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Montabaur

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Nr. 8/95

läge der Geburtsurkunden oder des Familienbuches erforder­lich. Unbeglaubigte Fotokopien genügen nicht.

Sollte ein Versicherter nicht selbst vorsprechen können, kann er sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen.

Aus Gründen des Datenschutzes ist in diesem Fall jedoch die Vorlage einer Vollmacht, der Personalausweis in allen, Fällen, erforderlich. Das gilt auch für Ehegatten!

Die Beratungen werden bei der Verbandsgemeindeverwal­tung, 56410 Montabaur, Rathaus-Altbau, I. Stock, Zimmer 10/11, durchgeführt.

Landesversicherungsanstalt

Rheinland-Pfalz

Sprechtage 1995 im Westerwaldkreis Montabaur (Telefon 02602/126.154): 7. März, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 5. September, 7. November, 5. Dezember.

Die Sprechtage finden jeweils bei der Verbandsgemeindever­waltung statt. Die Sprechstunden sind in der Regel von 08.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr. Es sollten möglichst vorher Termine vereinbart werden.

Bundesversicherungsanstalt für Angestellte

Sprechtage 1995 im Westerwaldkreis Montabaur (Telefon 02602/126.154): 6. März, 3. April, 8. Mai, 12. Juni, 3. Juli, 7. August, 4. September, 2. Oktober, 6. No­vember, 4. Dezember.

Die Sprechstunden finden jeweils bei der Verbandsgemeinde­verwaltung statt. Die Sprechstunden sind in der Regel von 09.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 15.00 Uhr. Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung!

ARCHIVI

Archiv der Stadt Montabaur

Informationen zu Akten und Urkunden

Der Tiergartenstraße soll ein besonderes Kapitel gewidmet werden. Ihr Name erinnert an ein umzäuntes Gebiet, seit dem 17. Jh. unter dem Namen »Thiergarten« bekannt, von dem weite Teile sog. Dominalwald, also landesherrlicher Besitz waren, in dem die Kurfürsten der Jagd nachgingen. Das Gebiet umfaßte in etwa folgenden Bereich:

Das gesamte Waldgelände des Schloßberges, oberhalb der heu­tigen Alleestraße, von der Eichwiese an, abgesehen von dem Gelände der Burgstraße und der Straßenzuführungen vom Rebstock her. Der gesamte Bereich zwischen Bahnhofstraße, Wallstraße, Eschelbacher Straße, Fürstenweg bis zur Einmün­dung in die Elgendorfer Straße (ehemals Neue Brücke), von dort wieder bis zur Wallstraße. Das für den Bahnhof wichtige Geländestück trägt in einer Karte aus der Zeit nach 1862 den Namen »Bei dem Thiergarten«. Es handelt sich hierbei um den kleineren Teil des Tiergartengeländes, nördlich der Eschelba­cher Straße und der Alleestraße, von Werkstraße, Bahnhofs­gelände, Hohe Straße und Allmannshausen begrenzt (Abt. 9.4, Nr. 28).

Wie in Fritz Michels »Forst und Jagd im alten Erzstift Trier« zu lesen ist, kennt man den Tiergarten seit 1653; 1662 wurde er durch Ankauf von Wiesen erweitert. 1678/90 Neubau des Stalls. 1698 wurde der »große Marstall« gedeckt (das große Gebäude gegenüber der Shell-Tankstelle, beherbergt heute staatliche Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land- und Hauswirtschaft; davor viele Jahre Sitz der Polizei; in Preußischer Zeit Oberförsterei). 1785 gab es dort noch einen Fohlen-Tiergarten, der 1787 versteigert wurde. Es wurden dort auch Forellen gezüchtet (1754), wozu ein besonderer Wei­her angelegt wurde.

Vielleicht wurde aus diesem Grund 1746 vom Amt das Verbot erlassen, Därme und frischgefärbte Tücher im Bach zum Tier­garten zu waschen (Abt. 2 Nr. 23).

Der letzte Kurfürst Clemens Wenzeslaus hatte keine jagdli­chen Ambitionen. So ließ er kurz nach Antritt seiner Regent­schaft (1768 - 1803) im Jahre 1769 die in dem »Thiergarten« gepflegten Hirsche allesamt niederschießen.

Noch mehr zum Tiergarten in der nächsten Ausgabe.

Beatrix Künzer Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag.10.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag, Donnerstag.15.30 bis 17.30 Uhr

Verschiebung der wöchentlichen Müll- bzw. Wertstoffentsorgung

wegen Rosenmontag und Fastnachtdienstag sowie Be­kanntgabe der Öffnungszeiten der Hausmülldeponien, des Verwaltungsgebäudes und der Wertstoffsortieranlage in Boden während der Fastnachtstage Wegen Rosenmontag (27.02.1995) und Fastnachtdienstag (28.02.1995) verschiebt sich in allen Gemeinden des Wester­waldkreises die Müll- bzw. Wertstoffentsorgung wie folgt:

a) Verschiebung wegen Rosenmontag (27,02.1995) Wegen Rosenmontag (27.02.1995) erfolgt in den Gemein­den, in denen die Entleerung der Restmüll- bzw. Wertstoff­gefäße oder Einsammlung der gelben DSD-Säcke normalerweise am Montag, dem 27.02.1995 stattfindet, diese bereits am Samstag, dem 25.02.1995. Die jeweilige Abfuhrart bitten wir dem Müllkalender 1995, der jedem Haushalt zugegangen ist, zu entnehmen.

b) Verschiebung wegen Fastnachtdienstag (28.02.1995) Wegen Fastnachtdienstag (28.02.1995) erfolgt in der Wo­che vom 28.02.1995 bis 04.03.1995 in allen Gemeinden des Westerwaldkreises die Abfuhr der Restmüll- bzw: Wert­stoffgefäße oder Einsammlung der gelben DSD-Säcke je­weils einen Tag später, das heißt anstatt dienstags = mittwochs,,anstatt mittwochs = donnerstags, anstatt don­nerstags = freitags und anstatt freitags = samstags. Die jeweilige Abfuhrart bitten wir dem Müllkalender 1995, der jedem Haushalt zugegangen ist, zu entnehmen.

Desweiteren wird darauf hingewiesen, daß das Verwaltungs­gebäude in Moschheim

am Schwerdonnerstag (23.02.1995) ab 12.00 Uhr am Rosenmontag (27.02.1995) ab 12.00 Uhr und am Fastnachtdienstag (28.02.1995) ab 12.00 Uhr geschlossen bleibt.

Die Hausmülldeponien Meudt und Rennerod bleiben am Ro­senmontag ganztägig geschlossen, ebenso entfällt an diesem Tag die Wertstoffannahme auf der Sortieranlage der Firma Bellersheim in Boden. An Fastnachtdienstag sind diese von 08.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

In dringenden Ausnahmefällen stehen an Fastnachtdienstag ab 12.00 Uhr die Mitarbeiter der Hausmülldeponie Meudt (Telefon 06435/8011) und Rennerod (Telefon 02664/6336) für telefonische Anfragen zur Verfügung. Desweiteren können Containerbestellungen unmittelbar bei der Firma Bellers­heim, Boden (Telefon 02602/92760) erfolgen.

Katasteramt Montabaur

Das Katasteramt Montabaur bleibt am Rosenmontag, 27.02.1995, geschlossen. Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten.

Arbeitsamt geschlossen

Das Arbeitsamt Montabaur und seine Dienststellen in Bad Ems, Diez, Hachenburg, Höhr-Grenzhausen, Lahnstein, Nastätten und Westerburg sowie die Hilfsstellen in Bad Ma­rienberg und St. Goarshausen sind am Donnerstag, dem 23. Februar, und am Dienstag, dem 28. Februar (Fastnachtsdien­stag) für den Publikumsverkehr ab 12.00 Uhr geschlossen. Die Arbeitsamtsdienststellen sind an diesen Nachmittagen telefo­nisch erreichbar.