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Montabaur

Nr. 14/95

Die nichtöffentliche Veranstaltung, zu der die Gemeinderats- mitglieder sowie die Presse eingeladen waren, sollte einer ersten Vorab-Information dienen. Weitere Informationsveran­staltungen mit Diskussionsmöglichkeit für alle interessierten Bürger und Grundstückseigentümer werden sich an diese er­ste Vorstellung anschließen.

Die Vertreter der DB AG gaben einen kurzen Überblick über die wesentlichen Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens. Da die Neubaustrecke in weiten Teilen dem Verlauf der BAB A3 folgt, sollen im Sinne des Umweltschutzes zusätzliche Zer­schneidungen der Landschaft von vornherein vermieden wer­den. Der von der Firma CMS-Consult GmbH erstellte lan­despflegerische Begleitplan legt gegebenenfalls kompensatori­sche Maßnahmen fest. Auch die weitestgehende Führung der Trasse in Tunneln dient der Erhaltung des Landschaftsbüdes. Aus den im Rahmen des Raumordnungsverfahrens erstellten Lärmschutzgutachten ergeben sich die notwendigen Maßnah­men im passiven und aktiven Lärmschutz. Diese tragen dafür Sorge, daß die gesetzlichen Grenzwerte für die Lärmbelastung eingehalten werden. Zu den Maßnahmen gehört beispielsweise die Errichtung mehrerer Lärmschutzwälle entlang der neuen ICE-Trasse. Dank der gebündelten Verkehrsführung sorgen diese gleichzeitig auch für eine Abschwächung der durch die A 3 verursachten Verkehrsgeräusche.

Das Milliardenprojekt wird nach Willen der Planer 1999 rea­lisiert sein. Reisezeiten von Montabaur nach Köln oder Frank­furt Hegen im Jahre 2000 mit der auf 300 Stundenkilometer ausgelegten Strecke bei 45 bzw. 30 Minuten. Die neue Trasse verbindet Frankfurt via Limburg-Süd, Montabaur, Bonn, Bonn-Siegburg mit Köln. Sie wird damit ein wichtiges Binde- ghed einer angestrebten innereuropäischen Verkehrsachse Paris/London-Brüssel-Köln-Frankfurt/Amsterdam. Parallel ist eine Anbindung des Nahverkehrs und eine Querverbindung zu den Städten Wiesbaden und Mainz vorgesehen.

Stellenausschreibung

Der Kindergarten Gackenbach-Horbach stellt zum nächst­möglichen Zeitpunkt eine

staatlich anerkannte Erzieherin ein. Mit der ausgeschriebenen Stelle ist die Leitung einer Kindergartengruppe verbunden.

Der Kindergarten ist eine zweigruppige, kommunale Ein­richtung in der Trägerschaft der Ortsgemeinden Gacken­bach und Horbach.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse etc.) richten Sie bitte an den Kindergartenzweckverband Gackenbach-Horbach z. Hd. Herrn Vors. Ulrich Weidenfeiler Halfterweg 16 56412 Gackenbach

Schließung der Schulturnhalle an der Grundschule Ruppach-Goldhausen

In der Zeit von Montag, 17.04.1995, bis einschließUch Sonntag, 23.04.1995, wird die Schulturnhalle an der Grundschule Rup- pach-Goldhausen wegen Grundreinigungsarbeiten geschlos-

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

- Schulamt -

sen.

»Frühjahrsputz« auf Grundstücken

Mit dem kalendarischen und wetterbedingten Beginn des Frühlings haben viele Grundstückseigentümer mit dem »Frühjahrsputz« in Haus und Garten begonnen.

Allenthalben wird vieles an der Gestaltung und der Innenan­sicht verbessert, manchmal gerät jedoch das äußere Umfeld ein wenig in Vergessenheit.

Wir bitten daher alle Anlieger, folgende Punkte zu beachten:

- Ist der Gehweg frei, d. h. sind alle Sträucher, Hecken und Bäume so weit zurückgeschnitten, daß Fußgänger den Geh­weg ohne Behinderung begehen können?

- Sind die Sichtdreiecke in Kreuzungs- und Einmündungsbe­reichen freigehalten (Hecken und Büsche nicht höher als 60 bis 80 cm)?

- Sind am Grundstück stehende Verkehrs- und Straßenna­mensschilder von verdeckendem Bewuchs befreit?

- Sie die Überreste des Winters (altes Laub, Streugut, Kehr­richt) von Straßenrinnen und Gehwegen entfernt?

Vielleicht stellen Sie nach einer objektiven Betrachtung Ihres Grundstückes fest, daß der eine oder andere Punkt dieser CheckHste noch nicht gebührend berücksichtigt wurde.

Bitte veranlassen Sie im Interesse der Verkehrssicherheit unverzüghch die notwendigen Maßnahmen.

Verbandsgemeindeverwaltung - örtl. Ordnungsbehörde -

Schließung des Hallenbades Montabaur

Am 14.04.1995 (Karfreitag), 16.04.1995 (Ostersonntag) und 17.04.1995 (Ostermontag) bleibt das Hallenbad Monta­baur geschlossen. Wir bitten unsere Badegäste dies zur Kenntnis zu nehmen.

Natur & Umwelt Info

Osterhasen liebens natürlich

Naturfarben zum Ostereierfarben Eier mit knallbunt gefärbter Schale stehen schon im Super­marktregal, kaum daß die letzten Sil­vesterraketen verraucht sind. Wer ein­mal selbst Osterhase spielen und der Aufgabe des Färbens oder Bemalens von Ostereiern fröhnen möchte, dem bieten sich Naturfarben als Alternati­ve an. Schon in Küche und Garten fin­det man altbewährte Grundstoffe zum Färben, wie zum Beispiel braune Zwie­belschalen oder Rote Beete. Die nach­stehende Tabelle gibt einen Überblick über natürliche Färbemittel und die erzielbaren Farbtöne. Sie macht überdies deutlich, daß »natürhch« und »umweltfreund­lich« eben nicht gleichbedeutend mit »eintönig« ist. Einige der aufgeführten Färbemittel sind auch als fertiges Pulver in Naturkostläden und manchen Apotheken erhältlich. Hat man sich für eine Farbe entschieden, dann geht man folgender­maßen vor:

Allgemeines Färbeverfahren

- Zuerst bereitet man mit dem entsprechenden Färbemittel (s. Tabelle) einen Sud zu: Man kocht also etwa eine handvoll Zwiebelscha­len ca. 15 Minuten in Wasser.

- Die Eier sollten vor dem Färbevorgang mit lauwarmem Wasser und Essig ge­reinigt worden sein, so daß sie an­schließend die Farbe besser und gleichmäßig annehmen.

- Dann läßt man sie 5 bis 10 Minuten im Färbebad kochen, legt sie an­schließend in kaltes Wasser und reibt sie, warm wie sie sind, mit Fett ein.

- Grundsätzlich gilt: Je kräftiger der Farbton sein soll, desto länger muß das Ei im Färbesud verbleiben. Zwischentöne erhält man, indem die Eier nach­einander in verschiedene Färbebäder gegeben werden.

- Natürhch läßt sich auch mit der Dosierung der Färbemittel experimentieren, ebenso mit der Mjschung von Grundtö­nen, z. B. Cochenille (rot) mit Holunderbeeren (blau).

Marmorierte Färbungen und Muster Marmorierte Färbungen und interessante Muster, die an das Batikfärben erinnern, erreicht man mit Hilfe von Kerzen­wachs oder Wachsmalkreide. Auf hartgekochte und abgekühl­te Eier können unsere Kinder (oder wir) zuerst Muster aus Kerzenwachs auftropfen oder bunte Wachsmalkreide vorsich­tig über einer Kerze erwärmen und auf die Eier auftupfen. So lassen sich ausgefallene Gebilde, Figuren und Farbtöne her- stellen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. An­schließend wird im abgekühlten Färbebad gefärbt.

Färben mit ganzen pflanzlichen Objekten Etwas schwieriger, aber um so reizvoller, ist folgende Färbe­methode: Ein Stück Verbandgaze (etwa 15 cm 2 ) befeuchten, glatt auf den Tisch legen, mit schönen Gräsern, Blättern oder