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Montabaur

von Bendorf-Sayn über die L 260, L 258 (Anhausen), B 413 (Dierdorf) und die L 267 über Brückrachdorf bis Selters. Teilnehmern an dieser Veranstaltung, die mit dem Auto anrei- sen, ist zu empfehlen, den PKW in einigem Abstand zu parken und dann schon das Fahrrad zu benutzen. Parkhinweise wer­den gegeben.

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Tage der »offenen Tür« bei den Kachelofen-Spezialisten

Auch in diesem Jahr gibt es sie wieder, die Tage des Kachel­ofens. In der gesamten Bundesrepublik wird vom 8. bis 10. Oktober das »Festival der naturgesunden Wärme« gefeiert. Über 2.000 Fachbetriebe des Kachelofen- und Luftheizungs­bauer-Handwerks werden ihre Türen für Interessenten öffnen. Die Meister und ihre Mitarbeiter informieren über alle Fragen rund um das Thema Kachelofen und Kamin. Über Gestaltung, den technischen Ausbau, über Brennstoffe und das vorbildli­che Umweltverhalten von Kachelöfen und Kaminen wird in persönlichen Gesprächen, aber auch in ausführlichen Informa­tions-Broschüren Auskunft gegeben.

Schon im letzten Jahr war der »Tag des Kachelofens« ein riesiger Erfolg. Deshalb haben sich auch diesmal wieder viele Kachelofenbetriebe ein interessantes Programm einfallen las­sen, mit Aktionen, Musteröfen, Preisrätseln, Werbegeschen­ken und Informationsmaterial.

Das Motto: »Festival der naturgesunden Wärme« trifft den Nagel auf den Kopf. Denn die neue Generation der Kachelöfen heizt mit äußerst emissionsarmen Heizeinsätzen für alle Brenn­stoffe, sie sichert Wirkungsgrade bis zu 90 Prozent. Und sie erfüllen selbstverständlich die neuen Abgasbestimmungen. Die Kachelofenbauer können für die Zukunft optimistisch sein. Laut Meinungsumfrage einer großen deutschen Medienagen­tur wünschen sich mehr als 80 Prozent der Deutschen einen Kachelofen oder Kamin.

S-Galerie

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Ausstellung in der Kreissparkasse in Montabaur

Traumlandschaften in Öl sind noch bis zum Mittwoch, 12. Oktober, in der Schalterhalle der Kreissparkasse Westerwald in Montabaur ausgestellt. Im Rahmen der zweimal jährlich veranstalteten »S-Galerie« präsentiert die Künstlerin Anne Hefer aus Göttingen ihre jüngeren Werke.

Anne Hefer versucht mit ihren Gemälden, Eindrücke realer Landschaften und Inspirationen im abstrakten Bild auszu­drücken. Es sind »imaginäre Landschaften«, schilderte Kunst­historikerin Dr. Monika Schulte-Amdt, die zur Vernissage in die Ausstellung einführte.

Den Besuchern fiel es angesichts verführerisch-beschwingter Musik von Robert Wagner (Blockflöte) und Christian Frommelius (Gitarre) von der Kreismusikschule nicht schwer, in die Traumwelt der Bilder einzutauchen.

Vorstandsvorsitzender Tony Alt fühlte sich angesichts der Gemälde in ferne Länder versetzt. Er stellte die Verbindung von Anne Hefers Werken zu den nicht unähnlichen Bildern Professor Herbert Keßlers, der im Rahmen der S-Galerie vor einigen Monaten ausstellte. Bei den Künstlern läge dieselbe Intention zugrunde.

Anne Hefer (geboren 1941) studierte zunächst Kunstgeschich­te und Germanistik in Marburg, verschrieb sich dann aber ganz der Bildenden Kunst. Ursprünglich beschäftigte sich die jetzt in Göttingen lebende Künstlerin mit Zeichnungen, zum Teil auch mit Computerkunst.

Ihre zumeist in Blau- und Ockertönen gehaltenen Bilder set­zen sich oft aus einer leichten farbverlaufenden Komponente (Himmel) sowie einem stark strukturierten, schichtweise auf­gebauten unteren Teil (Erde) zusammen. Jeder Darstellung hegt ein Grundton, häufig Blau, zugrunde. Feste Motive sind selten und wenn, dann verschleiert, zu erkennen. Vielmehr lassen die Exponate dem Betrachter eigene Interpretationen zu, ohne dem Auge einen festen Ansatzpunkt zu bieten.

Die Ausstellung ist noch bis 12. Oktober zu sehen.

Interessengemeinschaft Künstliche Niere

»Bewegungsgymnastik und kleine Spiele«: am Mittwoch, 12.10:1994, 19.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle in Grafschaft Lantershofen Turnschuhe bitte nicht vergessen.

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Nr. 40/94

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Die besten Schülerzeitungen ausgezeichnet

Großes Lob für kleine Redakteure

Um den Redakteur-Nachwuchs in Rheinland-Pfalz braucht sich niemand ernsthafte Sorgen zu machen! Dies ist eine Erkenntnis des Jugend-Presse-Preises 94, der wieder von der LBS veranstaltet und vom Ministerium für Bildung und Kul­tur, den großen Tageszeitungen und den regionalen Rundfunk- und Fernsehanbietern unterstützt wird.

In einer Feierstunde am 16. September 1994 im Neustädter Leibniz-Gymnasium übergaben Dr. Rose Götte, Ministerin für Bildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz und LBS- Chef Werner Arnolds die drei Hauptpreise des diesjährigen Jugend-Presse-Preises.

Vor laufenden Kameras und zahlreichen Vertretern der Presse konnten die Chefredakteure der Sieger-Zeitungen ihre Preise entgegennehmen. Den 1. Preis (3.000,- DM) empfing strahlend Chefredakteur Marc Reim von der »Alternative« des Leibniz- Gymnasiums, den 2. Preis (2.000,-DM) erhielt SusannerTrivolis von der Westend-Realschule Worms für »Der Spicker«. Der 3. Preis (1.000,- DM) ging an den »Klicker« der Grundschule Plaidt, deren junge Chefredakteurin Daniela Münch die Ur­kunde und Scheck mit in das Koblenzer Becken nahm.

In ihrer Festansprache begrüßte Dr. Rose Götte die große Beteiligung am Jugend-Presse-Preis 1994. Die Zahl von 247 Anmeldungen spiegele die Bedeutung des in Deutschland einzigartigen Wettbewerbes wider. Mit großem Interesse ver­folge sie, wie die Schülerzeitungs-Redaktionen mit der angebo­tenen Meinungsfreiheit und der damit in engem Zusammen­hang stehenden Verantwortung umgingen. Guter Journalis­mus, so die Ministerin, zeichne sich durch faire und aus­gewogene Berichterstattung aus. Erstaunlich und überra­schend, so Dr. Götte, wie schnell neue Techniken der Textver­arbeitung und -gestaltung bei der Fertigstellung der Schüler­zeitungenin allen Schulformen Anwendung fänden. Herausra­gend auch in diesem Bereich-die Sieger-Schule aus Neustadt, die ein interaktives Spiel entwickelt habe.

Werner Arnolds, Chef der LBS, wies aus Sicht des Veranstal­ters des Wettbewerbes auf die hohe Qualität der eingereichten Zeitungen hin. Dies sei, so Arnolds, nur durch eine hohe Leistungsbereitschaft aller Beteiligten möglich. Ihm sei um die Zukunft der jungen Redakteurinnen und Redakteure in Rhein­land-Pfalz nicht bange. Ganz sicher, und dies habe sich in den vergangenen fünf Wettbewerben schon gezeigt, werde er einige Schüler-Redakteure bei den verschiedenen Tageszeitungen und Medien-Anstalten unseres Landes wiedertreffen können, worauf er sich ganz besonders freue. In diesem Zusammen­hang wies Arnolds auf die von der LBS vorgesehenen Work­shops zum Thema »Jugend-Presse-Arbeit« hin, die allen am Wettbewerb beteiligten Redaktionen angeboten und in weni­gen Wochen schon gestartet werden.

Ein mit großer Liebe gestaltetes Rahmenprogramm der Leh­rer- und Schülerschaft rundete diesen für alle Anwesenden beeindruckenden Tag in Neustadt anläßlich der Übergabe der Hauptpreise des Jugend-Presse-Preises 1994 ab.

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Strahlende Gesichter anläßlich der Übergabe des Hauptpreises beim Jugend- Presse-Preis 1994 am 16. September 1994 im Leibniz-Gymnasium Neustadt (v. I. n. r.) Werner Arnolds, Chef der LBS, Daniela Münch von der Grundschule Plaidt, Marco Rein vom Leibniz-Gymnasium Neustadt, Susanne Trivolis von der Westend- Realschule Worms und Dr. Rose Götte,-Ministerin für Bildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.

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