Montabaur
Stellenausschreibung
Die Verbandsgemeinde Montabaur stellt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Bautechniker/in oder
Vermessungstechniker/in ein.
Der Einsatz ist vorgesehen bei den Verbandsgemeindewerken (Wasserversorgung(Abwasserbeseitigung) und erstreckt sich schwerpunktmäßig auf die Erstellung von Bestandsplänen für Wasserversorgungs- und Kanalisationsleitungen. Hierzu ist die Aufnahme vor Ort in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur so- wie 'die anschließende EDV-mäßige Bearbeitung (CAD- Programm) erforderlich. Ein weiterer Aufgabenbereich erstreckt sich auf die Digitalisierung von Katasterplänen sowie sonstige Tätigkeiten im Berufsbild eines Technikers.
Gesucht wird ein/e Bewerber/in, der/die über eine Techniker Ausbildung und einschlägige EDV-Kenntnisse insbesondere im Umgang mit den Programmen MS-DOS, Windows, AUTOCAD verfügt. Erwartet wird darüber hinaus die Fähigkeit zur selbständigen und eigenverantwortlichen Ausführung der Arbeiten. Vorausgesetzt wird zudem der Besitz des Führerscheins der Klasse 3.
Die Vergütung richtet sich nach dem Bundesangestelltentarifvertrag. Es erfolgt der Anschluß an eine Zusatzversorgungskasse. Desweiteren werden die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen gewährt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse) werden bis zum 07.10.1994 erbeten an:
Verbandsgemeindeverwaltung, Personalamt, Konrad- Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur Sofern Sie vorab zusätzliche Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte an (Telefon: 02602/126.131 oder 126.162).
IUS ARCHIVI
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Archiv der Stadt Montabaur
Informationen zu Akten und Urkunden
Heute wollen wir einen Blick zurückwerfen in die Zeit, als Wasser noch ein kostbares Gut war und jeder Tropfen an Brunnen geholt werden mußte.
Für das Schloß wurde schon 1482 ein tiefer Ziehbrunnen angelegt. Noch in der Zeit von 1852 bis 1880, als das Lehrerseminar dort untergebracht war, mußte »der gesamte Wasserbedarf bis auf das sorgfältig gesammelte Regenwasser dem 200 Fuß tiefen Schloßbrunnen entnommen werden. Um einen Eimer heraufzudrehen, mußten immer 2 Seminaristen eine Viertelstunde lang arbeiten.«*
Außerdem wird ein Brunnen auf dem Burgwege genannt, »dessen Wasser im Sommer sehr kalt ist. Als der Erzbischof Richard von Greiffenclau 1530 daraus getrunken hatte, fühlte er sich unwohl; deshalb wurde der Brunnen zugemauert und bedeckt. Als aber im Jahre 1607 jemand daselbst grub und etwas anderes suchte, fand er den Brunnen.«**
In der Amtsbeschreibung des Hofrat Linz von 1789 findet sich ein Hinweis auf ein Druckwerk von 1584, in dem das gute Wasser des Sauerbrunnens gepriesen wird, das heute wieder aus dem Löwenkopf am Rathaus sprudelt und im Gegensatz zu den übrigen »Zierbrunnen« keine Attrappe ist.
Die erste urkundliche Erwähnung über einen städtischen Brunnen findet sich im Roten Buch der Stadt, Seite 76: »Uff heut dato dem 19. May Anno 1590 ist der Stadt Bornn so ein Erbar Rait uff dem Markt saizem und bauern laßenn, das erste
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Nr. 38/94
mal des morgems umb 7 Uhrem auß dem vier Rorren herin gelauffen...«
(Heute am 19. Mai 1590 ist der Stadtbrunnen, den ein ehrbarer Rat auf dem Markt setzen und bauen ließ, das erste Mal morgens um 7 aus den 4 Röhren gelaufen).
Aus einem Ratsprotokoll vom 27. Juli 1764 ist zu erfahren, daß dieser Röhrenbrunnen durch Röhren aus Eichenholz gespeist wurde, die aber wegen des Verbrauchs von jährlich 15 bis 20 Stämmen durch eiserne ersetzt werden sollten. 1764 wurde ein steinerner Trog gesetzt, der wegen seines Aussehens im Volksmund »Sarg« getauft wurde.
Ein zweiter Röhrenbrunnen wird 1604 bis 1700 vor dem Hospital genannt (untig des bern Wirths Stall — unterhalb des Stalls vom Bären Wirt — heute Haus Melchior Ecke Großer Markt, Klostergasse). Außerdem kommt noch ein Brunnen vor der Peterspforte (1722) und in Allmannshausen (1725) vor. Aus den Zeichnungen Walter Kalbs wohlbekannt und bis in die 20er unseres Jahrhunderts noch funktionstüchtig der Brunnen »Auf der Walpadyn« an der Hospitalstraße.
Bis zum Jahr 1889 gab es neben dem Brunnen am Großen Markt noch einen in der Kirchstraße vor dem Gasthaus zur Krone (heute Hotel Schlemmer).***
Beatrix Künzer
* 1000 Jahre MT 930-1930
** K. A. A. Meister: Geschichte der Stadt und Burg Montabaur
*** F. J. Löwenguth: MT Anno Dazumal Öffnungszeiten:
Montag/Mittwoch/Freitag. 10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag/Donnerstag. 15.30 bis 17.30 Uhr
Das Archiv befindet sich in der Joseph-Kehrein-Schule.
Geänderte Öffnungszeiten der HausmüUdeponien
des Westerwaldkreises in Meudt und Rennerod, der Wertstoffsortieranlage inBoden, der Erdaushubdeponie Hergen- roth sowie Schließung der Erdaushubdeponie Luckenbach
Von Seiten des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes wird auf nachfolgend aufgeführte geänderte Öffnungszeiten der Hausmülldeponien des Westerwaldkreises in Meudt und Rennerod, der Wertstoffsortieranlage in Boden und der Erdaushubdeponie Hergenroth mit Beginn der Winterzeit ab 25.09.1994 sowie der Schließung der Erdaushubdeponie Luckenbach während der Winterzeit hingewiesen.
Hausmülldeponien Meudt und Rennerod:
Wertstoffsortieranlage Boden:
Erdaushubdeponie Hergenroth:
von
08.00
bis
16.00
Uhr
von
08.00
bis
12.00
Uhr
von
08.00
bis
16.00
Uhr
von
08.00
bis
12.00
Uhr
von
12.00
bis
16.00
Uhr
von
08.00
bis
12.00
Uhr
Erdaushubdeponie Luckenbach
Mit Beginn der Winterzeit bleibt diese Erdaushubdeponie bis einschließlich 31.03.1995 ganz geschlossen. In Ausnahmefällen besteht jedoch nach vorheriger tel. Absprache (02602/ 68060) die Möglichkeit einer Anlieferung.
Das Herbst-Semester hat begonnen:
In einigen Kursen sind noch Plätze frei!
0120 Kommunales Haushaltsrecht
Auch dieses Seminar ist für Ortsbürgermeister, Ratsmitglieder und kommunalpolitisch Interessierte gedacht.
Beginn: Mittwoch, 28. September 1994, 18.00 Uhr
Dauer: 2 Abende
Ort: Hauptschule Montabaur
Leitung: Werner Kühnen
Gebühren: 12,- DM
07307 Französisch für Fortgeschrittene II Lehrmittel: »A bientöti«, Klett-Verlag (ab Lektion 11)
Beginn: Dienstag, 13.09.1994, 18.00 Uhr
Dauer: 15 Abende
Ort: Hauptschule Montabaur

