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Montabaur

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schon auf eine martialische Lebensweise hin: Gefährlich und räuberisch. Zwei mächtige Oberkiefer dienen den Wespen als Universal-Greif-' und Schneidwerkzeuge, ein Stechorgan am Ende des Hinterleibs produziert ein Gemisch aus Eiweißstof­fen, Aminosäuren, Histamin und Acetylcholin, vier Flügel ma­chen sie schnell und wendig. Damit die Flügel eine größere Last heben können, sind sie jeweils mit kleinen Häkchen zu Tragflächen verkoppelt. Und damit die zarten Hautflügel im Getümmel nicht leiden, werden sie in Ruhehaltung in Längs­richtung zusammengefaltet, was der Familie die Bezeichnung Faltenwespen einbrachte. Das Wichtigste aber für ein Räuber­leben sind hochwertige Sinnesorgane. Denn sie müssen unter anderem die Energiequellen aufspüren, ob fleischlich zur Jun­genaufzucht oder zuckersüß zur Versorgung mit Flugtreib­stoff. Diese Sinneszellen liegen in den länglichen Gruben zu Hunderten auf den Wespenfühlem. Wer mit einer zehnfach vergrößernden Lupe einer toten Wespe auf die Fühler schaut, kann diese Grübchen als helle Längsstrichelung erkennen. Obwohl fast alle Wespen die typische Körperfarbung aufwei­sen, lassen sich die einzelnen Arten an bestimmten Zeichnun­gen gut unterscheiden. In Menschennähe nistet am häufigsten die Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica), deren Nester meist im Halbdunkel von Dachböden, Garagen, Hochsitzen, Schuppen oder Holzstößen angelegt werden. Schaut man von vorne auf die gelbe Stirn, fällt dort ein gezackter schwarzer Fleck auf, an dein die Art gut zu erkennen ist. Diese Wespenart ist kaum aggressiv und läßt sich am Nest gut beobachten oder fotografieren.

Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl 02602/126.215

publik konnte dieser Art Schlüsselstellung unter je anderen Bedingungen behauptet werden.

Wohl immer aber erwies sie sich auch als zwiespältig. Noch Adenauers weltpolitische Orientierung war nicht frei von kon­fessionellen Voreingenommenheiten.

Die Stadt Montabaur hat nicht nur als Zaungast die Entwick­lung verfolgt. Im Wechsel ihrer Staatszugehörigkeiten Kur­trier, Nassau, Preußen, Rheinland-Pfalz - und durch einzelne Bürger hat sie das Wechselbad der Geschichte heftig durchlit­ten und gelegentlich mitgestalten helfen.

Ob heute noch von politischem Katholizismus geredet werden darf, ja oh er überhaupt noch Chancen haben würde das ist die Frage.

P. Dr. Hermann Josef Roth ist Autor und Herausgeber vieler Schriften, so auch Mitautor der Chronik der Stadt Montabaur. In der »Geschichts- und Kulturwerkstatt Westerwald« (Ver­ein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsfor­schung) ist er leitend tätig.

Schließung der HausmüUdeponie Meudt

am 20.09.1995 ab 12.00 Uhr wegen Eröffnung der Sickerwas­seraufbereitungsanlage auf dem Gelände der Hausmüllde- ponie Meudt

Wegen der Eröffnung der Sickerwasseraufbereitungsanlage auf dem Gelände der Hausmülldeponie Meudt bleibt dieselbe am Mittwoch, dem 20.09.1995, ab 12.00 Uhr, für Anlieferun­gen geschlossen. Im Bedarfsfall kann an diesem Tag von 12.00 bis 16.00 Uhr die Hausmülldeponie Rennerod angefahren wer­den.

ANRUF - SAMMELTAXI

auf WUNSCH begleitet

sie ihr AST- Fahrer

der Verbandsgemeinde Montabaur b zur HA USTURE

Archiv der Stadt Montabaur

Informationen zu Akten und Urkunden

Vortrag im Turm

am Donnerstag, dem 28.09.1995,19.00 Uhr.

Dieses mal in der Bürgerhalle des alten Rathauses.

P. Dr. Hermann Josef Roth spricht zu »Kreuz ab!« oder: Politischer Katholizismus. Geschichte vor dem Hintergrund aktueller Probleme mit besonderer Berücksichtigung der We­sterwälder Szene.

Der Spruch des Bundesverfassungsgerichts hat bis in den Westerwald hinein für Wirbel gesorgt. Aus Parteikreisen war Widerspruch zu hören. Fast so etwas wie Kulturkampfstim­mung schien sich zu regen. Schatten der Vergangenheit weck­ten Bereitschaft sich zu formieren. Inzwischen ist es stiller geworden. Vom Zentrum bis zur CDU politischer Katholizis­mus wand sich seit jeher zwischen Angriff, Verteidigung und Anpassung.

Die Französische Revolution fegte den Kurstaat hinweg, setzte aber auch einen unerhörten Modemisierungsschub in Gang. Die Kirche focht mit zwei Waffen: Zur Wiedergewinnung ihres Einflusses mobilisierte sie die Massen und nahm Freiheits­rechte in Anspruch, geistig schottete sie sich jedoch gegenüber dem Zeitgeist ab. Es gelang, eine Position zwischen den Be­dürfnissen der sogenannten Unterschichten und den Herr­schaftsinteressen etablierter Kräfte einzunehmen. Im Kaiser­reich, in Weimar, unter den Nazis und noch in der Bundesre-

ARCHIVI

Fri stablauf: 31. Dezember 1995

Beiträge für Zeiten der Heiratserstattung nachzahlen Jetzt beraten lassen!

Nur noch bis zum 31. Dezember 1995 können Frauen, die sich anläßlich einer Heirat ihre vor dem 1. Januar 1968 gezahlten Rentenversicherungsbditräge erstatten ließen, die Nachzah­lung freiwilliger Beiträge für diese Zeiten beantragen. Da die Beiträge so bewertet werden, als wären sie zum damaligen Zeitpunkt entrichtet worden, ergibt sich aus den Nachzah­lungsbeiträgen eine sehr gute Rendite. Darauf weist die Lan­desversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, nochmals hin.

Ausgenommen von der Nachzahlung sind Frauen, die eine Altersvollrente beziehen oder das 65. Lebensjahr bereits .voll­endet haben.

Frauen, die eine Altersvollrente beziehen und noch nicht 65 Jahre alt sind, können das Nachzahlungsrecht wieder erwer­ben, wenn sie die Altersvollrente für einen Monat in eine 2/3 Teilrente umwandeln lassen. In diesem Monat können sie die Nachzahlung beantragen. Der einmalige Verzicht auf 1/3 der Rente ist in der Regel aufgrund der sich durch die Nachzah­lung erhöhenden Rente in kurzer Zeit ausgeglichen.

Die LVA empfiehlt interessierten Frauen, sich in jedem Fall frühzeitig beraten zu lassen und den Antrag rechtzeitig zu stellen.

Auskünfte erteilten die LVA Rheinland-Pfalz, ihre Auskunfts­und Beratungsstellen und Versichertenältesten, die Versi­cherungsämter der Kreis- und Stadtverwaltungen sowie die Verbandsgemeinde- und Gemeindeverwaltungen.

ElErwachsenenbildung

Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur

01602 Zeitsemrnar - Haben Sie auch nie Zeit?

Geht es Ihnen so wie vielen anderen? Sind Sie gehetzt, immer im Streß und ohne das befriedigende Gefühl, heute etwas geleistet zu haben? Im Seminar sprechen wir über Zeitbedarf und Zeitplanung, rationelle Aufgabenverwaltung, Bior­hythmus, Zeitdruck und Zeitfallen. Sie erhalten durchführba­re Anregungen, was Sie für sich persönlich oder beruflich tim können, um Ihre derzeitige Situation zu verbessern.

Termin: 23. September 1995 (09.00 bis 17.00 Uhr)

Ort: Haus der Jugend, Gelbachstraße

Leitung: Gerhard Greiwe

Gebühren: 70,- DM