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Montabaur

Nr. 8/95

1 Herrenarmbanduhr »Tissot«.Fd. Nr. 41/94

1 goldfarbener Ring mit Stein...Fd. Nr. 42/94

1 goldfarbene Damenarmbanduhr.Fd. Nr. 43/94

1 Herrenfahrrad »Hercules«.Fd. Nr. 45/94

1 goldfarbener Ring.Fd. Nr. 48/94

1 schwarze Damengeldbörse mit Inhalt.Fd. Nr. 2/95

1 Gliederarmkettchen goldfarben.Fd.-Nr. 3/95

1 Herrenfahrrad »Everest«.Fd. Nr. 6/95

5 verschiedene Geldscheine.Fd. Nr. 37/94, 1/95, 4/95

Die rechtmäßigen Verlierer können sich bei der Verbandsge­meindeverwaltung - Fundamt Zimmer Nr. 120, Tel.: 02602/126124, Montabaur, melden.

Natur & Umwelt Info

Problemmüll im Haushalt

Kleines Sonderabfall-ABC

Die kleinen Haushaltshelfer vom Fleckentferner bis zum Fliegenspray haben oft ein brisantes Innenleben: Tetrachlorethylen, Benzol, Xylol und Toluol tummeln sich in harmlos und freundlich aussehenden Dosen.

Ein bis zwei Kilogramm dieser problematischen Abfälle fallen im Schnitt bei jedem Bundesbürger Jahr für Jahr an. Für jedes Problem in Haushalt und Hobby bietet uns die Industrie spe­zielle Produkte an -nicht immer harmlos und selten wirklich nötig. Schadstoffhaltige Abfälle stellen nicht nur einen über­flüssigen Rohstoffverbrauch dar, sie müssen als Sonderabfall unter hohem Energieeinsatz in Spezialanlagen entsorgt wer­den und belasten damit abermals die Umwelt. Außerdem ist die Beseitigung eines Sonderabfallproduktes ungefähr noch­mal so teuer, wie es ursprünglich gekostet hat.

Das folgende Verzeichnis beschreibt in alphabetischer Reihen­folge die häufigsten im Haushalt auftretenden Problemstoffe und gibt Hintergrundinformationen, zum Beispiel für spezielle Entsorgungswege.

Abbeizmittel - Die am häufigsten verwendeten Abbeizer bestehen zu 60 bis 70 Prozent aus Dichlormethan, einem chlorierten Kohlenwasserstoff (CKW). In CKW-freien Abbei­zern sind andere unerwünschte Lösemittel enthalten, die nicht in den Boden oder ins Grundwasser geraten dürfen. Als che­mikalienfreies Verfahren empfiehlt sich in vielen Fällen das Abschmirgeln oder das Abbeizen mit Heißluft. Abflußreiniger enthalten Stoffe, die durch ihre ätzende Wirkung Ablagerungen und Verstopfungen in den Abflußroh­ren auflösen sollen. Ihre Anwendung führt im Abwasser zu stoßweisen Belastungen mit stark alkalischen Bestandteilen. Um Verstopfungen vorzubeugen, achten Sie darauf, keine fe­sten oder sperrigen Stoffe, keine Watte, Windeln, Tampons, Fasern und Haare in die Toilette zu geben. Ein Sieb aus Metall oder Kunststoff hält den Abfluß frei. Falls es dennoch zu Verstopfungen kommen sollte, können Sie eine Saugglocke oder eine Abflußspirale benutzen. Hat dies keinen Erfolg, sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen.

Altöl/Ölfilter Ein Liter Altöl kann eine Million Liter Trink­wasser ungenießbar machen. Daher ist es im Sinne des Um­weltschutzes wünschenswert, wenn der Ölwechsel von fach­kundigen Betrieben vorgenommen wird. Wenn Sie den Öl­wechsel unbedingt selbst vornehmen wollen, dann bringen Sie das Altöl und den Ölfilter zum Händler, bei dem Sie das neue Öl kaufen. Dieser muß die gleiche Menge Altöl kostenlos zu­rücknehmen, wie Sie neues Öl kaufen.

Arzneimittel - Alte Arzneimittel sind im allgemeinen nicht schädlich oder giftiger als neue. Aber sie müssen vor unbefug­tem Zugriff aufbewahrt und vor allen Dingen kindersicher verstaut werden. Jährlich werden in der Bundesrepublik 60.000 Kinder im Alter bis zu 6 Jahren mit Vergiftungserschei­nungen zum Arzt gebracht. Kaufen Sie rezeptfreie Arzneimit­tel nur in der Menge, die Sie benötigen und verbrauchen. Bitten Sie unter Umständen Ihren Arzt um kleinere Packun­gen. Zerkleinerte alte Arzneimittel in haushaltsüblichen Men­gen können Sie dem Hausmüll beigeben, flüssige Mittel in die Toilette spülen. Ihre Wirkstoffkonzentration ist normalerwei­se so gering, daß sie keine Gefahr für die Umwelt darstellen. Viele Apotheken nehmen angebrochene Arzneimittel zurück. Backofenreiniger Den Backofen bekommt man auch ohne Chemieschaum sauber. Etwas Speiseöl auf die Verkrustungen auftragen und zehn Minuten einziehen lassen. Anschließend mit Bürste oder Scheuerschwamm abscheuern. Eine weitere

Alternative sind Essigreiniger. Ansonsten gilt: Je früher reini­gen, desto leichter ist er sauber zu bekommen.

Batterien Bringen Sie alte Batterien auch solche mit dem dreieckigen Recycling-Symbol - zurück zum Händler oder zu den Sammelstellen (Postämter, Einzelhandelsgeschäfte, etc.). Verwenden Sie nach Möglichkeit Netzgeräte. Sollten Sie das Gerät häufig netzunabhängig betreiben müssen, ist ein Akku weniger umweltschädlich als Batterien. Verwenden Sie nach Möglichkeit Solarzellen, wenn Batterien dann besonders langlebige und schadstoffarme. Greifen Sie zur Produkten, die mit dem »Blauen Engel« ausgezeichnet sind.

Büroabfälle - In die Problemstoffsammlung gehören Toner­und Kopierer-Rückstände, auch leere Kartuschen, Selen- und Cadmiumsulfat-Trommeln, sowie lösemittelhaltige Filzstifte, Marker und Korrekturlacke. PC-Zubehör sollten Sie sofern möglich - dem Händler zur stofflichen Verwertung zurückge­ben. Verbrauchte Farbbänder können beim Hersteller in der Regel wieder eingefärbt werden.

DesinfektionsmittelDesinfektionsmittel sind im Privatbe­reich weitgehend überflüssig und können daher leicht vermie­den werden. Einfache Hygienemaßnahmen wie der häufige Wechsel von Geschirr- und Küchentüchern, das Reinigen des Arbeitsplatzes, gründliches Spülen der Geräte sofort nach dem Gebrauch und die Benutzung sauberer Bürsten, Schwämme und Wischtücher reichen aus.

Elektronikschrott - Alte Fernsehgeräte, Computer und an­derer Elektronikschrott enthalten oft gefährliche Schadstoffe und werden deshalb von vielen Städten und Gemeinden geson­dert abgeholt und entsorgt. Einige Hersteller nehmen Altge­räte zurück.

Literatur:

Zitrone statt Benzole, Sondermüll vermeiden und entsorgen, Umlandverband Frankfurt

Abfall-ABC, 2. Auflage, Umweltministerium Baden-Württem­berg

Vorankündigung

Am Donnerstag, dem 16. März 1995, findet in der Bürgerhalle des Alten Rathauses Montabaur ein naturwissenschaftlicher Vortrag über das Vorkommen des Laubfrosches in der Ver­bandsgemeinde Montabaur statt. Es referiert Herr Elmar Schmidt, der Beauftragter der Bezirksregierung Koblenz zur Kartierung der Laubfroschvorkommen im Westerwaldkreis ist. Alle interessierten Bürger sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl 126.215.

Informationen zur Rentenversicherung Beratung - Auskunft

Sprechtage der Landesversicherungsanstalt Rheinland- Pfalz (LVA) für den Bereich der Verbandsgemeinde 56410 Montabaur

Die Sprechtage der LVA Rheinland-Pfalz finden in der Regel am ersten Dienstag im Monat statt, eine Terminübersicht für das Jahr 1995 haben wir beigefügt.

Die Sprechstunden sind von 08.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr.

Sprechtage der Bundesversicherungsanstalt für Ange­stellte (BfA), Berlin, für den Bereich des Südlichen Wester­waldkreises.

Die Sprechtage der BfA finden in der Regel am ersten Mon­tag im Monat statt, eine Terminübersicht für das Jahr 1995 haben wir beigefügt.

Die Sprechstunden sind von 09.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.00 Uhr.

Eine vorherige Terminvereinbarung ist für beide Sprechtage notwendig.

Die Termine können unter folgender Telefonnummer verein­bart werden:

Verbandsgemeindeverwaltung 56410 Montabaur, 02602/126.154 oder 02602/126.153.

Termine, die bis zum Beratungstag nicht vergeben sind, wer­den im Wartebereich vor dem Beratungszimmer ausgehängt. Personen, die keinen Termin vereinbart haben, können so unter Umständen noch einen Termin erhalten.

Die Versicherten werden gebeten, ihre Rentenversicherungs­unterlagen, Nachweise über Krankheitszeiten, Zeiten der Ar­beitslosigkeit, militärischer Dienst, Zeiten der Schul-, Fach­schul- und Hochschulausbildung nach dem 16. Lebensjahr und ggf. den Flüchtlings- oder Vertrieben'enausweis, mitzubrin­gen.

Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung und Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung ist die Vor-