Montabaur
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Nr. 20/95
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
07.00 bis 09.00 Uhr Bundeswehr 09.00 bis 14.30 Uhr Allgemeiner Badebetrieb mit Schulbadebetrieb
14.30 bis 21.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb 07.00 bis 09.00 Uhr Bundeswehr
09.00 bis 13.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb mit Schulbadebetrieb
13.00 bis 19.30 Uhr Allgemeiner Badebetrieb
19.30 bis 21.00 Uhr Frauenbad 07.00 bis 09.00 Uhr Bundeswehr
09.00 bis 14.30 Uhr Allgemeiner Badebetrieb mit Schulbadebetrieb
14.30 bis 21.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb 07.00 bis 09.00 Uhr Bundeswehr
09.00 bis 13.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb mit Schulbadebetrieb
13.00 bis 17.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb 17.00 bis 19.00 Uhr Vereinsbad (TuS Montabaur) 19.00 bis 21.00 Uhr Vereinsbad (DLRG Montabaur) 08.00 bis 17.30 Uhr Allgemeiner Badebetrieb
17.30 bis 19.00 Uhr Vereinsbad (TSG Montabaur) 08.00 bis 18.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb
n. Für das beheizte Freibad
Montag vormittags für Reinigungsarbeiten
geschlossen
13.30 bis 19.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb - bei heißem Sonnenwetter kann ggf. das Freibad schon ab 11.00 Uhr geöffnet werden -
Dienstag bis
Freitag 11.00 bis 19.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb Samstag
und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr Allgemeiner Badebetrieb Bei entsprechendem Badebetrieb und Wetter kann die Badezeit nach Bedarf vom diensthabenden Schwimmeister verlängert oder auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit verkürzt werden.
Insbesondere wird das Freibad vormittags bei heißem Sonnenwetter und genügendem Besucherandrang früher geöffnet. Der diensthabende Schwimmeister gibt hierzu gerne telefonisch Auskunft (02602/4611). Eine evtl, geänderte Badezeit wird vom Schwimmeister oder durch schriftlichen Aushang am Schwimmbad bekanntgegeben.
Die Beschränkung der Badezeit ist während der Freibadesai- son aufgehoben.
Das Hallen- und Freibad Montabaur bietet für alle Gäste viele verschiedene attraktive Freizeitangebote:
Hallenbad mit Sprunganlagen - Moderne Bräunungsanlagen - Tischtennisspiele
Freibad- und Kinderplanschbecken — 10.000 m 2 Liegewiese — Klettergerüste, Kinderschaukel
Saisonkarten
Ab sofort können auch wieder die Saisonkarten für Familien mit mindestens drei Kindern bei der Vejbandsgemeindever- waltung Montabaur erworben werden. Die Gebühr beträgt hierfür 80,- DM.
SCHWIMM'MIT !
Information:
Hallen- und Freibad Montabaur,
Tel.: 02602/4611.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer 3.13, Tel.: 02602/126.107.
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Brauchtum und Geschichte des Zweigvereins Montabaur im Westerwald-Verein, aus dem Jahre 1985 und einer Festschrift des TuS aus dem Jahre 1971 aus Anlaß des 125jährigen Bestehens erfahren wir immerhin etwas.
Wenn der Tum- und Sportverein unserer Stadt im nächsten Jahr sein 150. Jubiläum feiert, wird sicher auch der Name Fritz Bluhm genannt. Der Goldarbeiter zählte, nachdem die von F. L. Jahn begründete Tumbewegung auch auf den Westerwald übergegriffen hatte (seit 1842 nahm die preußische Regierung Turnen in den Lehrplan auf), zu den Gründungsmitgliedern des TuS, die sich im Jahre 1846 in Milbachs Wirtschaft im Steinweg trafen. Auch die übrigen Namen sind bekannt: K. Hartenfels, Adam Isbert, Joh. Baptist, Adam Milbach, Hugo Göbel, Papiermüller Jüngst, drei Söhne des Oberförsters Marielak, Forstakzessist Müller sowie Peter Schupp. Da zunächst Turngeräte fehlten, behalf man sich zum Üben mit Stühlen. Besser wurde es, als nach Anschaffung von Geräten in Milbachs Garten (heute Gärtnerei Kühl) geturnt werden konnte.
Schon 1848 beteiligten sich die Montabaurer Turner an einem Wettkampf in Limburg. Ein Jahr später stifteten die Frauen und Jungfrauen eine eigene Fahne, die 1849 auf Gerlachs Wiese feierlich geweiht wurde, wobei Fritz Bluhm die Festrede hielt.
Die Fritz-Bluhm-Straße verläuft parallel zur Jahnstraße, benannt nach dem sog. »Turnvater« Friedrich Ludwig Jahn, * 11.08.1778 Lanz a. d. Prignitz/Pommern, f 15.10.1852 Freyburg a. d. Unstrut. Somit wird der lokale Bezug zum Turnsport in Montabaur hergestellt.
Tlermannstraße
Eine kleine Straße zwischen Fürstenweg und Wölfchesbitz- straße, die sicher nicht jedem Einwohner der Stadt bekannt ist. Der unscheinbare Name erinnert an die Anfänge unserer städtischen Geschichte. Bis in das 10. Jh. gehörte Humbach, wie Montabaur zu dieser Zeit ja noch hieß, dem Grafen Hermann vom Engersgau, der auch seit dem Jahre 926 als Herzog von Alemannien vorkommt, und bildete den Mittelpunkt der weiten Besitzungen, die jener in Engersgau besaß. Der Gaugrafhatte die höchste Gerichtsbarkeit in seinem Gau und den Vorsitz bei der jährlich dreimal wiederkehrenden Volksversammlung auf der Gerichts- oder Malstätte, welche im Engersgau wahrscheinlich auf dem Malberg bei Moschheim abgehalten wurde. Hier trat der Gaugraf im Namen des Oberhauptes des ganzen Volkes auf, der Königs- und Blutbann war seinen Händen anvertraut, und zu Kriegszeiten stand er an der Spitze aller Bewaffneten seines Gaues.
Hermann war ein großer Verehrer des hl. Florinus. Als er von Heinrich I. den Leib dieses Heiligen zum Geschenk erhielt, übergab er diesen dem Marienstift zu Koblenz, das seitdem unter dem Namen Florinsstift bekannt ist. Außerdem erhielt das Stift von ihm die hölzerne Kirche zu Humbach, am Fuße der Burg mitsamt deren Sprengel. Kurze Zeit später errichtete -der Vorsteher des Stifts, Williman, eine neue, steinerne Kirche, die im Jahre 959 den Heiligen Petrus und Georg geweiht wurde. In einer Urkunde anläßlich der Einweihung wird zum ersten Mal der Name Humbach genannt.
Herzog Hermann starb am 10. Dezember 949. Er hinterließ drei Töchter, jedoch keine männlich Nachkommen.*
Beatrix Künzer
* Aus K. A. A. Meister: Geschichte der Stadt und Burg Montabaur
Öffnungszeiten des Stadtarchivs:
Mo., Mi., Frei.10.00 bis 12.00 Uhr
Di., Do.15.30 bis 17.30 Uhr
Das Stadtarchiv befindet sich in der Joseph-Kehrein-Schule.
IUS ARCHIVI
Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Fritz-Bluhm-Straße
Fast nichts findet sich im Stadtarchiv zu diesem Herren. Aus dem Heft »Wer war wer in Montabaur« vom AK Heimatliches
Natur & Umwelt Info
Schlimmer Schimmel
Es gibt viele tausend Pilzarten, die Mehrzahl bemerken wir j gar nicht und einige nützen wir sogar zur Ernährung (Hefe, j Käseherstellung, Speisepilze). Schimmelpilze sind meist uner- i wünscht, weil sie unsere Nahrung ungenießbar machen können oder ihre Ausscheidungsprodukte teils hochgiftig sind I (Mutterkorn). Die Schimmelpilze verbreiten sich durch mikros- t kopisch kleine Pilzsporen. Über 3000 Schimmelpilze kennt j:

