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Montabaur

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Nr. 51/94

ein Regenüberlaufbecken in den jeweiligen Vorfluter eingeflu­tet.

Zu dem Vorschlag in dem o. a. Bericht nicht verunreinigtes Quellwasser über eine Trennkanalisation in die Bäche zu leiten, ist folgendes auszuführen:

1. Das Quellwasser in Daubach (Dorfbrunnen in der Ortsmit­te fließt) zur Zeit in die Mischkanalisation. Es ist seit einiger Zeit geplant, dieses saubere Quellwasser über eine offene Rinne direkt dem Daubach zuzuführen. Es handelt sich zugleich um eine Dorferneuerungsmaßnahme. Des­halb wird ein Planungsbüro wegen der Gesamtgestaltung durch die Ortsgemeinde eingesetzt.

2. In Gackenbach wird das Quellwasser auf dem Grundstück Wilhelmi an der Pumpe 1 bereits seit einigen Jahren über eine Oberflächenkanalisation in den Gackenbach eingelei­tet.

3. In Horbach besteht folgende Situation:

a) In der Brunnenstraße auf dem Kinderspielplatz ist eine Quelle gefaßt. Bei dieser Fassung handelt es sich um einen Sickerschacht, wodurch das Wasser in den Unter­grund versichert Und später unterhalb des Ortes dem Horbach aufließt.

b) Bei dem Bau des Kinderspielplatzes mußte dieses was­serreiche Gebiet durch eine Drainage entwässert wer­den. Dieses Wasser wurde von der Gemeinde an die Ortskanalisation angeschlossen. Der Anschluß ist zu entfernen und das Wasser dem Horbach zuzuführen.

c) Auf dem Grundstück Schwickert in der Hauptstraße 11 befindet sich eine Quelle, deren Schüttung allerdings sehr mäßig ist. Das Quellwasser läuft in die Kanalisa­tion. Eine andere Wasserführung ist in der dicht bebau­ten Ortslage nicht möglich.

4. Das Grundstücksdrainagenwasser ist an die Mischkanali­sation angeschlossen. Eine Trennung dieser sauberen Was- sermenge von dem Schmutzwasser ist nicht möglich.

5. Inwieweit Wassermengen aus den Außengebieten oberhalb der Ortslagen abgeschlagen bzw. in die Bachläufe einge­führt werden können, muß durch eine örtliche Untersu­chung festgestellt werden. Kostenpflichtiger für die evtl, durchzuführenden Maßnahmen wären die Ortsgemeinden.

Kreisstraße von Ruppach nach Dahlen Durch eine Bergsenkung im Tontagebetrieb war die Schlie­ßung dieser Straße erforderlich. Da hierdurch eine Gefährdung der neben der Straße verlegten Ablaufleitung, der Pumplei­tung vom Brunnen Goldhausen und des Steuerkabels vorlag, wurde mit der Firma verhandelt, daß eine Umverlegung dieser Leitung auf einer Strecke von 500 m notwendig sei und hierfür die Kosten zu übernehmen sind. Dies wurde von der Firma zugesichert. Nachdem die erforderlichen Grundstücksverhand­lungen über die Durchleitung der neuen Leitung geklärt wa­ren, ist mit der Verlegung der Leitungen begonnen worden.

Ausbau Niedererbacher Straße und Hauptstraße In Nentershausen soll die Kreisstraße (Niedererbacher Straße) bis zur Moselstraße ausgebaut werden und außerdem die Hauptstraße mit zwei Fußgängerquerungen und den An­bindungen der Eppenröther- und Heilberscheider-Straße. Aus diesem Grunde müssen auch die Kanal- und Wasserleitungen

erneuert werden.

Auftragssumme Kanal.. 191.808,DM

Auftragssumme Wasserleitung.110.109,DM

Nentershausen - Hohlgraben

Durch den Ausbau der Niedererbacher-Straße in Verbindung mit dem Anschluß des Neubaugebietes oberhalb der Industrie­straße muß zugleich auch die Kanalisation in der Straße Im

Hohlgraben erneuert werden.

Auftragssumme Kanal.303.059, DM

Auftragssumme Wasserleitung.74.759,- DM

Bei starkem Regen kann es zu einer Überlastung des Kanals (1) kommen. Das Regenwasser fließt nicht mehr ab, sondern drängt in die Haus-Abflußleitungen (2).

Nach DIN 1986 dürfen daher keine Toiletten direkt an den Kanal angeschlossen werden, deren Wasserspiegel im Geruch­verschluß (3) (Syphon) unter der Rückstauebene (4) liegt. Für tieferliegende Toiletten sind nach DIN 1986 Fäkalienhebe­anlagen (5) vorgeschrieben, deren Abflußleitungen über die Rückstauebene geführt werden; Überflutungen sind ausge­schlossen.

nach DIN 1986

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Werner Ruck

erhält Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Eine ganz besondere Ehre erfuhr der Wehrführer der Lösch­gruppe Großholbach Werner Ruck in einer kleinen Feier stunde am 30.11.1994 im Feuerwehr-Gerätehaus Montabaur.

Er erhielt aus der Hand des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehr­verbandes Kurt Schmidt das Ehrenkreuz des Deutschen Feuer­wehrverbandes in Silber. Diese Auszeichnung erhielt er für die besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen.

Werner Ruck ist seit 1972 aktives Mitglied der Löschgruppe Großholbach und steht dieser seit 1981 als Wehrführer vor. In der Zeit von April 1963 bis 31.12.1971 leistete er seinen aktiven Feuerwehrdienst bei der Stadt Völklingen ab.

Er ist Gründer der Jugendfeuerwehr, engagierte sich lange Jahre in der Kreis- und VG-Ausbildung und wirkt seit Juli 1992 als Mitglied des Feuerwehrausschusses. Im Jahre 1988 wurde er mit dem silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25jährige aktive, pflichtgetreue Tätigkeit bei der Feuerwehr ausgezeich­net.

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