Montabaur
Nr. 31/95
Bei Vorlage dieser Ermäßigungskarte wird eine 50 %ige Gebührenermäßigung gewährt
- beim Besuch des Hallen- und Freibades in Montabaur,
- bei der Teilnahme an Veranstaltungen der Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur
- beim Besuch von Konzerten und Theaterveranstaltungen der Stadt Montabaur.
Außerdem erhalten Inhaber der Ermäßigungskarte u. a. Nachlässe auf Eintrittspreise bei Veranstaltungen folgender Vereine:
- Musikverein 1961 Horressen e.V.
- Männergesangverein »Freundschaft« Eigendorf
- Männergesangverein »Harmonia Liederkranz« Eschelbach
- Männergesangverein »Wohlgemut« Montabaur-Ettersdorf
- Kassegeflügelzuchtverein Horressen und Umgebung
- SG Horressen/Elgendorf
- Folklore-Club Montabaur
- TuS Montabaur
- Chorgemeinschaft Daubach-Stahlhofen
- Männergesangverein »Frohsinn« Daubach
- Westerwaldverein Daubach
- Sportverein »Grün-Weiß« Görgeshausen
- Spvgg. 1920 Horbach e.V.
- Ski-Club Nentershausen
- SG Neuhäusel
- Sportverein 1928 Oberelbert
- Arbeitsgemeinschaft der SPD-Ortsvereine in der Verbandsgemeinde Montabaur
- Kleinkunst-Bühne Mons-Tabor e.V.
Eine solche Ermäßigung können erhalten:
- Arbeitslose und ihre im Haushalt lebenden Angehörigen, sofern die Angehörigen nicht selbst erwerbstätig sind oder Rente beziehen,
- Personen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, wenn diese beim Arbeitsamt als Ausbildungsplatz- oder Arbeitssuchende gemeldet sind,
- Sozialhilfeempfänger und ihre im Haushalt lebenden Angehörigen, wenn Sie Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten.
Die Ausstellung der Karten erfolgt während der Dienststunden der Verbandsgemeindeverwaltung im Altbau des Rathauses, 1. Stock, Zimmer Nr. 10 (Fr. Laugwitz). Sozialhilfeempfanger können die Ermäßigungskarte auch telefonisch unter der Durchwahl 126.152 beantragen.
Für die Beantragung legt der Arbeitslose oder Ausbildungsplatzsuchende für sich einen gültigen Leistungsbescheid oder eine Arbeitslosenbescheinigung des Arbeitsamtes vor. Sozialhilfeempfanger erhalten die Ermäßigungskarte ohne besonderen Nachweis.
Für jedes berechtigte Familienmitglied wird eine eigene Ermäßigungskarte ausgestellt.
Natur & Umwelt Info
Schulbedarf und Pausenbrot
Zu Anfang jedes Schuljahres muß immer einiges für die Schule beschafft werden. Aber auch zwischendurch gehen die Hefte aus, der Kleber ist alle und die Filzstifte sind eingetrocknet. Das Radiergummi verschwindet spurlos und manchmal sogar ganze Federtaschen.
Beim Einkauf von Schulbedarfsartikeln sollten Sie auf die Umweltverträglichkeit achten.
Kleber nur ohne Lösungsmittel kaufen! Er klebt genauso gut und gefährdet die Gesundheit Ihres Kindes nicht. Aus Gewohnheit werden immer noch erhebliche Mengen der alten lösungsmittelhaltigen Produkte gekauft.
Am besten sind Naturkleber aus Stärke, die mit Lebensmittelkonservierungsstoffen haltbar gemacht werden. Die gibt es auch als Klebestifte.
Hefte und Malblocks - eigentlich alle Papierartikel - sollten Sie nur aus Recyclingpapier kaufen. Es gibt jetzt so gute Qualitäten, daß die Tinte nicht mehr verläuft, wie das früher leicht passierte. Angeblich umweltfreundliches chlorfrei gebleichtes Papier ist keine Alternative. Dafür wird genausoviel Holz, Energie und Wasser verbraucht, wie bei chlorgebleichtem Papier. Lediglich die Abwasserbelastung ist geringer.
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Schultaschen, Federtaschen etc. enthalten vielfach leider noch den umweltbelastenden Kunststoff PVC. Fragen Sie beim Kauf nach PVC-freien Artikeln.
T I P S
Die Pausenbrote sollten nicht nur gesund, sondern auch abfallsparend verpackt sein. Umweltfreundlich ist die gute, alte Brotdose, die es heute wieder überall zu kaufen gibt. (Aber Vorsicht: Dosen aus PVC eignen sich nicht für Lebensmittel!) Alufolie und Klarsichtfolie sind dann völlig überflüssig.
Bei Stiften können Sie auf die noch immer beliebten Fasermaler verzichten, wenn Sie dicke, weiche, unlackierte Buntstifte kaufen. Die sind zwar nicht billig, halten aber viel länger. Es gibt sie auch in Leuchtfarben als Marker.
Getränke in kleinen Trinkpäckchen sind bei den Kindern sehr beliebt. Wenn Sie Ihrem Kind aber erklären, wieviel Müll dadurch entsteht und wie teuer die Päckchen sind, wird es sicher lieber eine Trinkflasche benutzen. Pro Schuljahr können Sie so leicht runde DM 100,- sparen und vermeiden dabei einen Abfallberg von ca. 300 Trinkpäckchen aus Verbundmaterial! Übrigens - Müsliriegel, Fruchtschnitten, Milchschnitten und ähnliches sind keineswegs die »kleine, gesunde Mahlzeit für zwischendurch«, wie es uns die Werbung verspricht. Viele Müsliriegel enthalten laut Untersuchung der Zeitschrift Öko- Test viel zuviel Zucker, nämlich mehr als 35 %, Spitzenreiter sogar mehr als 50 %.
Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl 02602/126215
IUS ARCHIVI
Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Wege zur Montabaurer Mühlenindustrie bis Ende des 19. Jahrhunderts
1896 führt uns der erste Chronist des Gelbachtales »zwei Wege, der eine rechts, der andere links des Aubachs. Der erstere ist der Haupt- und Fahrweg durch die Marau, an welchem dermalen noch nicht die technischen Fortschritte der Wegebaukunst zu bemerken sind. Wer in dessen vor Jahrzehnten den jämmerlichen Fußpfad gegangen, der wird trotzdem dem jetzigen Zustand Anerkennung zollen.« (1) Tatsächlich ist erst 1886 der »Fußpfad« in die Marau chaussiert worden. (2) Überhaupt sind das Sauertal und die Marau, also die Mühlenindustrie Montabaur’s, über Jahrhunderte hinweg verkehrsmäßig im Abseits. Wie schon früher beschrieben, führte die Hauptstraße, die Hohe Straße, auf den Anhöhen um die Stadt herum; die Bahnhofstraße/Alleestraße (Neue Chaussee) ist ein Ergebnis des 19. Jahrhunderts. Die Bann-Mühlen im Sauertal und in Allmannshausen waren nur über »Eselspfade« zu erreichen. Da die Müller bei Strafe verpflichtet waren, ihr Mehl zur Waage der Stadt zu bringen, (3) unternahmen Eseltreiber mit ihren Tieren das mühevolle Geschäft, die Säcke sowohl den steilen Pfad das Sauertal hinauf wie auch den Anstieg zum Stadttor am Hinteren Rebstock zu tragen. (4) - Wie es um diese Nebenwege bestellt war, hat der Amtsverwalter Linz 1786 berichtet. Ein Amtsuntertan war im Winter »in dem Kot stecken geblieben« und hatte den Tod gefunden. (5) Schon zur trierischen Zeit hatte man diesem Straßenzustand abhelfen wollen. So hatte man den Weg beim »Saurenthal« ab

