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Montabaur

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Nr. 3/95

Zeitungspapier lassen sich die Fensterscheiben an­schließend streifenfrei trockenreiben.

- Teppiche am besten klopfen. Dann mit Schrubber und Es­sigwasser (1:10) abbürsten, um die Farbe aufzufrischen.

- Fliesen glänzen bei etwas Spiritus im Putzwasser. Saubere Fugen erhalten Sie mit Hilfe einer alten Zahnbürste und Reiniger pur.

- Möbelrücken lohnt sich. Hinter Kühlschrank, Waschma­schine & Co. sammelt sich Staub.

- Bücherstaub vertreiben Sie durch kräftiges Zuklappen.

- Weiße Wände mit einem feuchten Tuch abwischen. Flecken lassen sich mit einem Wattestäbchen oder kleinen Pinsel kaschieren.

- Bienenwachs schützt nicht nur unbehandeltes Naturholz, sondern riecht auch angenehm.

- Gardinen feucht aufhängen erspart Ihnen das Bügeln.

- Backofen entweder sofort mit Wasser und Scheuermittel reinigen oder Spülmittel einwirken lassen, und den Schmutz mit einem Scheuerschwamm sanft entfernen.

Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur,

Constanze Wunderlich, Durchwahl: 02602/126196.

IUS ARCHIV!

Archiv der Stadt Montabaur

Informationen, zu Akten und Urkunden

Viele alte Straßen mit Geschichte gibt es noch in Montabaur. Mit zu den ältesten Straßen gehören die folgenden: Die Gel­bachstraße wird 1376 in einer Urkunde erwähnt. Da trägt sie noch den Namen Anregass, der sich von »anare« herleitet, dem alten Namen des Aubachs. Cuno, Erzbischof von Trier überläßt seinem Kellner zu Montabaur u.a. einen Hof in der Anregass mit Äckern und Zubehör (9.

1365 wird erstmals die Holindergasse erwähnt, die nach Holler führt und heute den Namen Peterstorstraße trägt. Sie ging vom Peterstor aus und reichte in Richtung Holler bis zum Haus des Dachdeckers Müller. (Heute etwa Höhe Krankenhaus). Hier stand vor einem breiten Wassergraben die Hollerer Pfor­ten. Die Südseite der Stadt war im Mittelalter stark gesichert von mehreren Weihern, die heute zugeschüttet sind (9. Das Peterstor hatte zunächst noch keine große Bedeutung, da die Wege zu den Fernstraßen durch andere Tore führten.

So wird noch 1589 in einer Beschreibung gesagt: Von der Sauerpforte (im Sauertal) bis zur Froschpforte hin war die Stadtmauer nur durch jenes Pförtehen hinter Offheims Haus geöffnet ( 2 ).

In einem Ratprotokoll vom 5. Mai 1685 wird dann erstmals von der »St. Peterß pforten« gesprochen. ©

Diese beiden Gassen werden im 15. Jahrhundert zur Vorstadt Pfaffenacker zugehörig genannt ©.

Auch die Koblenzer Straße hat eine lange Geschichte. 1387 kennt man sie unter dem Namen Eiwertergasse. Sie ging ebenfalls vom Peterstor aus und reichte bis zu dem Weiher auf dem Gelände der Polizei (altes Krankenhaus), der ebenfalls mit in die Befestigung eingeplant war. Hier stand die Elberter Pforte (9. Aus dem Jahre 1535 Hegt eine Urkunde vor., in der ein Philips Nonnenberger einen Placken Landes gegenüber dem hl. Kreuz (heute Heiligkreuzkapelle) an der Koblenzer Straße (Coebelentzer Straissen) verkauft ©. Als im Jahre 1899 auf Stadtratsbeschluß die Straßen mit Namen markiert und die Häuser numeriert werden, reicht die »Coblenzer Straße« »vom Garten des Mathias Schneider Erben (heute Haus Mons Tabor) einerseits und dem Hause Dr, Thewalt andererseits aufwärts bis zur Kreuzkapelle« ©.

z Beatrix Künzer

® H. Fries: Historische Notizen (Abt. 9.4, Nr. 28)

© H. Gensicke: Die Stadt Montabaur im Spätmittelalter in Nassauische Annalen 1962

(3) STAM Abt. 2, Nr. A3

(4) STAM Abt. 1, Nr. 46

(5) STAM Abt. 4, Nr. AI 7 Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag.10.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag, Donnerstag .....15.30 bis 17.30 Uhr

Personenstandsmeldungen

im Monat Dezember 1994 in der Verbandsgemeinde Montabaur

Geburten

Clara Wörsdörfer, Montabaur, Breslauer Straße 3

Kathrin Schmidt, Montabaur, Weststraße 34

Johanna Altmann, Niederelbert, Lahnstraße 17

Jonas Stähler, Nentershausen, Weserstraße 16

Simon Schneider, Montabaur, Am Himmelfeld 56

Franziska Schneider, Holler, Rheinstraße 4

Tamara Dohrmann, Montabaur, Wölfchesbitzstraße 17

Thomas Leizinger, Holler, Moselstraße 3

Timo Marcel Jächel, Ruppach-Goldhausen, Am Ahrbach 6

Thomas Pinecker, Montabaur, Herderstraße 10

Christopher Georg Bach, Montabaur, Westerwaldstraße 26

Joelle Patrice Gilberg, Kadenbach, Freiherr-vom-Stein-Straße

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Eheschließungen

Holger Weise und Christine Holzel, Heihgenroth, Rheinstraße 38 a

Markus Josef Wilhelm! und Ute Hölper, Untershausen, Am Beul 6

Stefan Müller, Meppel, Julianastraat 11 a, Niederlande und Carmen Belinda Müller geb. Reimann, Niederelbert, Berg­straße 8

Stefan Scherzer und Petra Prämaßing, Leverkusen, Mau- rinusstraße 21

Hans-Peter Bing und Susanne Wolff, Montabaur, Mondring 42 Thomas Vinzenz Ochmann, Boden, Schulstraße 5 und Iris Maria Ruß, Ruppach-Goldhausen, Schulstraße 39 Rainer Rudolf Hartenfels, Montabaur, Rheinstraße 61 und Barbara Maria Wörsdörfer, Montabaur, Dahlienstraße 2 Hans Peter Zängerle und Yvonne Bendel, Girod, Bornstraße 1 Johannes Gregor Paul, Montabaur, Lahnstraße 31 und Marti­na Eberth, Montabaur, Röhnstraße 5 a Dieter Otto Heinz Siegfried Last und Angelika Zywitz, Hor­bach, Hauptstraße 36

Sterbefälle

Lina Wolf geb. May, Montabaur, Brunnenstraße 9 Richard Albert Meurer, Heihgenroth, Rheinstraße 46 Gregor Lenz, Großholbach, Südstraße 11

Einsammlung von Weihnachtsbäumen

im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur Wie bereits im Müllkalender des Westerwaldkreises 1995 be­kanntgegeben, haben auch in 1995 alle Bürger des Wester­waldkreises die Möglichkeit, ihre Weihnachtsbäume kostenlos abholen zu lassen.

Die Bäume können ähnlich wie bei der Sperrmüllabfuhr jeweils ab 06.00 Uhr an den Straßenrand zur Abholung bereitgesteht werden. Um die Weihnachtsbäume möghchst weitgehend für eine spätere Kompostierung nutzen zu können, ist es dringend erforderlich, diese gründlich vom Weihnachts­baumschmuck (Lametta, Kerzen usw.) freizumachen.

Im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur werden die Bäume an nachfolgend aufgeführten Terminen eingesammelt: 27.01.1995

Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Görgeshausen, Holler, Hor­bach, Hübingen, Kadenbach, Nentershausen, Neuhäusel, Ober­elbert, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf

30.01.1995

Boden, Girod, Großholhach, Heihgenroth, Nomborn, Ruppach- Goldhausen

31.01.1995

Heilberscheid, Montabaur Stadt und Stadtteile

Hinweis:

In den Gemeinden, in denen die örtliche Feuerwehr oder Jugendvereine die Weihnachtsbäume einsammeln, erfolgt von seiten des Westerwaldkreis-AbfaUwirtschaftsbetriebes keine Straßensammlung mehr.

Standortsuche für neue Restabfalldeponie

im Westerwaldkreis

Nachdem bereits im Oktober 1994 im Rahmen eines Info- Abends über die Notwendigkeit und die Vorgehensweise bei der Standortsuche für eine neue Mülldeponie im Westerwald­kreis informiert wurde, findet am 25. Januar dieses Jahres um 19.00 Uhr im Sitzungssaal I der Kreisverwaltung in Monta­baur eine weitere Veranstaltung dieser Art statt.