Montabaur
Nr. 5/95
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Im Rahmen der allgemeinen Musik- und Theaterpflege werden hauptsächlich Instrumental-, Musikvereine, Musikvereinigungen der sog. Volksmusikinstrumente, Gesangvereine, Spielmanns- und Fanfarenzüge, Chorgemeinschaften, Frei- licht- sowie andere Bühnen gefördert.
Die Haushaltsmittel sind insbesondere für unmittelbare Maßnahmen der allgemeinen Musikpflege (Beschaffung von vereinseigenen Instrumenten und Noten, musikalische und kirchenmusikalische Veranstaltungen bzw. Wettbewerbe, Fortbildungsmaßnahmen für musikalischen Nachwuchs) und Veranstaltungen von Freilicht- und sonstigen Theatergruppen bestimmt.
Fortbildungsmaßnahmen können nur gefördert werden, wenn die Ausbildung durch Verbände (z. B. Kreismusikverbände) erfolgt und es sich um eine einmalige Maßnahme handelt. Reisekosten, Kosten für die Beschaffung von Kleidungsstücken, Uniformen sowie laufende Ausgaben (z. B. Saalmieten, Honorare für Dirigenten, Pachten, Gebühren und Geschäftsbedarf) sind grundsätzlich nicht zuschußfähig.
Nicht zuschußfahig sind ebenfalls Maßnahmen, die bereits durchgeführt wurden.
Die Zuschußanträge müssen der 'Bezirksregierung Koblenz spätestens am 15.02.1995 vorliegen. Anträge, die nach diesem Termin eingehen, können grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden.
Antragsvordrucke können bei der Bezirksregierung Koblenz unter Tel. 0261/120-2030 angefordert werden.
Mit dem Antrag ist ein Kostenvoranschlag für die geplante Maßnahme einzureichen.
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-VERANSTALTUNGEN
& KULTUR j '
ER VERBANDSGEMEINDE MONTABAUR
An alle Vereine, Veranstalter und Organisatoren vonFesten, Feiern und kulturellen Veranstaltungen in der Verbandsge- meinde Montabaur
Redaktionsschluß für die Ausgabe April bis Juni 1995 ist der 17. Februar 1995
bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an. Die Redaktion »AKTUELL« - Tel.: 02602/126.111 oder 126.192 gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte.
IUS ARCHIVI
Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Nachdem zur Zeit das Hochwasser und die davon Betroffenen landauf landab im Mittelpunkt des Interesses stehen, haben wir die Archivkisten diese Woche einmal nach besonderen Vorkommnissen im Zusammenhang mit dem Wetter durchforstet.
Eine Fundgrube hierfür sind die Aufzeichnungen des Vicarius Martinus Neu aus dem 18. Jahrhundert mit dem Titel »Merkwürdigkeiten von der Stadt Montabaur«
So schreibt er z. B.:
»1395 im Februar war nach dem Eisbruch an der Lahn, Rhein und Mosel ein entsetzliches Wasser, also das zu Koblenz die damalige Sankt Constantins Gas, jetzt Sankt Kastor Gas, bis fast an den Florenz Markt voller Wasser stand. Ein gleiches Wasser war 1740.
1685 war es in der Nacht Petri et Paul, hier Eis gebrochen (29.6.!)
1686, den 24. Februar hat man hier morgens um 4.00 Uhr ein starkes Erdbeben gespürt, doch ohne Schaden.
17.13 den 24. bis 27. November war ein so abscheulicher, stickender, dicker Nebel, daß vieles Vieh am Rhein und anderen Örtern krepieret. Im Hollerer und Kerchärrer Kirchspiel seiend auch sehr viele Leut erkrankt.
1719 war solche Trockenheit, daß hier und überall die Mühlen Stillständen, gab wenig Heu und kein Obst, aber kostbarer Wein und ziemlich Korn.
1720, den 2. Juni war in hiesiger Gegend ein erschröcklich Unwetter, welches alle Früchte erschlagen und selbst alle Fenster in der Pfarrkirche und Stadt erschlagen. Die Kisseln waren wie Taubeneier und zerschlugen viele Fenster. Den 30. Juni war ein gleiches Donnerwetter, allwo das Wasser bei 100 Wagen Heu hinweggeflutet und zu Schanden gemacht.
1722 war die Witterung so gelind, daß weder Winter noch Schnee gewesen.
1740 war ein grausame Winterkälte, wonachbei Auflösung des Eis und Schnee ein entsetzlich Wasser überall unschätzbaren Schaden verursacht. Zu Koblenz fuhr man mit Nachen in dem Franziskaner Kloster herum und stund herein fast mitten im Tal Ehrenbreitstein.
1767 - stärkste Kälte, den 19. April, auf Ostern lag hier von Karfreitag über Schuh hoch Schnee und war allerorten eine bissige Kälte, daß die Blüte erfroren.
1783 fiel vom Christtag an ein mehr den knie- und ellenhoher Schnee, der mit einer so harten Kälte bis zu Ende des Februar
1784 anhielt. Als nun um den 28. Februar 1784 Schnee und Eis losgingen, entstand in allen Flüssen das entsetzlichste Hochwasser. Der Schaden ist unsäglich.«
Zum Schluß noch zwei Wetter-Anmerkungen des Martinus Neu:
»25. Januar. St. Pauli klar bringt gutes Jahr, nach großem Wind kommt Krieg geschwind, auf Nebel stark die Pest kommt arg, nach Schnee und Regen folgt wenig Segen.
2. Februar. Scheint die Sonn’ auf Lichtmeßtag, kommt Geld und Schnee nach gemeiner Sag.«
Beatrix Künzer
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Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag.10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag.15.30 bis 17.30 Uhr
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Orum Narren laßt des Auto stehen, dann Ihr Braucht auch nicht 2U gohenl
“Erwachsenenbildung”
VHS Montabaur Semesterbeginn Mittwoch, 1. Februar 1995
Sprachen lernen bei der VHS Montabaur!
Für die Sprachkurse werden generell keine telefonischen Anmeldungen mehr entgegengenommen. Die Anmeldung erfolgt am 1. Kursabend.
H. Sprachen
Deutsch
07101 Deutsch als Fremdsprache für Anfänger
mit geringen Vorkenntnissen
Lehrmittel: nach Angaben der Kursleiterin Beginn: Dienstag, 7. Februar 1995, 19.00 Uhr

