Montabaur
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Zu lange geparkt
Abgeschleppt
Für Autobesitzer, die in Urlaub fahren, ihr Fahrzeug während dieser Zeit aber zu Hause lassen, hat Dekra einen Tip parat, der viel Ärger ersparen kann: Informieren Sie sich vor der Abfahrt bei der Straßenverkehrsbehörde oder beim zuständigen städtischen Baureferat über eventuell geplante Bauvorhaben in der Straße, in der Sie Ihr Fahrzeug geparkt haben. Wird dort nämlich während Ihrer Abwesenheit eine Baustelle errichtet, wofür der Pkw abgeschleppt werden muß, können Sie mit Bußgeld und Abschleppgebühren belastet werden, falls die Bauvorhaben durch Aushang oder durch die örtliche Zeitung bekanntgegeben wurden. Der Fahrzeugbesitzer kann auch dann belangt werden, wenn durch angefangene Bauarbeiten in der Straße bereits ein eindeutiger Hinweis auf weitere geplante Bauarbeiten erfolgt ist.
LBS-Spende für Aktion Sorgenkind
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30.000 -
30.000 DM betrug die Spende, die Hermann-Josef Bungarten, für die LBS zuständiges Landesbank-Vorstandsmitglied, als Scheck für die Aktion Sorgenkind bereitstellen konnte.
Der Betrag kam hauptsächlich hei einem Familienfest für die LBS-Mitarbeiter anläßlich des Einzuges in ihr neues Ge- schäfitsgebäude zusammen. Die Einnahmen aus einer Tombola, den aufgestellten Sparschweinen und sonstigen Aktionen wurden von der LBS nochmals deutlich aufgestockt. Dieter Gutschick, Geschäftsführer der Deutschen Behindertenhilfe Aktion Sorgenkind, nahm den Scheck mit dem stattlichen Betrag im Beisein der beiden LBS-Geschäftsfuhrer Arnolds und Issel dankend entgegen.
Wohneigentum belastet Haushaltskasse weniger als in früheren Jahren
Repräsentativ-Befragung von Neueigentümenu
Trotz gestiegener Bau- und Immobilienpreise bleiben die eigenen vier Wände auch für Normalverdiener erschwinglich. Der Anteil, den der monatliche Aufwand für das eigene Heim vom Nettoeinkommen der Neu-Eigentümer beansprucht, ist im Vergleich zu früheren Jahren sogar zurückgegangen. Das geht aus einer von Infratest im Auftrag der LBS durchgeführten Repräsentativ-Befragung jener Haushalte hervor, die in der Zeit von 1991 bis 1993 Wohneigentum gebildet haben. Die aktuelle »Wohneigentumsstudie« knüpft an Untersuchungen aus den Vorjahren an.
Danach wenden die Erwerber für Wohneigentum im Mittel 360.000 Mark auf - 22 Prozent mehr als im Befragungs-Zeitraum 1987 bis 1990. »Häuslebauer« müssen dabei tiefer in die Tasche greifen: Im Durchschnitt bezahlen sie für einen Neubau 424.000 Mark (87-90: 354.000 Mark); ein gebrauchtes eigenes Heim kostet durchschnittlich 293.000 (227.000) Mark.
Monatsleistung geringer
Durchschnittlich 1.507 Mark im Monat bringen Erwerber von Wohneigentum im ersten Jahr auf. Das sind 29 Prozent des Netto-Einkommens (Mittelwert: 5.195 Mark). Durch Steuervorteile reduziert sich der monatliche Kapitaldienst auf 1.023 Mark, das entspricht einem Anteil von 20 Prozent des Einkommens. Im Zeitraum 1987 bis 1990 mußten Bauherm/Käufer netto noch 22 Prozent des Haushaltseinkommens auf den Tisch blättern.
Nr. 31/95
Eigenkapitalsquote gestiegen
Im Schnitt verfügen die Erwerber üb^r 148.000 Mark Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote stieg damit von 38 auf 41 Prozent. Die Werte schwanken, im einzelnen betrachtet, zwischen 191.000 (44 Prozent Quote) Mark für neue und 117.000 Mark (39 Prozent Quote) für gebrauchte Objekte. Unverändert setzt jeder dritte Neueigentümer bei der Finanzierung Bausparguthaben ein.
Bausparer bringen im Durchschnitt 162.000 Mark Eigenmittel (Anteil an Finanzierung 44 Prozent), Nicht-Bausparer dagegen nur 137.000 Mark (39 Prozent) mit.
Einsatz von Fremdkapital
Eigentümer von Neubauten müssen im Mittel 242.000 Mark, Erwerber eines gebrauchten Objektes 183.000 Mark fremdfinanzieren. Mehr als zwei Drittel der Bauherren/Käufer setzten Hypotheken ein, die einen mittleren Betrag von 173.000 Mark aufwiesen. Danach rangieren gleich die Bauspardarlehen als zweitwichtigste Fremdkapitalquelle. Bei einem Drittel der Finanzierer bewährt sich das zinsfeste und günstige Bauspardarlehen als stabile Stütze im Finanzierungsplan. Es erreicht eine durchschnittliche Höhe von 69.Q00 Mark.
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Deutschland I

