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mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden

% pelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, GroBholbach, Heifberschetd* Herfigenroth,

'Fahrgang 22

Freitag, 23. Dezember 1994

Nummer 51

Grußwort zu den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 1994 geht zu Ende und viele von uns empfinden an diesen Tagen das gleiche. Es kommt uns vor, als sei das zu Ende gehende Jahr 1994 wieder einmal im Eiltempo vorbeigegangen. Dieses Empfinden wird sicherlich entscheidend mitgeprägt durch eine zunehmende Hektik und Betriebsamkeit, durch die Vielzahl der Ereignisse, Termine und Verpflichtungen im Laufe eines Jahres.

Gerade die Weihnachtsfeiertage und der Wechsel in ein neues Jahr geben uns alljährlich eine gute Gelegenheit, eine »Atempause« einzulegen, nachzudenken und die Dinge, mit denen wir uns in den zurückliegenden zwölfMonaten beschäftigt haben und mit denen wir konfrontiert wurden, kritisch zu betrachten. Gleichfalls sollten wir die kommenden Tage dazu nutzen, Vorausschau zu halten, Vorhaben und Ziele für das neue Jahr zu fassen oder nochmals zu überdenken.

Täglich werden wir über die Medien über die zum Teil schon seit Jahren andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in aller Welt ausführlich informiert. Schockierende Bilder und Berichte haben uns in den letzten Monaten immer wieder aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Ruanda und aus einem sich dem Frieden nähernden Nahen Osten erreicht.

Wir alle müssen weiterhin an die Verantwortlichen appellieren, damit alle Völker friedlich mit- und nebeneinander leben können und Konflikte nicht weiterhin mit lebensvemichtenden Waffen meist nur scheinbar gelöst werden.

Das Zusammenwachsen unseres noch bis vor wenigen Jahren geteilten Landes hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt. Die Gegensätze zwischen Ost und West - zwischen den neuen und alten Bundesländern - verringern sich von Jahr zu Jahr. Unser aller Ziel sollte es sein, noch vorhandene Probleme in einer Solidargemeinschaft in den kommenden Jahren zu beseitigen, damit eine Einheit auf allen Ebenen möglichst bald erreicht werden kann.

Daß der Wille und die Bereitschaft bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zur aktiven Mitarbeit und Mitgestaltung deutlich gestiegen ist, hat das große Interesse an den in diesem Jahr stattgefundenen Wahlen gezeigt. In besonderem Maße zeigten dies auch in unserer Verbandsgemeinde die Kommunalwahlen im Mai diesen Jahres. Das Interesse an einer unmittelbaren Mitarbeit unddie Bereitschaft zur Übemahmevon Ehrenämtern unddamitder Übernahme von Verantwortunghat vielerorts in hohem Maße zugenommen.

Allen Ortsbürgermeistem, Beigeordneten, Rats- und Ausschußmitgliedem, die sich zum Teil seit vielen Jahren für das Wohl ihrer Gemeinde eingesetzt haben und den neuen Vertretungsorganen nicht mehr angehören, danke ich hiermit nochmals für ihr Engagement. Den »Neugewählten« und neuen Amtsinhabem wünsche ich für ihre Wahlperiode, daß sie ihre Entscheidun­gen mit Sachverstand und in konstruktiver Zusammenarbeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger treffen. Unsere Verwaltung steht Ihnen hierbei gerne mit Rat und Tat zur Seite. Den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine praktische Durchführung der Wahlen nicht möglich wäre, sei an dieser Stelle ebenfalls gedankt.

In diesem Zusammenhang erinnere ich auch an die kürzlich stattgefundenen Wahlen zum Ausländerbeirat in der Stadt Montabaur. Ziel dieses auf städtischer Ebene gewählten Beirates ist eine weitere Integration unserer ausländischen Mitbürge­rinnen und Mitbürger, die vielfach über Jahre und Jahrzehnte hier wohnen und arbeiten. Der neugewählte Ausländerbeirat ermöglicht ihnen,.künftig auf besondere Problemstellungen, mit denen unsere ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger konfrontiert werden, effektiver hinzuweisen und eine größere Aufmerksamkeit zu erreichen. Ich wünsche den Mitgliedern des Beirates viel Erfolg bei ihrer Arbeit und sichere ihnen hiermit nochmals meine volle Unterstützung zu.

- Fortsetzung im Innenteil -