Einzelbild herunterladen

Montabaur

Nr. 9/95

M

Behörden und verschiedenen anderen Organisationen will sie eine Bewußtseins- und Verhaltensänderung im Umgang mit Alter und Behinderungen in die Wege leiten. In mehreren rheinland-pfälzischen Orten werden künftig durch Architek­tinnen und Architekten der Architektenkammer regelmäßig Einzelberatungen zu den Themenkomplexen Wohnungsan­passungsmaßnahmen und barrierefreies Bauen angeboten. Ein neunköpfiger Beirat erarbeitet Empfehlungen und unter­stützt die Arbeit der Landesberatungsstelle. Im Beirat vertre­ten sind neben der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz die kommuna­len Spitzenverbände, die Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Heimstätte Rheinland-Pfalz, der Lan­desseniorenbeirat, der Landesbehindertenbeirat, die Landes­leitstelle »Älter werden in Rheinland-Pfalz« und das rhein­land-pfälzische Ministerium der Finanzen.

Das Büro der Landesberatungsstelle ist in der Gymnasium­straße 4, 3. Stock, in 55116 Mainz zu finden. Gehbehinderte Menschen finden einen Aufzug vor, der auch für Rollstuhlfah­rer bequem zu benutzen ist. Öffnungszeiten der Landesbera­tungsstelle sind dienstags bis donnerstags, von 09.00 bis 12.00 Uhr, telefonisch ist sie unter der Rufnummer: 06131/223078 zu erreichen.

Energietip - Bei der Altbauerneuerung ans Energiesparen denken

Jeder Hausbesitzer, der darüber nachdenkt, energiesparende Maßnahmen an seinem Haus durchzuführen, wird neben dem Aspekt der Umweltentlastung auch die Frage der Wirtschaft­lichkeit in seine Überlegungen mit einbeziehen. Dabei sollte man sich aber nicht so sehr an den momentan niedrigen Brennstoffkosten orientieren, die vielleicht manche Maßnah­me unwirtschaftlich erscheinen lassen. Die künftige Entwick­lung der Brennstoffpreise spielt dabei eine wichtige Rolle: Sie läßt sich jedoch nicht genau Vorhersagen. Umfangreichere Maßnahmen bei einem Altbau, wie zum Beispiel eine Außen­wanddämmung erscheinen des öfteren auf den ersten Blick als unwirtschaftlich. Werden sie jedoch dann durchgeführt, wenn sowieso eine Putzsanierung am Haus erforderlich ist, erfor­dern sie nur begrenzte Mehrkosten und machen auch wirt­schaftlich einen Sinn. Deshalb ist jede Sanierung eines Alt­baus, bei der keine Energiesparmaßnahme in Betracht gezo­gen wird, eine verpaßte Chance.

Ausführliche Information zum nachträglichen Wärmeschutz von Altbauten erhalten Sie in einem persönlichen Beratungs­gespräch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. nach telefonischer Voranmeldung.

Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz LVA

Arbeitslosigkeit mit eingeschränkter Vermittlungsbereitschaft für die Rente nicht immer anrechenbar

Arbeitslose können vom 58. Lebensjahr an beim Arbeitsamt eine Erklärung unterschreiben, daß sie nicht mehr daran in­teressiert sind, in eine Arbeitsstelle vermittelt zu werden. Die Landes Versicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, weist darauf hin, daß bei Abgabe einer solchen Erklärung Arbeitslosigkeitszeiten für die spätere Rente nur so lange angerechnet werden, als das Arbeitsamt Leistungen gewährt. Endet der Leistungsbezug vor Vollendung des 60. Lebensjah­res - also vor dem Zeitpunkt, ab dem frühestens eine Alters­rente bezogen werden kann empfiehlt es sich, die Erklärung beim Arbeitsamt zu widerrufen. Dadurch wird deutlich, daß der Arbeitslose wieder uneingeschränkt der Arbeitsvermittlung zur Verfügung steht. Nur dann kann die weitere Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug bei der Rente berücksichtigt werden. Auskünfte erteilen die LVA Rheinland-Pfalz, ihre Auskunfts­und Beratungsstellen und Versichertenältesten, die Versi­cherungsämter der Kreis- und Stadtverwaltungen sowie die Gemeinde und Verbandsgemeindeverwaltungen.

Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Landwirtschaft

Montabaur - Altenkirchen

Der Arbeitskreis Meisterinnen der ländlichen Hauswirtschaft Westerwald-Taunus trifft sich am 23.03.1995, um 14.30 Uhr, in der Stadthalle in Katzenelnbogen, zum Thema: »Bargeldlo­ser Zahlungsverkehr - Plastikgeld unter der Lupe«.

Es referiert Frau Feigenbutz von der SLVA, Montabaur. An­meldung erbeten bis 20.03.1995, an die SLVA Montabaur, Tel.: 02602/9228-0 oder 922834.

Interessengemeinschaft Künstliche Niere Rheinland-Pfalz Nord e.V.

Kegeln: Am 04.03.1995, von 18.00 bis 20.00 Uhr, in der Gast­stätte Klosterquelle in Marienthal, Tel.: 02641/34848. Bitte Turnschuhe nicht vergessen.

Ordentliche Mitgliederversammlung, am Sonntag, 05.03.1995,14.30 Uhr, in der Schützenhalle in Bad Bodendorf.

- Anzeige -

Mitnahmeeffekte bei der Wohneigentumsförderung stoppen

Knappe Staatsfinanzen und ein Wohnungs-Defizit von 1,5 Mio. Einheiten, so Bungarten, erfordern neue Strategien der Wohneigentumsförderung. Es gelte, steuerliche Mitnahmeef­fekte zu verhindern und die Eigenkapitalbildung von Haushal­ten zu stärken, die an der Schwelle zu Wohneigentumsbildung stehen.

Damit erführe das Ziel von Bauminister. Töpfer besondere Unterstützung, die Wohneigentumsquote von 40 auf 50 % zu heben. Mit einem Ausbau der Bausparförderung und einer Umstellung der steuerlichen Eigenheimer-Vor teile nach § 10 e des Einkommenssteuergesetzes sei vor allem durchschnitt­lich verdienenden jungen Familien der Bau oder Kauf eigener vier Wände zu erleichtern. So sollte § 10 e auf einen von der Steuerschuld abzuziehenden einheitlichen Förderbetrag von 3.000,DM pro Person und Jahr umgestellt werden. Die För­derung sollte jeweils acht Jahre laufen, so daß sich ein Gesamt­betrag von 24.000,DM pro Person ergebe.

Für Ehepaare sollte der doppelte Betrag gelten. Je Kind sei ein Abzugsbetrag von 1.200,DM pro Jahr ebenfalls für die Dauer von acht Jahren zu gewähren. Die bisherige Differenzierung nach Neu- und Altbauten sollte entfallen.

Die Eigenkapitalbildung der Häuslebauer sollte durch eine Aufstockung der Bausparförderung gestärkt werden.

Und zwar sollten die Einkommensgrenzen auf 54.000, /108.000,-DM (Ledige/Verheiratete) verdoppelt, die förderfä­higen Sparhöchstbeträge um 50 % auf 1.200,-/2.400, DM (Ledige/Verheiratete) angehoben und ein zusätzlicher Höchst­betrag von 1.200,-DM je Kind eingeführt werden.

Eine bessere Förderung der Wohnungseigentumsbildung für mittlere Einkommensbezieher würde, so Bungarten, auch in Rheinland-Pfalz dazu beitragen, das Defizit von 70.000 Woh­nungen abzubauen.

- Anzeige -

Sparda Bank

veranstaltete Lego-Wettbewerb

Iläll

Im Rahmen der Immobilienwoche vom 23.01. bis 27.01.1995 veranstaltete die Sparda-Bank in Montabaur einen Lego- Wettbewerb.

Unter dem Motto »Stein auf Stein« konnten die 3- bis 14jähri- gen Häuslebauer ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihr Traumhaus aus Lego- oder Duplo-Steinen bauen.

In drei Kate gorien wurden j eweils Sp argutscheine im Wert von je 100,- DM für die schönsten Häuser vergeben.

Jörg Schmidt, von der Werner Dommermuth Immobi- hengesellschaft, überreichte den glücklichen Gewinnern die Urkunden in den Räumlichkeiten der Sparda-Bank in Monta­baur.