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Montabaur

Nr. 11/95

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kenings langjähriges Engagement leistet einen wertvollen Bei­trag für das Umweltbewußtsein des Einzelnen. Er trug und trägt dazu bei, daß interessierten Mitbürgern, allen voran jungen Menschen, ihre eigene ökologische Verantwortung klar wird« so betonte der Bürgermeister im Rahmen der Übergabe des Preises an Herrn Volkening.

Die Preisträger des Umweltpreises 1994 Herr Claus Volkening und Frau Roswi­tha Zauter mit Herrn Bürgermeister Dr. Possel-Dölken anläßlich der feierlichen Preisverleihung am 9. März 1995 im Rathaus.

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Weiterhin wurde Frau Zauter für ihren in dreizehnjähriger Arbeit angelegten Garten ausgezeichnet, bei dessen Gestal­tung sie konsequent naturnahe Richtlinien verfolgte. »Wir verleihen den Umweltpreis für ein Projekt, das als Vorbild für einen ökologisch vielfältig gestalteten Garten, der zudem un­terschiedlichsten Tierarten einen heilen Lebensraum bietet, nur zur Nachahmung empfohlen werden kann«, erklärte Herr Dr. Possel-Dölken zu der Entscheidung der Jury. Der Garten ist ein gelungenes Beispiel für die Schaffung eines natürlichen Lebensraumes im ökologischen Gleichgewicht, das zeigt, daß man auch auf einem solchen Wege zum Schutz und zur Unter­stützung des Naturhaushalts beitragen kann.

»Mit ihrem jeweiligen Einsatz für die Umwelt zeigen die beiden Preisträger beispielhafte Wege auf, wie sich jeder Bürger an der Erhaltung und Wiederherstellung einer heilen Umwelt beteiligen kann« so faßte Herr Dr. Possel-Dölken in seiner Würdigung angesichts der Urkunden- und Preisübergabe ab­schließend noch einmal den Grundgedanken für den neuen Umweltpreis zusammen.

Der Umweltpreis der Verbandsgemeinde wird zukünftig alle zwei Jahre verliehen werden. Interessenten, vor allem auch Schulen und Kindergärten, sind schon heute herzlich für die 1996 erfolgende Ausschreibung eingeladen. Sei es indem sie Projekte im Hinblick auf diesen Termin planen und entwickeln oder bereits begonnene Aktionen auf die Ausschreibung aus- richten, Der Preis ist insgesamt auf3.000 DM dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger verteilt werden.

Bericht über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

des Verbandsgemeinderates Montabaur am Donnerstag, 9. März 1995

Anschaffung von weiterer Hardware für das neue EDV-Sy- stem

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, den Auftrag zur Lieferung der Hardware für die 1. Ausbaustufe zum Preis von ca; 56.300, DM an die Firma Just in Time, Montabaur, zu vergeben. Die Verwaltung wurde ermächtigt, den Auftrag über die Anschaffung von 7 HP-Druckern nach Vorliegen der Preise für das neue Modell zu vergeben.

Anschaffung und Einrichtung eines RatsinformationsSy- stems

Die Verwaltung informierte die Ausschußmitglieder darüber, daß man im Hinblick auf die Anschaffung eines Ratsinforma­tionssystems für den kommunalen Sitzungsdienst mehrere Programme getestet habe. Dabei stellte sich heraus, daß mit dem Einsatz eines Ratsinformationssystems in seiner heuti­gen Version einige Arbeitsabläufe derart umstrukturiert wer­den müßten, daß die Flexibilität der bisherigen Abwicklung eingeschränkt würde. Andere Verfahren, wie z. B. die Einla­dung mehrerer Gremien zu einer gemeinsamen Sitzung, wür­den unnötig kompliziert.

Aus diesem Grund wurde vorgeschlagen, die Anschaffung ei­nes Ratsinformationssystems zunächst zurückzustellen. Die Verwaltung wird alternativ prüfen, ob eine einfache Abwick­lung mit Standardanwendungen sinnvoll zu realisieren ist.

Umstellung auf eine neue ISDN-Telefonanlage Nach dem Bezug des Hauses Hager ist die Kapazität der alten Telefonanlage überschritten. Es wird daher erforderlich, eine neue Telefonanlage anzuschaffen. Die Größe der Verwaltung erfordert die Installation einer ISDN-Telefonanlage, die ver­schiedene Vorteile (mögliche Gesprächsdatenerfassung; ISDN-Dienste können genutzt werden bei der Ausstattung mit entsprechenden Endgeräten und die Steuerung kann über die Software erfolgen; Fernwartung für Soft- und Hardware kann über ISDN realisiert werden; zusätzliche Funktionen, wie z. B. Lauthören, Konferenzschaltung und Rufumleitung sind in der Anlage integriert) bringt.

Da nur eine beschränkte Anzahl von Anbietern als Partner in Frage komme, schlug die Verwaltung vor, in Ansprache mit der Firma Technologie Transfer Trier GmbH die Verhandlun­gen mit den Anbietern zu führen und die Entscheidung dem Arbeitskreis EDV zu übertragen. So könnte eine sinnvolle und preisgünstige Lösung erreicht werden.

Der Ausschuß nahm die vorstehenden Informationen zustim­mend zur Kenntnis.

Vergabe der Sanitäranlagen in den WC-Anlagen des Freiba­des Montabaur

Im letzten Sommer mußten während der Freibadesaison drei von fünf Toiletten in den Außen-WC-Anlagen aufgrund von Verstopfungen stillgelegt werden. Eine eingehende Überprü­fung durch eine Fachfirma mit dem sog. Fernsehauge ergab, daß die Grundleitungen zum Teil kaputt sind und sich die Übergänge einzelner Rohrabschnitte verschoben hatten, so daß ein einwandfreies Abfließen des Wassers nicht mehr mög­lich war.

Hinzu kommt, daß sich die Außen-WC-Anlagen in einem un­ansehnlichen und unhygienischen Zustand befinden. Dies wird insbesondere durch Beschwerden von Badegästen doku­mentiert. Bei den Außen-WC-Anlagen handelt es sich um die Erstausstattung aus dem Jahre 1967. Der Benutzungszeit­raum von 25 Jahren ist an den Anlagen nicht spurlos vorüber­gegangen.

Aus diesem Grunde schlug die Verwaltung vor, die Sanitäran­lagen mit ihren Zu- und Abwasserleitungen zu erneuern und die Räume zur besseren Reinigung im Wand- und Bodenbe­reich zu fliesen. Die Fliesenarbeiten werden von eigenem fach­kundigem Personal des Hallenbades ausgeführt, um einen höheren Kostenaufwand zu vermeiden.

Die Firma Maier, Heiligenroth, war günstigste Bieterin bei der beschränkten Ausschreibung für das Gewerk Sanitärarbeiten. Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, der Firma Maier, Heiligenroth, den Auftrag zur Ausführung der Sanitärarbeiten in den WC-Anlagen des Freibades Montabaur zu erteilen. Die Auftragssumme beläuft sich auf brutto ca. 27.400,-DM.

Genehmigung von überplanmäßigen Ausgaben für das Haushaltsjahr 1994

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, der Leistung der erheblichen überplanmäßigen Ausgaben, die sich aus den Bereichen »Aus- und Fortbildung Hallenbad«, »Zuwei­sungen für Investitionen« und »Repräsentationsausgaben« er­gaben, für das Haushaltsjahr 1994 zuzustimmen.

Die Deckung erfolgt durch Einsparungen bei den Personalaus­gaben.

Aus der Sitzung des Ausländerbeirates

der Stadt Montabaur vom 20.02.1995

Arbeitsgruppen gebildet

Der Ausländerbeirat hat folgende Arbeitsgruppen gebildet: Aufgaben Leiter/in

Sprechstunden Ali Nas

Rechts- und Sozialfragen Hassan Nasef

Information und Kultur Bernard Callet

Frauen Maria Carmen Zava

Jugend Igor Sabic

Durch die Bildung der Arbeitsgruppen möchte der Ausländer­beirat möglichst viele Ausländer/innen in die Arbeit mit ein­binden. Außerdem sollen auf diesem Wege die verschiedenen Nationalitäten verstärkt Zusammenarbeiten.