Montabaur
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20 Jahre MODELL-CLUB Lahntal e.V^ - Bad Ems
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Anläßlich des 20jährigen Clubjubiläums veranstaltet der MODELL-CLUB Lahntal am Samstag/Sonntag, 9./10. Juli 1994, jeweils ab 10.00 Uhr in Bad Ems, In der Wiesbach an der Vereinsanlage (am Sportplatz Wiesbach) ein großes Sommerfest mit großem Schaufahren.
Etliche befreundete Vereine u. a. aus Bendorf, Niederwerth, Bonn, Oberursel, Frankfurt, Limburg etc. haben sich zu Vorführungen angemeldet. Ein reges Treiben auf dem Clubteich ist also angesagt.
Vorgeführt werden neben kleinen und großen Schiffsmodellen bis zu einer Größe von 251 cm, z. B. auch das »Traumschiff ASTOR«, der Schaufelraddampfer »GOETHE« und das Feuerlöschboot »FLORIAN LAHN«. Vor ge stellt werden auch dampfgetriebene Boote und Fahrzeugmodelle aller Art, wie z. B. Off- Road-Fahrzeuge mit Verbrenner- oder Elektromotor, Trucks und Großfahrzeuge wie die Flughafenfeuerwehr »SIMBA« mit einer Länge von 180 cm.
Der Eintritt ist natürlich frei, Verpflegung und Getränke werden zu günstigen Preisen gereicht. Gegen Regen und Sonne sind die Besucher durch, Zelte und Pavillons geschützt. Sollten nichtorganisierte Modellboothauer ihre Modelle vorführen wollen, sind diese herzlich eingeladen.
Der MODELL-CLUB Lahntal lädt alle Interessierten und Freunde des Modellbaus zum Sommerfest mit Schaufahren ein und verspricht seinen Gästen einen angenehmen und interessanten Aufenthalt.
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Neue Chor- und Liederhefte von der Volksbank Montabaur-Wallmerod gespendet
Montabaur: Der Männergesangverein MGVMendelssohn Bartholdy, Montabaur, der übrigens als einzigster Chor weltweit den Namen des bedeutenden Komponisten trägt, erhielt jetzt eine Spende, an der auch noch weitere Sänger-Generationen viel Freude haben werden.
Die gesamte Män- nerchor-Literatur von Felix Mendelssohn Bartholdy, zusammengefaßt in einem Chor- und Liederheft, wurde jetzt für jeden der weit über 50 Sänger angeschaffit.
Daß Noten für einen Gesangverein das höchste Gut sind, wird nicht zuletzt durch die aufwendige Pflege und Verwaltung von Notensätzen dokumentiert. Viel schwieriger für die Vereine ist oftmals das Bereitstellen der finanziellen Mittel, um die Noten, die heutzutage sehr teuer sind, zu kaufen.
Um so erfreulicher für die Verantwortlichen des MGV Mendelssohn Bartholdy war die Nachricht von ihrem Geschäftsführer Ulrich Schlosser, daß die Volksbank Montabaur-Wallmerod die gesamten Anschaffungskosten in Form einer Spende übernimmt.
Nr. 27/94
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Trend zum Erdgas hält weiter an
Gasversorgung Westerwald legt Geschäftsbericht 1993 vor
Das bereits in den letzten Jahren zu beobachtende zunehmende Interesse am »Erdgas« hat im Geschäftsjahr 1993 noch einmal deutlich zugenommen. Dies betonten die Geschäftsführer der Gasversorgung Westerwald GmbH, Höhr-Grenzhausen, Wolfgang Herpers und Hans Dieter Knott anläßlich der Vorstellung des Geschäftsberichtes 1993. Über 1.200 neue Erdgaslieferverträge (hierhinter verbergen sich rund 1.800 Haushalte) beweisen dies nachhaltig. Insgesamt heizen nunmehr rund 18.000 Westerwälder mit Erdgas, was rund einem Drittel aller Haushalte entspricht. Über 80 Prozent der Neubauten erhalten mittlerweile eine Erdgasheizung, so daß der Erdgasanteil zukünftig noch weiter ansteigen dürfte.
Das Geschäftsjahr 1993 schloß die Gasversorgung Westerwald mit einem guten Ergebnis ab. Wie die Geschäftsführer darlegten, ließ das Ergebnis neben einer Gewinnausschüttung auch eine angemessene Stärkung der Rücklagen zu. Daneben wurde eine Sonderausschüttung vorgenommen, die für eine Kapitalerhöhung nach dem sogenannten »Schütt-aus-hol-zürück-Ver- fahren« verwendet werden soll.
Die Gesamtinvestitionen 1993 betrugen 13,2 Mio. DM und erreichten damit einen neuen Höchstwert in der 40jährigen Unternehmensgeschichte.
Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag mit 11,6 Mio. DM im Bereich der Gasverteilungsanlagen. Bei der Vergabe der in Frage kommenden Arbeiten wurden vornehmlich heimische Unternehmen berücksichtigt. Zur Finanzierung standen überwiegendMittel aus der Innenfinanzierung zur Verfügung; daneben wurden auch langfristige Darlehen benötigt.
Nach dem Anschluß der Gemeinden Elsoff-Mittelhofen, Linkenbach und Dürrholz werden nunmehr 55 Städte und Gemeinden im Westerwaldkreis und Kreis Neuwied mit Erdgas beliefert. Die Kundenzugänge und die weiterhin gut ausgelastete Industrie Gewerbebetriebe bewirkten einen Anstieg des Erdgasverkaufes um 6 Prozent auf 1.927 Mio. Kilowattstunden. Die Umsatzerlöse stiegen bedingt durch die Preissenkung zum 01.01.1993 nur um 3,8 Prozent.
Zum Jahresende beschäftigte die Gasversorgung Westerwald 71 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. In den ersten fünf Monaten des Jahres 1994 lag der Erdgasabsatz erneut um fast 4 Prozent über dem Vorjahreswert. Daß das Unternehmen auch weiterhin auf Expansion setzt, wird aus dem rund 12 Mio. DM umfassenden Investitionsbudget deutlich. Bis zur Heizperiode sollen auch die Orte Nentershausen, Urbach und Caan Erdgas erhalten.
Damit für Haut das Risiko geringer wird:
Tägliche UV-Strahlungs-Vorhersage, solange dieOzon- Schicht weiter schwindet
Solange die Ozon-Schicht weiter abnimmt Ä und das ist mindestens noch bis zum Jahr 2005 der Fall Ä steigt die schädliche Wirkung bestimmter ultravioletter Strahlen. Nimmt die zwanzig Kilometer über uns befindliche Ozonschicht um ein Prozent ab, so führt dies zu einer dreiprozentigen Zunahme der Haut- krebs-Erkrankungen, so der Richtwert der Mediziner. Damit die Bürger dieses Risiko besser einschätzen können, sollten in den Sommermonaten mit der allgemeinen Wettervorhersage täglich auch Informationen über die Strahlungsintensität bekanntgegeben werden. Dies fordert Dr. Hartmut Neufang, Leiter des Freiöl-Instituts für Hautforschung (Sitz Nürnberg). Gemessen und täglich publiziert sollte die ultraviolette Strahlung vom Typ B (abgekürzt ÜV B) werden. Sie ist verantwortlich für Sonnenbrand, Hautkrebs und andere Risiken. Die Ozon-Schicht über der Erde hält normalerweise wie ein Schutzschirm rund 90 Prozent dieser UV B-Strahlung ab. Doch diese Schutzschicht wird bekanntlich immer dünner. In unserer Region hat sie bereits um über zehn Prozent abgenommen. Die Schädlichkeit der UV B-Strahlung ist von vielen Faktoren abhängig. Zum Beispiel von der Tageszeit (das Maximum wird zwischen 11.00 und 12.00 Uhr erreicht), der Jahreszeit, der Wolkenbildung usw. Deshalb sollte regional gemessen und das Ergebnis in den Monaten von Mai bis September im Rahmen des Wetterberichtes regelmäßig hekanntgegeben werden. Dr. Neufang: »Natürlich ist durch die UV B-Strahlung nicht jeder gleichermaßen gefährdet. Entscheidend ist der individuelle Hauttyp. Wenn es aber zum Beispiel heißt: »Heute ist die UV B-Strahlung besonders stark, es wird empfohlen, zwischen 10.00 und 15.00 Uhr nicht länger als eine Stunde in der prallen Sonne zu liegen«, dann kann jeder die Risiken besser einschätzen. In Australien zum Beispiel sind derartige Vorhersagen die Regel«.
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