, dem 23. September 1995, beginnt um 09.30 Uhr. Ein Unkostenbeitrag von 3,- DM wird erhoben.
•Treffpunkt des »Frauen wie Wir-Frühstückes« ist das Jugend- und Kulturzentrum »Zweite Heimat«, Hermann-Geisen- Straße 40-42, 56203 Höhr-Grenzhausen.
Interessierte können sich anmelden oder Informationen unter folgenden Telefonnummern erhalten: Claudia Altwasser, Tel.: 02623/2798, oder Emine Yildiz, Tel.: 0S624/7738.

