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anlage, wo es nochmals gereinigt wird, bevor es wieder in Flüsse gelangt. Ganz anders sieht es bei der Handwäsche f Auf unbefestigtem Untergrund landet die Brühe direkt im Jen, auch bei gepflasterten Höfen. Auch wenn ein Gully landen ist, heißt das noch lange nicht, daß Ihr Waschwas- läuch in der Kläranlage landet. Oftmals werden Straßen 1 Plätze nämlich nicht über die Kläranlage entwässert, son- |n ein zweites Kanalnetz leitet Niederschläge und Waschwas- I direkt in den nächsten Bach.

Grafik zeigt die enorme Umweltbelastung, die dadurch Itstehen kann. Deshalb gibt es an vielen Orten ein Waschver- Jt für Autos außerhalb von ausgewiesenen Waschplätzen, »künden Sie sich, bevor Sie mit der Umwelt und den Behör- §än in Konflikt geraten. Mit den folgenden Tips pflegen Sie Ihr ito und verringern die Umweltbelastung.

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Milligramm chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) je PKW

Etwas Staub auf dem Autoblech ist noch lange kein Grund für eine Autowäsche. Waschen Sie Ihr Auto also so selten wie möglich. Sinnvoll ist einer Unterbodenwäsche im Win­ter, um das rostfordernde Streusalz abzuwaschen. An­getrockneten ätzenden Vogelkot können Sie einfach abwi­schen wenn sie ihn mit etwas feuchten Zeitungspapier eingeweicht haben.

Waschen Sie Ihren Wagen auf keinen Fall auf unbefestig­tem Untergrund. Dreck und Chemikalien versichern dann im Boden und belasten das Grundwasser. Mindestens ge­nauso schädlich ist die Autowäsche am Straßenrand, wenn das Wasser über die Kanalisation direkt in den nächsten Bach fließt. Verzichten Sie bei der Handwäsche auf eine Motorreinigung. Beachten Sie die Waschverbote in Ihrem Wohnort. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fahren Sie besser in eine Waschanlage.

Bei den Waschanlagen oder SB-Waschplätzen sollten Sie solche mit dem Umweltzeichen »Blauer Engel« bevorzugen. Zumindest sollte eine Wasserrückgewinnung vorhanden sein. Fragen Sie den Besitzer danach. Verzichten Sie auf Waschwachse und -konservierer, denn der größte Teil die­ser Mittel landet im Abwasser. Besser sind hier Hartwach­se, die von Hand aufgetragen werden.

Unternehmen Sie zur Waschanlage keine Extratour, die unnötig die Umwelt belastet, sondern verbinden Sie die Reinigung mit einer anderen Fahrt.

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Nr. 40/94

VHS Montabaur informiert

Wochenendfahrt ins Erzgebirge und in den Thüringer Wald vom 11. bis 13. November 1994 noch einige Plätze frei!

Erwachsenenbildung

Programm:

Freitag, 11. November 1994 14.00 Uhr Abfahrt ab Montabaur

Omnibusbetrieb Schneider, Fröschpfortstraße abends: Eintreffen in Annaberg-Buchholz;

wir wohnenim HotelwGoldene Sonne« (Tel. 03733/ 22183 und 42206).

Der Abend steht, soweit Sie noch können und wollen, zu Ihrer freien Verfügung, so daß Sie Gelegenheit haben, bei einem Schaufensterbummel erste Kunsthandwerke zu bestaunen. Samstag, 12. November 1994

10.00 Uhr Besichtigung der St. Annen-Kirche in Annaberg-

Buchholz, anschließend

10.45 Uhr Stadtführung, dann Weiterfahrt nach Seiffen nach der Mittagspause:

(in der Nußknackerbaude) Besuch im Spielzeugmuseum und Besichtigung der reichhaltigen Angebote der Kunsthandwer­ker in verschiedenen Werkstätten Sonntag, 13. November 1994

vormittags: Besichtigung einer Schnitzerwerkstatt und ei­nes kleinen Museums in Jahnsbach und an­schließend Weiterfahrt nach Lauscha nach der Mittagspause:

(im Gasthof J. Ernst, Ernstthal) Besichtigung des Glasmu­seums und einiger Glaskunst-Werkstätten gegen 17.00 Uhr Heimfahrt

ca. 22.00 Uhr Ankunft in Montabaur

Die Kosten für die Fahrt

(2 Übernachtungen, Frühstücksbuffet, alle Eintritte und Füh­rungen) betragen insgesamt 245,- DM (zuzüglich 30, DM Einzelzimmerzuschlag).

Nähere Informationen und Anmeldung während den Geschäfts­zeiten: VHS-Geschäftsstelle, Rathaus Montabaur, Telefon 02602/126.105

Bücherei-Info

Kinder-und Jugendbuchwochen

»Natur pur« vom 17.10. bis 28.10.1994 in der Verbandsgemeinde Montabaur Um das Thema »Natur pur« dreht sich alles in den Herbstferien und in der Woche danach. Mit Autorenlesungen, Dia-Vortrag über die Wildnis in Kanada, Umwelttheater für Kinder, Wald­exkursion, Bachbegehung und einem Seminar über Naturkos­metik sowie anderen Aktivitäten läßt sich die Natur auf ver­schiedene Weise erleben. Außerdem gibt es ein breites Angebot an Büchern, Buchaussteflungen, Filmen und Spielen. Nähere Informationen gibt es in dem grünen Faltblatt, in Veröffentli­chungen der nächsten Zeit oder direkt bei der Stadtbücherei Montabaur, Telefon: 02602/126-181 oder der Jugendpflegerin, Telefon 02602/4547.

Neue Kinderbücher und Sachbücher in der Stadtbücherei

Viele neue Kinder- und Jugendbücher sowie neue Sachbücher besonders aus den Gebieten Musik, Psychologie, Gesellschaft, Religion und Wirtschaft hat die Stadtbücherei Montabaur.

Öffnungszeiten:

Quelle: »Waschen oder waschen lassen?« in test, Nr. 8, August 1994, herausgegeben von der Stiftung Warentest, Postfach 304141, 10.724 Berlin.

Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Con­stanze Wunderlich, Durchwahl 02602/126-196.

Montag:. 15.00 bis 18.30 Uhr

Dienstag:. 15.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch:. 10.00 bis 14.00 Uhr

Donnerstag:.15.00 bis 18.00 Uhr

Samstag:. 10.00 bis 12.00 Uhr