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Montabaur

Nr. 22/95

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- Männergesangverein »Wohlgemut« Montabaur-Ettersdorf

- Rassegeflügelzuchtverein Horressen und Umgebung

- SG Horressen/Elgendorf

- Folklore-Chor Montabaur

- TuS Montabaur

- Chorgemeinschaft Daubach-Stahlhofen

- Männergesangverein »Frohsinn« Daubach

- Westerwaldverein Daubach

- Sportverein »Grün-Weiß« Görgeshausen

- Spvgg. 1920 Horbach e.V.

- Ski-Club Nentershausen

- SG Neuhäusel

- Sportverein 1928 Oberelbert

- Arbeitsgemeinschaft der SPD-Qrtsvereine in der Verbands­gemeinde Montabaur

- Kleinkunst-Bühne Mons-Tabor e.V.

Eine solche Ermäßigungskarte können erhalten:

- Arbeitslose und ihre im Haushalt lebenden Angehörigen, sofern die Angehörigen nicht selbst erwerbstätig sind oder Rente beziehen,

- Personen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, wenn diese beim Arbeitsamt als Ausbildungsplatz- oder Arbeits­suchende gemeldet sind,

- Sozialhilfeempfanger und ihre im Haushalt lebenden Ange­hörigen, wenn sie Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten.

Die Ausstellung der Karten erfolgt während der Dienststun­den der Verbandsgemeindeverwaltung im Altbau des Rathau­ses, 1. Stock, Zimmer Nr. 10 (Fr. Laugwitz). Sozialhilfeempfän­ger können die Ermäßigungskarte auch telefonisch unter der Durchwahl 126.152 beantragen.

Für die Beantragung legt der Arbeitslose oder Ausbildungs­platzsuchende für sich einen gültigen Leistungsbescheid oder eine Arbeitslosenbescheinigung des Arbeitsamtes vor. Sozial­hilfeempfanger erhalten die Ermäßigungskarte ohne besonde­ren Nachweis. Für jedes berechtigte Familienmitglied wird eine eigene Ermäßigungskarte ausgestellt.

Nutzimgsemschränkung des Mons-Tabor-Stadions

Wegen dringenden Reparaturarbeiten im Mons-Tabor-Stadion bleibt dieses in der Zeit vom 08.06. bis 18.06.1995 geschlossen. Inder Zeit vom 19.06. bis 16.08.1995 ist nur die Leichtathletik­anlage zu benutzen.

Wir bitten um Beachtung. VG Montabaur - Schulamt

Natur & Umwelt Info

Wieder aktuell:

Augenbrennen, Kopfschmerzen, kurzer Atem Das Ozon und seine Auswirkungen

Wann ist Ozon gefährlich?

Atmen kann im Extremfall zum Gesundheitsrisiko werden - jedenfalls dann, wenn die Ozonwerte am Boden drastisch ansteigen. Das ist vor allem im Sommer der Fall. Denn die Konzentration des Gases ändert sich mit dem Sonnenschein: Sie steigt vormittags an, erreicht am Nachmittag ihr Maxi­mum und geht am späten Abend wieder zurück. Dabei hält sich das Ozon gerade dort am längsten, wo die Luft scheinbar am reinsten ist: Auf dem Land und in den Wäldern. Denn diesel­ben Schadstoffe, die das Ozon erzeugen, bauen es auch wieder ab - und diese findet man vorwiegend in Ballungsgebieten.

Warum ist Ozon gefährlich?

Menschen reagieren auf Ozon ganz unterschiedlich. Manche bekommen schon bei niedrigen Konzentrationen Kopfschmer­zen, Augenbrennen und Husten. Werden erhöhte Werte ge­messen, kann das zu Schleimhautreizungen, Konzentrations­störungen, Atemnot und allgemeiner Leistungsminderung führen. Bei Pflanzen führt das Ozon zu einer Braunfarbung der Blätter und zum Absterben von Pflanzenteilen. Außerdem sind Ertragseinbußen bei vielen Nutzpflanzen wie Hafer, Ger­ste, Tomaten und Bohnen zu verzeichnen.

Welche Ozon-Grenzwerte gibt es?

In Deutschland gibt es bisher keine gesetzlichen Grenzwerte. Die Umweltminister der Länder haben sich auf einen Schwel­

lenwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter geeinigt. Wird dieser überschritten, sollten empfindliche Personen sich im Freien nicht zu sehr anstrengen. Von Leistungssport ist abzu­raten.

Ab 360 Mikrogramm sollte auf körperlich anstrengende Tätig­keiten im Freien grundsätzlich verzichtet werden. Diese Schwellenwerte entsprechen auch den von der Europäischen Gemeinschaft vorgegebenen Richtlinien.

Wie läßt sich die Ozonbelastung verringern?

Der einzige Weg, das Ozon am Boden zu verringern, besteht in der Reduzierung der Schadstoffe. Solange der Verkehr ins­gesamt nicht abnimmt, sondern im Gegenteil wächst, bleiben auch die Voraussetzungen für den »Sommersmog« bestehen. Das sollten sich vor allem die Autofahrer zu Herzen nehmen. Aber auch Gewerbe und Industrie müssen darauf achten, daß ihre Anlagen dem Stand der Technik entsprechen und der Schadstoffanteil auf ein Minimum begrenzt bleibt.

Wie wird Ozon gemessen?

Im automatischen Luftmeßnetz (ZIMEN) des Landesamtes für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht werden in Rheinland- Pfalz seit 1978 die Schadstoffe kontinuierlich gemessen - darunter auch die Ozonwerte. Wissenschaftler beurteilen die Daten der 22 Stationen und werten sie aus. Dabei haben sie neben der Belastung in den Städten vor allem in den Waldge­bieten des Landes überdurchschnittlich hohe Werte beobach­tet. Der Statistik der letzten drei Jahre kann man entnehmen, daß der 360-Mikrogramm-Wert nur ein einziges Mal über­schritten wurde.

Wie kann jeder einzelne einen Beitrag zur Verringerung des Bodenozons beitragen?

Das beste Ozon-Informationssystem kann erhöhte Konzentra­tionen nicht verhindern, wenn die Autos als Hauptverursacher des Sommersmogs ungebremst weiterrollen. Vor allem die Innenstädte sollten so weit wie möglich vom Autoverkehr entlastet werden. Dazu kann jeder einzelne seinen Beitrag leisten, indem er sich folgende Verhaltensregeln zu eigen macht:

Kurze Wege nicht mit dem Auto fahren

Öffentliche Verkehrsmittel benutzen, zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen

Fahrgemeinschaften bilden

Altfahrzeuge mit einem Katalysator ausrüsten

Nur Farben und Lacke mit wasserlöslichen und ohne orga­nische Lösungsmittel kaufen

Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl: 02602/126.215.

IUS ARCHIVI

Archiv der Stadt Montabaur

Informationen zu Akten und Urkunden

Von-Orsbeck-Straße

Johann Hugo von Orsbeck, Kurfürst und Erzbischof von Trier in der Zeit von 1676 bis zu seinem Tode 1711, Fürstbischof von Speyer und Inhaber weiterer Würden wurde 1634 auf Burg Großvemich im Rheinland als drittes von insgesamt neun Kindern geboren. In seiner frühen Jugend sei er eines Tages hinterrücks in einen tiefen Mühlenteich bei der Burg gefallen, aber wunderbarerweise nicht untergegangen. Dies würdigten seine Zeitgenossen als einen Beweis göttlicher Huld.

Nach seiner Schulausbildung wurde er beim Trierer Domka­pital aufgeschworen, d. h. zwei Ritter bezeugten unter Eid, daß der Neuaufgenommene mindestens 16 ritterbürtige Vorfahren hatte; später ging er u. a. mit seinem ältesten Bruder für zwei Jahre an die päpstliche Universität »Gregoriana«. Bei seinem Abschluß schrieb der Rektor u. a. »Es ist gewiß, wenn dieser Jüngling mit seinen Jahren also fortfahren wird, er in dem ganzen Deutschland wenige seines Gleichen haben wird«. Er empfahl, ihn zum Nachfolger seines Onkels, Karl Kaspar von der Leyen heranzubilden. Nach dem Tod Karl Kaspars am 1. Juni 1676 wurde er dann auch zum Kurfürsten und Erzbischof von Trier erhoben. *