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Montabaur

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Nr. 31/95

Wissenswertes

Walter Müller neuer Filialdirektor

der Kreissparkasse Westerwald in Montabaur

Walter Müller wurde als neuer Filialdirektor der Kreissparkasse Westerwald in Montabaur von Tony Alt, dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Wester­wald, eingeführt.

Nach seiner Ausbildung bei der Kreissparkasse hat Wal­ter Müller alle Weiterbil­dungsmöglichkeiten der Sparkassen-Organisation genutzt und 1983 die Fach­prüfung zum Sparkassenbetriebswirt abgeschlossen.

Danach war Walter Müller als Kundenberater, Leiter der Hauptzweigstelle Neuhäusel und Leiter der Privatkundenab­teilung der Filiale Montabaur tätig. In den vergangenen drei Jahre war Walter Müller für ein Projekt der Kreissparkasse Westerwald und des Deutschen Sparkassen- und Giroverban­des freigestellt.

Nach Abschluß dieses Projektes freut sich Walter Müller auf die neue Aufgabe, wieder als kompetenter Ansprechpartner für die Kunden der Kreissparkasse in Montabaur tätig zu seih. Aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit und seiner Berufserfah­rung in allen Bereichen der Sparkasse bietet Walter Müller Gewähr dafür, Beratungskompetenz zum Vorteil seiner Kun­den allzeit umsetzen zu können.

Walter Müller ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

Zucht-, Reit- und Fahrverein Dierdorf und Umgebung e.V.

Dressur- und Springtumier vom 4. bis 6. August 1995

In der Zeit vom 4. bis 6. August 1995 veranstaltet der RV Dierdorf sein 39. Turnier. Damit Sie über den Verlauf des Turniers informiert sind, hier die Zeiteinteilung: Donnerstag, 3. August

Springen.von 10.00 bis 19.30 Uhr

Freitag, 4. August

Springen.von 08.00 his 19.00 Uhr

Dressur.von 09.30 his 18.30 Uhr

Samstag, 5. August

Springen.von 07.00 bis 19.00 Uhr

Dressur.von 08.00 bis 19.00 Uhr

Sonntag, 6. August

Springen.'.von 08.00 bis 19.00 Uhr

Dressur.von 08.00 bis 16.30 Uhr

13.00 Uhr Platzkonzert, Eintritt frei!

Rat für Versicherte

Sprechtag

Der Versichertenälteste der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), Willi Neuroth, Niederahr, hält am Don­nerstag, dem 10.08.1995, von 14.00 bis 17.00 Uhr, in Mon­tabaur - AOK-Regionaldirektiön -, einen Sprechtag ab. Ratsuchende Versicherte der Angestellen-Versicherung wer­den gebeten, alle Unterlagen für ihre Angelegenheiten mitzu­bringen. Es handelt sich z. B. um Versicherungsverlauf, Bei­tragsnachweise, Geburtsurkunden, Familienstammbuch, Ar­beitslosenmeldekarten sowie Paß oder Personalausweis.

Für Anträge auf Versichertenrente steht der Versichertenäl­teste nach Terminabsprache unter der Telefon-Nummer 02602/70143 zur Verfügung.

Der Versichertenälteste weist noch einmal ganz beson­ders daraufhin, daß am 31.12.1995 die Frist zur Einreichung von Anträgen für die Wiedereinzahlung von Beiträgen abläuft, die aus Anlaß der Eheschließung erstattet wurden.

Frauen - Kind - Karriere

- Teilzeitmaßnahme -

»Referentin für Informationsmanagement«

Die Chance für Ihre Zukunft liegt in einer 12monatigen Qua­lifizierungsmaßnahme incl. zweimonatigem Betriebsprakti­kum. (§ 34 AFG gefördert).

Zielgruppe: Absolventinnen Uni/FII (mind. sechs Semester) und die berufserfahrene Praktikerin. Informationen erhalten Sie über das Bildungswerk der rheinland-pfälzischen Wirtschaft e.V., Markenbildchenweg 34, 56086 Koblenz, Info-Tag 08.08.1995,10.00 Uhr, oder rufen Sie uns an-Telefon 0261/12671.

Statistisches Landesamt mit neuer Führung

Leitender Regierungsdirek­tor Klaus Maxeiner wurde vom Ministerium des Innern und für Sport mit der Wahr­nehmung der Geschäfte des Präsidenten des Statisti­schen Landesamtes Rhein­land-Pfalz beauftragt. Geboren wurde Klaus Maxei- ner in Diez an der Lahn. Nach dem Abitur am Staatli­chen Goethegymnasium 1957 in Bad Ems studierte er in Frankfurt Wirtschaftswis­senschaften mit dem Schwer­punkt Statistik. Als Diplom- Volkswirt kam er 1963 zu­rück nach Bad Ems zum Sta­tistischen Landesamt.

Unter dem damaligen Präsi­denten Dr. Walter Neilessen lernte er das gesamte Aufgabenspektrum des Amtes kennen. Von 1966 bis 1971 war Klaus Maxeiner Geschäftsstellenleiter des Interministeriellen Ausschusses »Automation in der Ver­waltung«. Als Initiator und Projektleiter des Landesinforma­tionssystems war er maßgeblich an der Neugestaltung von Auswertung und Darbietung der amtlichen Statistik beteiligt. Seit 1974 war Klaus Maxeiner Leiter der Abteilung »Automat­ische Datenverarbeitung«. In dieser Funktion war er verant­wortlich für den Aufbau des Rechenzentrums, des Landesin­formationssystems und des Krankenhausinformationssy­stems sowie für Pilotanwendungen der Verwaltungsautomati­on und den Aufbau der Ausbildung im Bereich der Datenver­arbeitung.

In der Weiterentwicklung des Statistischen' Landesamtes zu einem »bürgerorientierten Informationsdienst« sieht Klaus Maxeiner eine wichtige Aufgabe für die Zukunft.

Das Statistische Landesamt sollte verstärkt »politiknahe Ent­scheidungshilfen« anbieten. Parlament und Regierung benöti­gen Daten für Regional^, Landes- und Fachplanung. Mit Pro­gnosen und Modellrechnungen (z. B. Lehrstellennachfrage, Wohnungshedarf, Haushalte, Schülerentwicklung, Kinder­gartenplätze) müßten neue Schwerpunkte gesetzt werden, so Maxeiner.

Sonntagskinder, ein nicht so häufiger Fall

Im Jahre 1994 kamen nach Angaben des Statistischen Lan­desamtes in Bad Ems 40539 rheinland-pfälzische Kinder zur Welt. Auf das Gesamtjahr bezogen waren das durchschnittlich 111 Neugeborene pro Tag. Die tatsächlich beobachteten Werte schwankten zwischen der Höchstzahl von 155 Geburten am 12. Juli und dem Tiefstwert von 70 geborenen Säuglingen am ersten Weihnachtstag. Es zeigt sich eine stärke Abhängigkeit des Geburtengeschehens vom jeweiligen Wochentag. Auf ei­nen Mittwoch entfielen durchschnittlich 120 Geburten, woge­gen an einem Sonntag im Mittel nur 93 Kinder geboren wur­den. Auch Samstagsgeburten waren mit 100 als unterdurch­schnittlich zu bezeichnen. Montag und Donnerstag lagen mit 113 bzw. 115 Neugeborenen geringfügig über dem errechneten Mittelwert, Freitag (1-18) und Dienstag (119) reichten dagegen nahe an den Mittwochswert heran. Prozentual lag die Zahl der mittwochs geborenen Säuglinge um 7,6 % über dem Mit­telwert, während sonntags'16 % und samstags 10,1 % weniger Kinder zur Welt kamen als im Tagesdurchschnitt des Jahres 1994.

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Foto: Achim Steinhäuser