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-Montabaur

Verabschiedung eines langjährigen Mitarbeiters

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde am Montag, dem 16. Mai 1994, im Rathaus Montabaur wegenRenteneintntt der techn Angestellte, Josef Knopp, verabschiedet. Herr Knopp war im Jahre 1972 unmittelbar nach der Bildung der Ver­bandsgemeinde in deren Dienst eingetreten und seither in der Bauverwaltung als techn. Angestellter eingesetzt. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken würdigte den scheidenden Mitarbeiter als engagierten und sachkundigen Baufachmann. Zum Zeichen des Dankes überreichte er ihm eine Urkunde sowie ein Präsent.

Den Dank der Belegschaft sprach für den Personalrat deren Vorsitzender, Dieter Saal, aus.

(Bürgerme~~ -. Possel-Dölken überreicht Beisein des Leiters der Bauverwaltung, Ju (re-'hts im Bild) Herrn Josef Knopp die Dankurkunde)

Bekanntmachung

Repräsentative Zählung der Rinder und Schafe zum 3. Juni 1994

Zum 3. Juni 1994 findet bundesweit in nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Betrieben eine repräsentative Zählung der Rin­der- und Schafbestände statt. Auskunftspflichtig sind die In­haber oder Leiter der viehhaltenden Betriebe und sonstige Viehhalter. Anzugeben sind alle Rinder und Schafe, die sich zum 3. Juni in Ställen und auf Flächen des Betriebes befinden, einschließlich aufgenommenes fremdes Vieh. Bestehen Anord­nungen der Veterinärbehörden, die den Personenverkehr auf einzelnen Betrieben beschränken, werden die Auskunftspflich­tigen gebeten, darauf hinzuweisen.

Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.

Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwen­dung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen.

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Gebrauch von Rasenmähern und Gartenmaschinen

Nach der Lärmschutzverordnung dürfen motorbetriebene Ra­senmäher nur werktags von 07.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 19.00 Uhr benutzt werden.

Diese Beschränkungen gelten auch für alle anderen im Hof und Garten benutzten motorbetriebenen Maschinen und Geräte.

Verbandsgemeindeverwaltung - Ordnungsamt -

Personenstandsmeldungen im März 1994 in der Verbandsgemeinde Montabaur

Geburten

Franziska Hommrich, Girod, Ringstraße 4 a Chris Müller, Montabaur, Bomweg 5 Robin Sabel, Niederelbert, Südstraße 1 Andreas Bahl, Montabaur, Am Wolfsturm 6 Tharusan Thanapal, Montabaur, Sauertalstr. 9 Benjamin Ferdinand, Montabaur, Kleiner Markt 1 David Schölten, Montabaur, Hohe Str. 7 Moritz Werner, Montabaur, Fritz-Bluhm-Str. 11 Eheschließungen

RalfRudolf Kuhn und Tanja Stein, Montabaur, Fröschpfortstr.

12

Werner Mathias Ruck, Großholbach, Hauptstr. 2 B unda nie Gruber, Villmar, Peter-Paul-Str. 57 Oliver Wolfgang Keul und Manuela Meuer, Simmem Märenthal 2 ^

Klaus Karl Müller, Montabaur, Amselstr. 5 und Reichardt, Boden, Beulstr. 18 Sascha Handwerker, Nentershausen, Moselstr. 20 und J, Gertrud Wolf, Winden, Mittelstr. 19 Lars Kallwies und Ute Margareta Ostheimer, Eitelb, Keltenstr. 1

Michael Alfred Goldhausen und Natalia Braun, Girod, Mj, str. 15

Andreas Hausmann, Nieder-Olm, Ludwig-Schwamb-Str und Christiane Bernadette Becker, Montabaur, Im Wie«« grund 40 1

Sterbefalle \

Paula Normann geb. Dommermuth

Frieda Martha Kazmarek geb. Lahl, Niederelbert, Ringstr. %\ Heinz Rücker, Holler, Moselstr. 8 ,

Erna Katharina Mehler geb. Schmitt, Montabaur, Hirtengaji ten 4 :

Natur & Umwelt Info

AI

Dörfliche Tier- und Pflanzenwelt

Über lange Zeit hinweg waren die Tiere und Pflanzen da. Dörfer stete Begleiter des Menschen. Viele typische Dorfpflaj^ zen, wie Eisenkraut und Osterluzei, Guter Heinrich und Heu gespann, waren wichtige Heil-, Zier-, Zauberpflanzen odei wurden anderweitig genutzt. Auch unter den Tieren finden? nicht wenige, die im Leben des Menschen eine wichtige Roll, spielten und um die es viele Erzählungen und Geschichten gibt? man denke nur an den Weißstorch und die Rauchschwalbe. Die Vielfalt der Lebensräume, ihrer Tier- und Pflanzenwelt fasziniert nicht nur den Tier- und Pflanzenfreund, sonden macht - meist unbewußt empfunden - auch den Reiz, Behaglichkeit und Lebensfreundlichkeit eines Dorfes mit au&j Schon dies sollte ein Grund sein, alles zu tun, um die Tier- uni Pflanzenwelt der Dörfer zu erhalten oder ihr neuen Leben raum zu schaffen. Im Vergleich zur offenen Kulturlandschaft! kann ein Dorf auf gleicher Fläche eine weitaus größere Vielf an kleinen und kleinsten Lebensräumen für eine Vielzahl von! Tieren und Pflanzen bieten. Gerade in intensiv genutzten, ausgeräumten Agrarlandschaften kommt den Dörfern ein«; große Bedeutung für den Schutz von typischen Tier- unt Pflanzenarten der bäuerlichen Kulturlandschaft zu.

Die Gefährdung der dörflichen Tier- und Pflanzenwelt Viele der für Dörfer charakteristischen Tier- und Pflanzenar« ten sind in den letzten Jahrzehnten so stark zurückgegangea, daß man von einer mehr oder weniger starken Gefährdung; sprechen muß. Sehr deutlich spiegeln dies die »Roten Listen; der gefährdeten Tiere und Pflanzen« wider. Weißstorch und-! Gemeiner Andorn gelten heute als vom Aussterben bedroht,; Guter Heinrich und Mauer-Gänsefuß, Katzenminze und Hera-; gespann als gefährdet - um nur einige Beispiele zu nennen. Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig:

Intensivierung und TGclmisi©niii^ d.6r Ls.iid.wix'tsch.sft* *

gäbe der Viehhaltung, Verschwinden des Viehs - vor allem; des Geflügels - aus dem Ortsbild, Verschwinden der Mist­haufen und Jaucheabflüsse; Aussiedlung landwirtschafth- eher Betriebe

Überbauung und Versiegelung von Flächen, beispielsweise- Höfen und Plätzen; großzügiger Ausbau der Straßen nu* breiten Gehwegen

Gestaltung von Freiflächen nach städtischen Vorbilder mit gepflegten Rasenflächen, Blumenrabatten, Ziergeh«' - zen (»Vergärtnerung« der Dörfer)

starke Bautätigkeit an den Dorfrändern, damit VerbauuM des Übergangsbereichs Dorf-Landschaft

Beseitigung alter Obstwiesen, Hecken und Gehölzbestan­den, auch alter Einzelbäume ...

Abriß oder rigorose Restaurierung und Säuberung al***

Mauern ^

Ausbau, Verrohrung von Bächen und Gräbern,

oder Umgestaltung der Dorfteiche zu reinen Fisch- 00 Zierteichen.

Fortsetzung folgt.

Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabau 1

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