Montabaur
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Nr. 24/95
An imvergeßliche Höhepunkte und Beweise der Freundschaft auf beiden Seiten erinnerten die Präsidenten der Brackley | European Assossiation (BEA), Ray Phipps und Dietmar Riewe für die Deutsch-Englische Gesellschaft Montabaur (DEG). Der | Stolz über das in den vergangenen zwanzig Jahren für die Völkerfreundschaft Geleistete schwang in jeder der beiden Ansprachen I mit. DEG-Gründungsmitglied Paul Canne (Montabaur) rief die Zeit vor der offiziellen Gründung der DEG zurück, als Helmut I Blumenröther (Wirges), Lehrer am Mons-Tabor-Gymnasium und der kürzlich verstorbene Jack Yates (Brackley) 1970 mit einem | Schüleraustausch der Gymnasien beider Städte begannen, der in unerwarteter Dynamik ein Eigenleben entwickelte und | unaufhaltsam in eine Städtepartnerschaft mündete.
Bei einem Treffen am Vormittag hatten die beiden Partnerschaftsvorstände die Perspektiven gemeinsamer Arbeit abgesteckt. | Am Nachmittag enthüllten Bürgermeister Dr. Possel-Dölken für die Stadt und Dietmar Riewe für die DEG als Gastgeschenk ' eine Sitzbank, die ihren Platz vor dem Brackleyer Rathaus erhielt und Räten wie Bürgern unter allerlei Anspielungen auf ihre j praktische Nutzung übergeben wurde. jl
Am Sonntagvormittag wurde von beiden Bürgermeistern eine am Stadteingang von Brackley neuerrichtete Partnerschaftstafel | ihrer Bestimmung übergehen. Ein Pfingstgottesdienst in der alten Kirche St. Peter, Brackley, beendete die offiziellen Feiern, j Ungewohnt für die deutschen Teilnehmer: Das Singen der englischen Nationalhymne, dem die von der Orgel angestimmte r Haydn-Melodie des Deutschlandliedes vorangegangen war, ohne von den Deutschen als »ihre« Hymne erkannt worden zu sein. | Die rund siebzig Montabaurer erfuhren in Brackley abermals schier unbegrenzte Gastfreundschaft. Gastgeber wie Gäste i unternahmen in den großzügig bemessenen freien Stunden Fahrten in die Umgebung zu bedeutenden historischen Stätten. Auf § der Hinreise hatte den mit Bus und Schiff Angereisten das als römische Gründung bezeichnete Colchester als erster Besichti- i: gungsort gedient. J
Josef Otto Schneider
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Bei dem von britischer Tradition getragenen Dankgottesdienst in der Kirche St. Peter wurde auch für die Völker und, namentlich erwähnt, die Regierenden gebetet.
Foto: Josef Otto Schneider
Sprechstunde des Ausländerbeirates
Die nächste Sprechstunde des Ausländerbeirates der Stadt Montabaur findet am Donnerstag, 22. Juni 1995, 16.00 bis 18.00 Uhr, im Rathaus, Zimmer 214 (Trau- und Besprechungszimmer, 2. Stock, Neubau), statt.
Rattenbekämpfungsaktion 1995
In der Zeit vom 01.07.1995 bis 31.07.1995 wird im Bereich der gesamten Verbandsgemeinde eine Rattenbekämpfungsaktion durchgeführt. Das Gift wird bei Befallsfeststellung in der Kanalisation und in Bachläufen so ausgelegt, daß keine Kinder oder Haustiere damit in Berührung kommen.
Wir fordern alle Haus- und Grundstückseigentümer auf, sich bei Rattenbefall an dieser Aktion zu beteiligen. Sie können sich ah sofort direkt mit dem Schädlingsbekämpfermeister Helmut Diefenbach, Dornburg-Talheim, Limburg, Tel. 06436/7509, oder mit der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Tel.: 02602/126206, in Verbindung setzen.
Besitzer von Hunden und Katzen werden vorsorglich aufgefordert, in dem genannten Zeitraum ihre Tiere nicht frei herumlaufen zu lassen, da die ausgelegten Giftköder (Wirkstoff Kumarin) für Haustiere schädlich sein können.
Wir weisen darauf hin, daß Vitamin K Tabletten als Gegenmittel zu dem Kumarinwirkstoff zu verwenden sind. Diese Vitamin K Tabletten sind in jeder Apotheke erhältlich.
Bitte beachten Sie, daß die Giftköder nach dem Ende der j Bekämpfungsaktion aus Sicherheitsgründen von den Grund- ■ stücken entfernt werden müssen.
Verbandsgemeindeverwaltung - Ortspolizeibehörde -
Entwicklungsbüro »ICE-Gelände«
Am Mittwoch, 21.06.1995, geöffnet!
Wegen wichtiger anderer Termine ist das von der BauGrund AG (Entwickmngsträger für das ICE-Entwicklungsgebiet Montabaur) betreute Büro im Rathaus der Verbandsgemeindeverwaltung am Donnerstag, 22.06.1995, nicht besetzt.
Als Ersatz wird das Büro am Mittwoch, 21.06.1995, von 14.00 bis 16.30 Uhr, geöffnet.
Eine Terminvereinbarung unter der Tel.-Nr. 0228/518355 oder 02602/126188 ist zu empfehlen.

