Montabaur
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Nr. 41/94
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Volksbank-Spende hilft Herzkranken
Jetzt hat auch Montabaur eine Koronar-Sportgruppe
Unter der Regie des TuS Montabaur wurde jetzt eine Koronar- Sportgruppe in Montabarur gegründet. Durch Sport- und Bewegungstherapien sollen Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen , z.B. nach Herzinfarkt oder nach schweren Herzoperationen, wieder an körperliche Belastungen herangeführt werden.
Neben der fachlichen Betreuung sporthcherseits durch Übungsleiterin Janina Kaiser ist auch eine ärztliche Präsenz bei den Übungsstunden vorgeschrieben. Hier haben sich Dr. Klaus Bellut, Dr. Volker Flies, Dr. Karl Schuster und Dr. Klaus Ott bereiterklärt, diese Arbeit zu übernehmen.
Nach den Begrüßungsworten von TuS Präsident Uwe Volkmann erläuterte Dr. Jürgen Althoff die ärztliche Ausstattung. Neben den entsprechenden Notfall-Medikamenten muß der anwesende Arzt einen Defibrillator zur Hand haben. 'Die Kosten für diese gesamte Ausstattung belaufen sich auf ca. 10.000,-DM.
Für die Übernahme dieser Kosten bedankte sich TuS Präsident Vo lkm ann bei den anwesenden Sponsoren, Vorstandssprecher Hans-Jürgen Höher von der Volksbank Montabaur- Wallmerod und Raimund Roos vom Bildungswerk Rheinland- Pfalz.
Wie Vorstandssprecher Hans-Jürgen Höher bei der offiziellen Übergabe der Ausstattung ausführte, sei man auf Anfrage des Hauptinitiators vom TuS Montabaur, Benno Philippi, spontan bereit gewesen, diese sinnvolle Anschaffung finanziell zu unterstützen.
Die Übungsstunden finden jeweils montags von 18.00 bis 20.00 Uhr in zwei verschiedenen Leistungsgruppen statt. Weitere Informationen erhalten alle Interessenten beim Sportleiter des TuS Montabaur, Benno Philippi, Tel. 02602/4094.
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Anläßlich der 1. Übungsstunde und offiziellenEröffnung derKoronar-Sportgruppe Montabaur erklärte Dr. Jürgen Althoff den anwesenden Ärzten, Sponsoren und TuS-Verantwortliehen den Sinn und Zweck der Notfallausstattung.
(Von links nach rechts: Benno Philippi, TuS Montabaur, TuS Präsident Uwe Volkmann, Dr. Karl Schuster, Raimund Roos, Bildungswerk Rheinland-Pfalz, Janina Kaiser, Übungsleiterin, Dr. Jürgen Althoff, Hans-Jürgen Höher, Vorstandssprecher VolksbanhMontabaur-Wallmerod, Dr. Klaus Bellut, Dr. Volker Flies).
Glanzvolles Konzert des Respighi-Ensembles in der katholischen Pfarrkirche in Montabaur
Mit einem von glücklicher Hand ausgewählten und hohen künstlerischem Engagement gestalteten Konzertabend beschenkten das Respighi-Ensemble und die Kreissparkasse als Veranstalter die heimischen Musikfreunde in der Pfarrkirche St. Peter in Ketten. Ausführende waren, bis auf Kimiko Dolge am Cembalo, 16 Streicherinnen und Streicher.
Den berauschenden Auftakt bildete die Orchestersuite »Aus Holbergs Zeit« von Edvard Grieg (1843-1907), die sich bereits im ersten Satz, einem hinreißend dargebotenen Allegro vivace, äußerte. Tänzerisch die Gavotte, gefolgt von dem feinnervigen Air und abschließend dem Rigaudon, melodisch dem Allegro verwandt.
Der Niederländer Robert Wagner gehört als Instrumentalist zu den Besten seines Fachs: Er spielte das viersätzige Konzert C-Dur für Sopraninoblockflöte, Streichorchester und Basso
continuo von Antonio Vivaldi (1678-1741) in vollendeter Technik und bester solistischer Manier. Einfühlsam und sehr wirkungsvoll am Cembalo: Kimiko Dolge.
Ottorino Respighis (1897-1936) Orchesterbearbeitungen antiker Tänze und Arien für Laute schienen in ihrer Instrumentierung an Grieg zu erinnern, wirkten überaus klangreich und harmonisch, wobei der saubere Strich des Ensembles besonders auffiel. Das galt für die schwelgerische Siciliana ebenso wie auch für die abschließende, dramatische Züge tragende Passacaglia.
SamuelBarber (1910-1981) gelang 1936 mit seinem Adagio for Strings ein großer Wurf, mit dem er sich trotzig gegen seine avantgardistischen Mitkomponisten stellt. Zwei Zugaben wurden gewährt: Der »Kanon« von Pachelbel und - damit schloß sich der Kreis - das eingangs erwähnte Allegro vivace aus »Holbergs Zeit«.
Tony Alt, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, dankte . Professor Arnd Dolge, dessen Dirigat bis in Feinheiten von den Instrumentalisten aufgenommen wurde.
Lang anhaltender Applaus war Dank der Konzertbesucher für das Rispighi Ensemble.
Diakonieausschuß bietet Gruppe für pflegende Angehörige an
Ziel: Pflegende begleiten
Beginn am 2. November 1994 im Lutherzentrum Montabaur Auf dieses Ziel hin hat der Diakonieausschuß im evangelischen Dekanat Selters zwei Jahre gearbeitet. Nun kann eine Gruppe für pflegende Angehörige die Arbeit aufnehmen. Eingeladen wird in das Lutherzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Montabaur (Elgendorfer Straße). Beginn: Mittwoch, 2. November 1994, 15.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr. Die Treffen finden einmal monatlich statt.
»Die Pflege im häuslichen Bereich ist eine Aufgabe rund um die Uhr«, so fassen pflegende Angehörige ihre Dauerbelastung und die damit verbundenen hohen Anforderungen immer wieder zusammen. Meist bedeute das eine völlige Umstellung ihres Lebens. Sie fühlten sich dabei oft alleine gelassen, isoliert und überfordert.
Die erste Begegnung dient dem Erfahrungsaustausch und der Klärung von Erwartungen und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Angebot umfaßt weiter Beratungen in der jeweiligen persönlichen Lebenssituation wie Informationen und Fachvorträge zum Alltag der häuslichen Pflege. U.a. sind medizinische und pflegerische Themen wie finanzielle und rechtliche Fragen der Pflege vorgesehen.
Auskünfte erteilen: Sozialpädagogin Angelika Gottke, Diako- nisches Werk Westerburg, Telefon 02663/8018 und 3071 und Pfarrer Adolf Wengenroth, Telefon 02663/8196.
»Koblenzer Wand« in Osttirol
Am Fuße des Hochgalls, 3.435 m, in der Riesenfernergruppe wurde von Mitgliedern der Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins eine Kletterübungswand eingerichtet.
Seit 3 Jahren ist der Ausbildungsreferent der Sektion Koblenz, Udo Schmidt, Hüttenwirt auf der 2.610 m hoch gelegenen »Barmer Hütte« (Eigentum der Sektion Wuppertal-Barmen). Da seit dieser Zeit vermehrt Ausbildungskurse dort durchgeführt werden, wurde es erforderlich, in direkter Nähe der Hütte eine Ausbildungswand herzurichten.
35 Haken wurden in der 95 m hohen Granitwand gesetzt. Die 9 Abseilhaken und 24 Zwischenhaken bieten optimale Sicherheit, um Kletterübungen bis zum Schwierigkeitsgrad VI durchzuführen.
Im Monat Mai 1995 findet in Koblenz die Sektionsverbandstagung der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland statt. Hier wird in einer Fotoausstellung für die Riesenfernergruppe in Osttirol geworben werden.
Neben den Ausbildungsmöglichkeiten bietet eine Vielzahl von Gipfeln mit klangvollen Namen auch dem anspruchsvollen Bergsteiger die Möglichkeit einer kombinierten Gipfelbesteigung (Eis- und Urgestein).
Die bekanntesten Gipfel sind der »Hochgall« mit 3.435 m und der »Lenkstein« mit 3.237 m Höhe.
Am 22. November dieses Jahres wird Udo Schmidt in Koblenz im »Soldatenheim Horchheimer Höhe« einen Dia-Vortrag mit dem Titel: »Am Fuße des Hochgalls« halten. i

