Einzelbild herunterladen

Montabaur

5

Nr. 15/95

Die Verwaltung informiert

Öffnungszeiten der

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

jeweils vormittags von sowie donnerstags von

Telefonisch erreichen Sie uns zu den o. g. Öffnungszeiten sowie

montags- bis donnerstagsnachmittags von.14.00 b

16.00 bis 18.00 Uhr

Notdienst

Standesamt und Friedhofsverwaltung Montabaur an Ostern 1995 Telefonisch erreichbar

HerrKanz .02663/ 6331

Herr Neuroth.02602/18406

Schließung der Schultumhalle an der Grundschule Ruppach-Goldhausen

In der Zeit von Montag, 17.04.1995, bis einschließlich Sonntag, 23.04.1995, wird die Schultumhalle an der Grundschule Rup­pach-Goldhausen wegen Grandreinigungsarbeiten geschlos­sen.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

- Schulamt -

Hund als Fundsache

Am Samstag, dem 01.04.1995, wurde eine Mischlingshündin mittelgroß, schwarz-weiße Füße, weiße Schwanzspitze, noch ziemlich jung, in Montabaur nähe Restaurant »Rustika« auf­gefunden.

Der rechtmäßige Verlierer kann sich bei der Verbandsgemein- j deverwaltung - Fundamt Montabaur, Tel.: 02602/126124 j oder 02623/6561, melden.

i

Natur & Umwelt | Info

Blattlausbekämpfung | Gefräßige Florfliegen

! Blattläuse gehören zu den am häufigsten auftretenden | Pflanzenschädlingen. Um eine Bekämpfung vonBlattläusen mit Hilfe natürlicher Gegenspieler - den als Larven der f Florfliegen bekannten Blattlauslöwen - erfolgreich durch- i; führen zu können, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten.

Schädling

Blattläuse schädigen ihre Wirtspflanzen in der Regel durch das Saugen von Pflanzensaft. Die Folge solcher »Aktivitäten« sind gekräuselte und eingerollte Blätter. Oftmals übertragen die Blattläuse auch pflanzliche Viruskrankheiten. Ihre zucker­haltigen und klebrigen Ausscheidungen locken nicht nur Ameisen an, sondern führen durch die Amsiedlung von Rußtau­pilzen zur Verschmutzung der Blätter und Früchte. Aus den befruchteten Wintereiern schlüpfen bereits zum Winteraus­gang die ersten Blattlausweibchen, die sich während des Som­mers durch Jungfernzeugung und Lebendgeburt fortpflanzen. Wegen ihrer hohen Vermehrungsraten und ihrer engen Gene­rationenfolge sind Pflanzenschutzmaßnahmen meist unum­gänglich.

Nützling

Die Larve der gemeinen Florfliege, der »Blattlauslöwe«, ist ein natürlicher Feind der Blattläuse. Die erwachsenen Florfliegen sind Nektarfresser und fallen durch ihre hellgrünen, netzarti­

gen Flügel auf. Im Spätherbst verfärben sie sich gelblich­bräunlich und ziehen sich zur Überwinterung an einen ge­schützten Unterschlupf im Haus zurück. Dort sollten sie un­bedingt geschont werden. Die auf etwa 5 mm langen Stielchen abgelegten Eier der Florfliegen sind zunächst hellgrün, später bläulich. Nach dem Ausschlüpfen der Larven entwickeln sie sich je nach Temperatur in zwei bis drei Wochen und erreichen in dieser Zeit eine Körpergröße von rund 10 mm (siehe Abbil­dung). Sie haben große, zangenartige Kiefer, mit denen sie ihre Beute ergreifen. Normalerweise leben die Larven von Blatt­läusen, fressen aber auch kleinere Insekten. Ein einziger Blattlauslöwe vertilgt in seiner dreiwöchigen Entwicklungs­phase etwa 450 Blattläuse.

L

1-2

J

t-3

J

Ta$e 6

Entwicklungsstadien der Florfliege

!

Puppe-Kokon

I

21

_|

Adulte

35

Verfahren

Florfliegeneier sollten erst beim ersten Auftreten der Blattläu­se ausgebracht werden. Sie können über gut sortierte Zoo­handlungen oder bei Nützlingszüchtem bestellt werden. Die hellgrünen oder bläulichen kleinen Eier befinden sich norma­lerweise auf Mullgaze oder Papierstreifen. Man schneidet die­se vorsichtig in kleine Stücke und verteilt sie auf den befalle­nen Pflanzen. Da die Larven zunächst nur einen begrenzten Aktionsradius besitzen, sollten die Stückchen möglichst dicht an die Blattlauskolonien gelegt werden. Für eine erfolgreiche Bekämpfung der Blattläuse benötigen Sie bei Zierpflanzen - je nach Größe etwa 20 Fliegeneier pro Pflanze, im Gewächs­haus oder Wintergarten 10 Florfliegeneier pro Quadratmeter.

Anwendung

1. Die Packung sollte erst in der Nähe der Pflanze geöffnet werden.

2. Mullgaze bzw. Papierstreifen mit Florfliegeneiern vorsich­tig aus der Schachtel nehmen und in kleine Stücke schnei­den.

3. Legen Sie diese kleinen Mullgaze- bzw. Papierstreifen auf die befallenen Pflanzen, möglichst dicht an die Blattlaus­kolonien heran.

4. Sorgen Sie für optimale Bedingungen. Die Raumtempera­tur sollte tagsüber zwischen 18 und 26 °C liegen. Blattlaus­befallene Pflanzen möglichst dicht zusammenrücken, da­mit die Larven auf der Suche nach Beute von einer zur anderen wandern können.

5. Nach ungefähr einer Woche haben die Florfliegeneier eine weißliche Färbung angenommen. Die Larven sind dann geschlüpft, Mullgaze und Papierstreifen können nun ent­fernt werden.

6. Eine Ansiedlung von Florfliegen ist nur in geschlossenen Räumen sinnvoll.

Quelle: Umwelt Aktuell - Informationsbrief des Landratsam­tes Rems-Murr-Kreis, Ausgabe Januar/Februar 1994 Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl: 02602/126215

Abfuhr von Grünabfällen im Frühjahr 1995 im gesamten Kreisgebiet

Anläßlich der Abfuhr von Grünabfällen, die in Kürze wieder in allen Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises stattfin­det, weist der Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb noch­mals daraufhin, daß Grünabfälle, die in den Gelben Wertstoff­säcken bereitgestellt werden, nicht entleert werden. Der Grand dafür ist, daß die Gelben Säcke vom Abfallwirtschafts­betrieb als kostenloses Sammelgefäß für Verpackungen zur Verfügung gestellt werden, die im Rahmen des »Dualen Sy­stems« abgeholt werden. Die Säcke sind also ausschließlich für Verpackungen da und dürfen nicht zweckentfremdet werden. Ausnahmen von dieser Regelung sind nicht möglich.

Gleiches gilt selbstverständlich auch für Gelbe Säcke bzw. Säcke generell, die bei der Sperrmüllabfuhr zweckentfremdet bereitgestellt werden, da bei dieser Abfuhrart nur sperrige Gegenstände aus Haushalten entsorgt werden.