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Montabaur

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Nr. 25/94

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kassen, wurde das Geschehen für die Schü­ler sicher sehr viel transparenter. Nach dem gemeinsamen Mittagessen hatte die Kreissparkasse für die Schüler noch eine einstündige Flughafenrundfahrt organi­siert, ehe wieder die Heimreise in den Westerwald angetreten wurde.

Unser Bild zeigt die Schülergruppe mit ihren Lehrern vor der Börse und den Plastiken »Bullen und Bären«. Die lebensgroßen Plastiken sind für zwei Fachbegriffe aus der Börsensprache dort aufgebaut.

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Hausabschreibung § 10 e Einkommensteuergesetz-Bundesfinanzhof (BFH) fällte mit Spannung erwartete Urteile

Die Landes-Bausparkasse weist auf diese wichtigen Urteile hin:

1. Überlassung einer Wohnung an unterhaltsberechtigtes Kind begünstigt nach § 10 e

2. Überlassung einer Wohnung an eine dauernd getrennt lebende Ehefrau nicht begünstigt gern. § 10 e

Im ersten Fall erwarb ein Steuerpflichtiger für seine Tochter an deren Studienort eine Eigentumswohnung, die die Tochter als ersten und ständigen Wohnsitz nutzt. Der Steuerpflichtige machte für die Eigentumswohnung einen Abzugsbetrag nach § 10 e Absatz 1 Einkommensteuergesetz sowie einen erhöhten Ausbildungsfreibetrag für auswärtige Unterbringung der in der Wohnung lebenden Tochter geltend.

Das höchste Finanzgericht, so die LBS, unterstreicht in seiner Entscheidung vom 26.01.1994, daß der Steuerpflichtige die Wohnung nach dem Wortsinn des § 10 e auch dann zu eigenen Wohnzwecken nutzt, wenn er im Rahmen seiner Unterhalts­pflichten seinem Kind außerhalb des Familienhaushalts eine Wohnung zur Verfügung stellt. Außerdem berücksichtigte der BFH für den Steuerpflichtigen auch einen erhöhten Ausbil­dungsfreibetrag wegen auswärtiger Unterbringung, da das Kind in der Wohnung einen selbständigen Haushalt führt. Quelle: BFH-Urteil vom 26.01.1994 - XR 94/91, Der Betrieb 1994, S. 815.

Im zweiten Fall liegt der Sachverhalt ähnlich. Ein Steuer­pflichtiger ließ seine dauernd von ihm getrennt lebende Ehe­frau die von ihm angeschaffte Eigentumswohnung unentgelt­lich nutzen und setzte in seiner Steuererklärung die Auf­wendungen als Abzugsbeträge nach § 10 e Absatz 1 ein.

Hier machte das hohe Gericht nicht mit. Es verneinte den Tatbestand der »eigenen Wohnzwecke« infolge der fehlenden Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft der Eheleute.

Die fragliche Wohnung kann deshalb nicht dem unterhalts­pflichtigen Ehegatten als eigene zugerechnet werden.

Quelle: BFH-Urteil vom 26.01.1994 - XR 17/91, Der Betrieb 1994, Seite 817.

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Falle für Fahrradfahrer:

Feuchte Fahrbahn

Vor allem bei Nässe müssen Radfahrer aufpassen, wenn sie über Fahrbahnmarkierungen wie Zebrastreifen oder Rich­tungspfeile fahren. Die sind dann nämlich oft glatt wie Schmier­seife. Die Sachverständigen von Dekra empfehlen Fahrradfah­rern, sich mit dieser veränderten Oberfläche vertraut zu ma­chen.

Ebenso wie das sichere Fahren muß auf diesen »Rutschbah­nen« das Bremsen geübt werden. Gelegenheit dazu besteht in den Trainingskursen für Schulklassen, wie sie das Verkehrssi­cherheitszentrum von Dekra in Neumünster entwickelt hat.

Durchschnittliche Spargelernte erwartet

Aufgrund der überwiegend naßkalten Witterung im Mai wird 1994 in Rheinland-Pfalz nur eine durchschnittliche Spargel­ernte erwartet.

Mit gut 35 Dezitonnen je Hektar hegt der Ertrag in diesem Jahr voraussichtlich um drei Dezitonnen unter dem Ergebnis des

Vorjahrs und um drei Prozent unter dem mehrjährigen Durch­schnitt, meldete das Statistische Landesamt in Bad Ems.

Die Spargelsaison begann Ende April und endet üblicherweise am 24. Juni. Die Haupterntezeit ist der Mai. In Rheinland- Pfalz stehen fast 400 Hektar Spargel im Ertrag, das sind knapp fünf Prozent der deutschen Anbaufläche. Hauptanbaugebiete sind die Kreise Mainz-Bingen, Ludwigshafen, Germersheim und Alzey-Worms.

ITC Würges

Rund 600 Spielerinnen und Spieler sorgten über Pfingsten für einen erneuten Teilnehmerrekord in der Theodor-Heuss-Sport- halle in Wirges. Das Wirgeser »Naspa-Pfingstturnier« das seit zwei Jahren in Gemeinschaftsarbeit von der Nassauischen Sparkasse und dem TTC Wirges ausgerichtet wird, hat sich mit diesem Teilnehmerrekord im Reigen der »großen Turniere« etabliert. An drei Tagen kämpften die Aktiven um die Titel, wobei sowohl die Nachwuchsklassen als auch die Senioren- Konkurrenzen sehr stark besetzt waren.

In der Herren-A-Klasse holte sich der frühere chinesische Mannschaftsweltmeister Li Yuxiang, ehemals Spitzenspieler des ATSV Saarbrücken, den Titelgewinn gegen den ehemali­gen Wirgeser Spieler Andre Härtel (TVB Nassau). Die Damen- A-Klasse gewann die Regionalliga-Spielerin Stefanie Hennecker (SV Winterwerb), die einen Tag zuvor die Bronzemedaille bei den deutschen Jugendmeisterschaften gewonnen hatte. Im Finale bezwang sie Astrid Bäder vom Oberligisten TSG Drais. Riesenzuspruch erlebte der zweite Turniertag, der »Tag der Kinder«. Egal ob C-, B-, A-Schüler oder Jugendklasse, in allen Wettbewerben war die Verbandsspitze am Start. Erfolgreich­ster Spieler war das Grenzauer Talent Andre Britscho der drei Einzeltitel gewann.

Alle Teilnehmer und Betreuer waren von der hervorragenden Organisation und der Durchführung des Turnieres begeistert.

Siegerehrung Schüler-B Doppel wurde durchgeführt vom Zweigstellenleiter der Nassauischen Sparkasse Wirges Herrn Müller.

1. Müller/Greb (Vilmar/Weitefeld), 2. Hoffmann/Graf (Winterwerb/Nassau), 3. Britscho/Reutelsterz (Grenzau/Dernbach), 3. Hostmann/Franz (Vettelschoß/ Neunkhausen)

Rekordergebnis im Wohnungsbau 52 Prozent mehr Mietwohnungen geplant

Im ersten Quartal 1994 genehmigten die rheinland-pfälzi­schen Bauaufsichtsbehörden den Bau von insgesamt 10,521