Montabaur
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Nr. 46/94
Quelle: »Vom Umgang mit Mineralfasern«, hrsg. vom Bundes- gesundbeitsamt, Mai 1994
Die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Durchwahl: 02602/126.196
IUS ARCHIVI
Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Der Stadtbrunnen auf dem Großen Markt — Sechster Teil Auf zwei besondere Ereignisse, die sicher für die städtische Geschichte keine große Rolle spielten, die es aber wert sind, nicht in Vergessenheit zu geraten, finden sich ebenfalls Hinweise auf unserem Brunnen.
1505 zog Kaiser Maximilian I. (149,3 bis 1519) mit 500 Rittern zu Pferd und in Begleitung des Erzbischofs, dessen Gefolge aus 40 Mann zu Pferde bestand, in Montabaur ein. Der Kaiser übernachtete auf dem Schloß, während der Erzbischof mit seinem Gefolge im Pfarrhaus sein Nachtquartier nahm. Am folgenden Tage begab sich der Erzbischof wieder auf die Burg zu der dort veranstalteten Mahlzeit, zu welcher der Stadtrat dem Kaiser Maximilian ein Fuder und dem Erzbischof 2 Ohm Wein zum Geschenk machte. Von dieser Mahlzeit war des Kaisers Begleitung ausgeschlossen, und sämtliche Grafen, Ritter und Edle nahmen die Kost, die jeder selbst bezahlte, bei den Bürgern in der Stadt. Anschließend begab sich der Kaiser auf den Weg nach Limburg, und der Erzbischof begleitete ihn init seinen Leuten ein Stück des Weges.*
Während der kaiserliche Aufenthalt bei den Montabaurer Bürgern sicher für große Aufregung sorgte, verlief der Besuch des 22jährigen Beethoven, am 2. November 1792 in den Mauern unserer Stadt, vermutlich ohne jegliches Aufsehen, da dieser gerade 22jährig, als Hoforganist und Bratschenspieler der Hofkapelle des in Bonn residierenden Kurfürsten von Köln
noch nicht zu der großen Berühmtheit gelangt war.
Ziel seiner Reise war Wien, um dort Schüler Haydns zu werden. Er fuhr von Bonn den Rhein entlang über Andernach nach Koblenz, überschritt dort den Rhein bei Ehrenbreitstein, fuhr über Arenberg durch den Wald nach Montabaur. Man vermutet, daß er im alten Gasthaus zum »Roten Ochsen« (heute in Besitz der Familie Schneider) einkehrte.**
Eine andere bekannte Persönlichkeit, dessen Name sich zwar nicht auf dem Brunnen befindet, der aber in diesem Zusammenhang ebenfalls genannt sein soll, war der französische General Bernadotte, der am 3. Juli 1796, also zur Zeit der Koalitionskriege, zusammen mit General Dauriez in Montabaur Quartier nahm und unmäßige Forderungen für seine Tafel machte. Um die Generäle milde zu stimmen und sie zur Mäßigung ihrer Küchenforderungen zu bewegen, beschloß der Rat am 10. Juli, ihnen ein »Trinkgeld« zu geben. Von August bis September mußte die Stadt zur Bezahlung der großen französischen Kontribution eine allgemeine Collecte veranstalten. Am 10. September wird die Stadt gezwungen, wegen zweier geraubter Pferde 144 rthlr. zu bezahlen; am 13. September wird auf Befehl des Generals Dauriez der Hofrat Linz und der Ratsherr Grandry ebenfalls wegen zweier verkommener Pferde in Gefangenschaft abgeführt. Nachdem der Stadtrat zur Befreiung derselben schnell 75 rthlr. 36 albus aufgebracht hatte, wurden schon am 16. wiederum der Hofrat Linz und der Bürgermeister Sauerborn arrestiert, die Stadt mußte noch weitere 39 rthlr. für die Befreiung des letzteren aufbringen.*
Beatrix Künzer
* K.A.A. Meister: Geschichte der Stadt Burg Montabaur ** F. J. Löwenguth: Montabaur Anno Dazumal
Öffnungszeiten des Stadtarchivs:
Montag, Mittwoch, Freitag. 10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag. 15.30 bis 17.30 Uhr
Arbeitsamt geschlossen
Das Arbeitsamt Montabaur ist am Mittwoch, dem 23. November 1994, ab 12.30 Uhr, geschlossen.
Es ist an diesem Nachmittag auch telefonisch nicht erreichbar. Gleiches gilt für die Arbeitsamtdienststellen in Höhr-Grenz- hausen, Hachenburg, Westerburg, Diez, Bad Ems, Nastätten und Lahnstein.
m monTABAun IST UIAJ (OS
Donnerstag, 8. Dezember 1994, 20.00 Uhr, Haus Mons Tabor, Montabaur
Rumänisches Staatsballett Fantasio
»Der Nussknacker« (Ballett von Peter I. Tschaikowski)
DER NUSSKNACKER
Foto? Peter Wurst
.Aurelia Müntpi... -Ensemble".
Eintritt:
18,-/22,-/26,-/30,-DM
Jugendliche, Schüler und Studenten, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Inhaber des Sozialpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung!
Vorverkaufsstellen:
Buchhandlung am Rathaus, Montabaur, Tel.: 02602/5333 Foto Schwaderlapp,
56235 Ransbach-Baumbach,
Tel.: 02623/2366
Zigarren-W engenroth,
56457 Westerburg,
Tel.: 02663/3368
Elpi im Löhrcenter, 56068 Koblenz, Tel.: 0261/17786
Eine Veranstaltung der Stadt Montabaur!

