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Montabaur

Nr. 18/95

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5. Bewertungskriterien

Die Bewertung des Blumenschmuckes an Gebäuden wird durch die Kommission unter Verwendung eines Bewertungs­bogens im Punktesystem vorgenommen, der die nachfolgenden Bewertungskriterien enthält:

- Umfang des Blumenschmuckes

- Qualität des Blumenschmuckes in Bezug auf Farbenwahl und Blumensorten

- Anpassung an die jeweilige Häuserfassade

Eine mehrmalige Bewertung und Prämiierung in aufeinander­folgenden Jahren ist nicht ausgeschlossen.

6. Prämiierung

Die Sieger des Wettbewerbes erhalten folgende Geldprämien:

1. Preis.300, DM

2. Preis.200, DM

3. Preis.100, DM

Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Telefon 02602/126215.

Natur & Umwelt Info

Recyclingpapier und heimisches Holz

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirt­schaft und Forsten stellte im letzten Jahr auf der Grundlage neueren Zahlenmaterials die Konsequenzen und die große Bedeutung heraus, die die Verwendung von Recyclingpapier auf die Holzwirtschaft und Umweltvorsorge hat. 1992 habe in Deutschland die Altpapiereinsatzquote 52 % betragen. Zwi­schen 1988 und 1992 war sie von 5 auf 6,7 Millionen (+ 34 %) gestiegen. Der Holzverbrauch in der Zellstoff- und Papierher­stellung ging in diesem Zeitraum demgegenüber von 5,3 auf 4,6 Millionen Festmeter (-11,5 %) zurück. Dieser Abnahme von 11,5 % stünde allerdings eine Steigerung der Papier- und Pappeproduktion von 19 % gegenüber. Diese Zahlen würden zeigen, daß der gesteigerte Altpapiereinsatz zur Verdrängung des heimischen Rohstoffes Holz geführt hat und nicht, wie beabsichtigt, Zellstoffimporte einzuschränken.

Eine umfassende Ökobilanz für Recyclingpapier, in der Um­weltbelastungen auf den gesamten Lebenszyklus detailliert bilanziert werden, besteht zur Zeit nicht. Bilanzvergleiche für Papier aus Recyclingware und (frischen) Holzstoffen berück­sichtigen lediglich die Vergleichsparameter Holz- und Energie­verbrauch sowie Abwasserbelastung und Frischwasserver­brauch. Gemessen an diesen vier Kriterien ist Recyclingpapier umweltverträglicher als Holzstoff. Die Altpapierfaser ist dem Holzstoff hauptsächlich in bezug auf den Energieverbrauch überlegen. Außerdem muß insgesamt weniger Papier depo­niert oder verbrannt werden, wenn zunehmend Altpapier in den Materialkreislauf zurückgeführt wird. Die Altpapierfaser birgt aber auch nicht zu unterschätzende Nachteile:

1. Der Energieaufwand beim Im- bzw. Export und beim Sam­meln wurde bisher nicht bilanziert. So importierte Deutsch­land 1992 720.000 Tonnen Altpapier (Gesamtpapierver­brauch: 16 Millionen Tonnen/1992); 1,8 Millionen Tonnen wur­den exportiert.

2. Beim Entfärben des Altpapiers, im sog. Deinking-Prozeß, fallt Deinkingschlamm an, der als Problemstoff separat ent­sorgt werden muß.

3. Um den Energieverbrauch für den Transport zu minimieren, böte sich heimisches Holz an. Es bietet Vorteile wie die Förde­rung einer nachhaltigen, natumahen Forstwirtschaft und 2 -Neutralität, d. h. Klimaschutz. Da Recyclingpapier nur den heimisch produzierten Holz- und Sulfitzellstoff ersetzen kann und Sulfatzellstoff hier nicht produziert werden darf, entstehen Absatzschwierigkeiten für heimisches Durchfor­stungsholz (= Schwachholz) auf dem Papiermarkt. (Gleichzei­tig verhindert eine forcierte Verwendung von Recyclingpapier nicht, daß Sulfatzellstoff weiterhin importiert wird.)

4. Durchforstung ist ein wesentliches Prinzip für eine nachhal­tige Forstwirtschaft. Sie dient dazu', Waldbestände zu stabili­sieren. 7 % der deutschen Waldbestände bedürften intensivier­ter Pflege. Dies beträfe insbesondere papierholzliefernde zwanzig- bis vierzigjährige Nadelholzbestände, die bundesweit ca. ein Viertel der Waldfläche ausmachen. Zur Zeit fehlt es jedoch konjunkturbedingt an Verarbeitungskapazität für

Schwachholz, das in einer nachhaltigen Waldwirtschaft ohnehin anfallt.

Informationen: Bayerisches Staatsministerium für Ernäh­rung, Landwirtschaft und Forsten, Postfach 220012, 80535 München. Tel. 089/2182-200. Bayerischer Waldbesitzer Ver­band e.V., Agnes-Bemauer-Straße 88, 80687 München, Tel. 089/5803089. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landes­verband Bayern e.V., Ludwigstraße 2, 80539 München, Tel. 089/284394.

Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl 02602/126215.

Sperrung des Bahnüberganges im Gewerbegebiet Montabaur »Alter Galgen«

Bedingt durch eine umfangreiche Instandsetzungsmaßnahme am Bahnübergang im Gewerbegebiet »Alter Galgen«, wird in der Zeit von Samstag, 13.05.1995, 10.30 Uhr bis Sonntag, 14.05.1995, ca. 17.00 Uhr, im Bereich des Bahnüberganges eine Vollsperrung für jeglichen Verkehr eingerichtet.

Da keine Umleitungsmöglichkeiten bestehen, bitten wir alle Anlieger im Gewerbegebiet, ihren Schwerlastlieferverkehr auf die neuen Gegebenheiten abzustimmen. Der PKW-Verkehr kann das Gewerbegebiet über Montabaur bzw. über die Ge­meinde Staudt anfahren. Wir bitten alle Anlieger bzw. Ver­kehrsteilnehmer um Verständnis.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Ordnungsamt -

Jetzt wieder kostenlose Stadtführungen in Montabaur

Führungen durch die historische Altstadt

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Sonderführungen für Gruppen auf Anfrage. Besichtigung des Wolfsturmes, restaurierter Stadtmauerturm (geöffnet dienstags 14 bis 16 Uhr, Mai bis September)

Mit Beginn dieser Woche, pünktlich zum Saisonauftakt, gibt es wieder die gewohnten regelmäßigen Stadtführungen in Montabaur. Von Anfang Mai bis Ende September finden, wie in den Vorjahren, jeden Dienstag Rundgänge durch die histo­rische Altstadt statt. Treffpunkt ist in der Fußgängerzone vor dem alten Rathaus, ab dort beginnt um 16.00 Uhr die Reise in die Stadtgeschichte.

Eine Führung unter der Leitung eines ausgebildeten Stadtfüh­rers dauert eine bis anderthalb Stunden, die Teilnahme ist kostenlos. Auf Anfrage besteht außerdem für Gruppen die Möglichkeit, Sonderführungen zu buchen.

Stadtführungen werden in Montabaur bereits seit 1989 mit großer Resonanz durchgeführt. Nähere Auskünfte erteilt die Stadt Montabaur unter den Telefonnummern 02602/126111 oder 126192.