Montabaur
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Nr. 12/95
Dynamisches Wachstum im Kreditgeschäft Hauptwachstumsträger war 1994 das Kreditgeschäft. Trotz der gestiegenen Zinsen konnte der Forderungsbestand gegenüber Nichtbanken um 3,7 (2,5) Mrd. DM bzw. 9,7 (7,0) % auf 41,6 Mrd. DM ausgeweitet werden. Als besonders dynamisch erwies sich das Wohnungsbaukreditgeschäft. Die Bewilligungen lagen mit einer Gesamtsumme von 4,5 Mrd. DM nochmals um mehr als 15 % über denen des Rekordjahres 1993. Etwas moderater verlief die Entwicklung im Firmenkundenkreditgeschäft. Der Fremdfinanzierungsbedarf der Wirtschaft fiel mit einem Plus von 1,2 (1,0) Mrd. DM bzw. 6,7 (6,2) % nur leicht höher aus als 1993.
Veränderte Strukturen im Einlagengeschäft Der Anstieg der Zinsen 1994 spiegelte sich im Passivgeschäft der rheinland-pfälzischen Sparkassen wider und hinterließ deutliche Spuren in der Struktur des Einlagengeschäfts. Begünstigt durch den Abbau der inversen Zinsstruktur gab es zwischen den einzelnen Anlageformen starke Verschiebungen. Waren die Kunden im ersten Halbjahr eher kurzfristig orientiert, so konnte in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Umschichtung in längere Laufzeiten beobachtet werden. Insgesamt führten die Institute Ende 1994 Kundeneinlagen in Höhe von 53,7 Mrd. DM.
Der Mittelzufluß erreichte mit 1,7 (3,8) Mrd. DM nur noch knapp die Hälfte des Vorjahreswertes. Eindeutig an erster Stelle in der Gunst der Anleger standen die Spareinlagen. Ihr Bestand wuchs um 2,3 Mrd. bzw. 9,3 % auf 27,1 Mrd. DM.
Kunden kaufen verstärkt festverzinsliche Wertpapiere Im Wertpapiergeschäft der rheinland-pfälzischen Sparkassen war 1994 eher ein umsatzschwaches Jahr. Mit 5,1 Mrd. DM lag das Gesamtvolumen der Kundenan- und Verkäufe um knapp 8 % unter dem Vorjahresniveau. Dies war aber in erster Linie auf die um rund ein Viertel niedrigeren Verkaufsorders zurückzuführen, während die Kauforders den Vorjahreswert um 12,6 % überstiegen. Offensichtlich gaben die Kunden 1994 ihre Zurückhaltung gegenüber längerfristigen festverzinslichen Wertpapieren auf, sie kauften mit 1,4 Mrd. DM mehr als ein Drittel mehr Rentenwerte als ein Jahr zuvor. Stark gefragt waren insbesondere Bundesobligationen. Angesichts der Erwartung steigender Aktienkurse im laufenden Konjunkturzyklus wurden auch wieder mehr Dividendenwerte erworben. Das Volumen der Kauforders für Aktien stieg um fast ein Viertel. Demgegenüber flaute das Neugeschäft mit Investmentfonds, die im Vorjahr stark favorisiert worden waren, spürbar ab (- 17,4 %).
Im Möi-zen der Bauer die Rößlein anspannt...
Seltsam, daß dieser Volkslied-Landwirt im Frühjahr so hyperaktiv ist, wo doch die Mehrheit müde und lustlos im Sessel 'rumrutscht. Phänomen: Frühjahrsmüdigkeit.
Die Muntermacher
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Die Gesundheitskasse
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Renault fördert Kunst
Ausstellung: Aquarelle, Grafiken und Mischtechniken vom 24. bis 27.03.1995
Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 08.00 bis 18.00 Uhr im Renault-Autohaus Jacquemin und Docter GmbH, Montabaur, Alleestraße 22, Telefon 02602/2083. Zu Gast sind die durch nationale und internationale Ausstellungen bekannten Künstlerinnen.
Ingeborg Krekel, geb. 1951, Am Wassergraben 40, Montabaur, Studienaufenthalte: Südfrankreich, Toskana, Burgund, Mallorca.
Christine Lohmüller, geb. 1946, Fürstenweg 25, Montabaur, Studienaufenthalte: Südfrankreich, Toskana, Flandern, Masuren, Rügen.
Maria Thul-Kämmel, geb. 1951, Herzog-Adolf-Straße 19, Montabaur, Studienaufenthalte: Südfrankreich, Toskana, Burgund, Mallorca.
Haben Sie noch alle Tassen im Schrank?
»Sammeltassen — aber mit Henkel und aus Ton!« sucht die Handwerkskammer Koblenz (HwK), um sie im Sommer 1996 in den Räumen der Galerie Handwerk zu zeigen.
Kaffeepott oder Mokkatäßchen, hauchzart oder klotzig, funktionell oder einfach nur schön — aber bitte mit Henkel und aus Ton!
Zur Teilnahme sind international Keramikerinnen und Keramiker jeden Alters aufgerufen. Für Glasur und Brenntechnik werden keine Einschränkungen gemacht.
Die Ausschreibung zur Ausstellung »Sammeltassen — aber mit Henkel und aus Ton!« können bei der Handwerkskammer Koblenz, Postfach 929, 56063 Koblenz, Telefon: 0261/398-239, Telefax: 0261/398-282, angefordert werden.
Sportveranstaltung 20 Jahre Sportkreis Westerwald
Am 24.03.1995, um 20.00 Uhr, findet in der Pfeifenbäckerhalle in Hilgert ein bunter Abend mit einer Tombola statt. Sportkreisvorsitzender Albert Kram lädt die Bevölkerung herzlich ein, »20 Jahre Sportkreis Westerwald« bei ein paar gemütlichen Stunden und tollen Darbietungen der Vereine aus dem Westerwald, mit dabei zu sein. Der Eintritt ist frei.
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Jugendwettbewerb »Artenschutz«
bei der Naspa erfolgreich abgeschlossen Die Nassauische Sparkasse hatte 1994 zum zweiten Mal am bundesweit durchgeführten Jugend-Umweltwettbewerb der deutschen Sparkassenorganisation teilgenommen. Der Wettbewerb für Kinder und Jugendliche stand unter dem Motto »Artenschutz: Bedroht -beschützt—gerettet« und befaßte sich mit dem Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Der ökologische Jugendwettbewerb wurde in zwei voneinander unabhängigen Varianten durchgeführt. Wer sich besonders intensiv mit dem Thema beschäftigen wollte, konnte im Ideenwettbewerb seine Kreativität unter Beweis stellen. Hier waren Einfallsreichtum und Engagement gefordert, um bedrohten Tieren und Pflanzen aktiv zu helfen. Die Arbeiten konnten als Bericht, Foto- oder Filmdokumentation, Modell oder Gemälde oder in einer sonstigen darstellenden und verschickbaren Form eingereicht werden.
Im Wissenswettbewerb mußten die Teilnehmer zeigen, was sie in Sachen Artenschutz dazugelernt haben. Daß sie sich sehr eingehend mit den gestellten Fragen befaßt haben, zeigen die rund 5.000 eingesandten Fragebögen.
Bewertet wurden Arbeiten in den Altersklassen bis 12 Jahre und ab 12 Jahre. Beim Ideenwettbewerb kamen außerdem noch Einzel- und Gruppenarbeiten in die Bewertung. Die Sieger wurden jetzt von einer Fachjury aus 220 eingereichten Arbeiten ermittelt.
Die Nassauische Sparkasse hat Preise im Gesamtwert von 10.000 DM vergeben.

