Montabaur
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Nr. 18/94
Verschiebung der wöchentlichen Müllabfuhr wegen Christi Himmelfahrt (12.05.1994)
Wegen des Feiertages Christi Himmelfahrt (12.05.1994) verschiebt sich die Müllabfuhr in den Gemeinden des Westerwaldkreises, in denen die Müll- bzw. Wertstoffgefäße oder Einsammlung der DSD-Säcke entleert werden, jeweils um einen Tag, anstatt donnerstags erst freitags (13.05.1994) und anstatt freitags erst samstags (14.05.1994). Die jeweilige Abfuhrart ist dem Müllkalender 1994 zu entnehmen.
Katasteramt Montabaur
Wegen dringender Ümstellungsarbeiten im Landesrechenzentrum Mainz steht am Mittwoch, 11. Mai und Freitag, 13. Mai 1994 beim Katasteramt Montabaur das automatisierte Liegenschaftsbuch nicht zur Verfügung, d. h. Auskünfte und Auszüge aus dem Buchwerk über Flurstücke Eigentümer usw. können in dieser Zeit nicht erteilt werden.
Weitere Einschränkungen des üblichen Dienstbetriebes des Katasteramtes werden nicht erwartet.
Jugendsammelwoche
In der Zeit vom 09.05.1994 bis 18.05.1994 findet die Jugendsammelwoche statt.
Interessierte, die an der Sammlung teilnehmen möchten, melden sich bitte bei
Verbandsgemeindeverwaltung, Herrn Wayand, Zimmer 204 a, Postfach 12 62, 56402 Montabaur.
Es können sich Vereine, Jugendgruppen oder andere Institutionen melden.
50 Prozent des gesammelten Betrages kommen dem Verein zugute.
" Einen Bummel durch Montabaur ?” - "Warum nicht !"
Denn nach dem Bummel bringt Sie das Anruf-Semmeltaxi sicher und beq.uem direkt vor Ihre Haustür .
Tel. 06485 - 300
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& KULTUR
MONTABAUR
VERBANDS GEMEINDE
DER
An alle Vereine, Veranstalter und Organisatoren von Festen, Feiern und kulturellen Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Montabaur
Redaktionsschluß
für die Ausgabe Juli bis September ist der 13. Mai 1994
bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an. Die Redaktion "AKTUELL"—Telefon 02602/126.111 oder 126.192 gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte.
Schließung des Hallenbades Montabaur
Am Donnerstag, dem 12. Mai 1994 (Christi Himmelfahrt) bleibt das Hallenbad Montabaur geschlossen.
Wir bitten unsere Badegäste dies zur Kenntnis zu nehmen.
Natur & Umwelt Info
Wespen und Hornissen
Viele Menschen verspüren Angst, wenn sie eine Wespe sehen; dabei ist Angst unbegründet, denn Wespen sind für den Menschen harmlose Tiere, die ihren Stachel nur einset- zen, wenn sie sich bedroht fühlen. Dies gilt ganz besonders für unsere mächtigste heimische Wespe, die Hornisse, die durch ihre Größe und den tiefen, brummenden Flugton einen besonders bedrohlichen Eindruck macht. Wespen und Hornissen sind Jäger, die ihre Brut mit erbeuteten Insekten füttern. Sie fangen Fliegen, Schmetterlingsraupen, kleinere Wespen oder gelegentlich eine Biene. Mit dem Gift ihres Stachelapparates töten sie ihre Beute, so daß sie ohne Mühe im Flug zum Nest getragen werden kann. Zum Speiseplan gehören weiterhin süße Früchte oder der zuckerhaltige Saft von Früchten sowie rohes Fleisch toter Tiere.
Während die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe bei uns häufig Vorkommen, ist die Hornisse selten geworden und in ihrem Bestand gefährdet; sie steht daher auf der Roten Liste und genießt den besonderen Schutz der Bundesartenschutzverordnung. Der Grund für ihren Rückgang liegt in der jahrzehntelangen Verfolgung und vor allem in der Vernichtung von Brutmöglichkeiten. Es gibt zu wenige alte, hohle Bäume in den Wäldern, in denen die Hornisse gern ihre Nester anlegt. Abgesehen davon, daß Hornissen und ihre Nester unter Naturschutz stehen, gibt es keinen vernünftigen Grund, ein Wespennest zu entfernen, sofern es nicht an einem vielbesuchten Platz wie Balkon oder Terrasse angelegt ist. Mit etwas Geduld löst sich in den meisten Fällen das Problem von allein.
Vielmehr ist ein Wespennest ein bewundernswertes, kunstvolles Werk, das einen wohlorganisierten Staat beherbergt. Den Bau mit seinen vielen regelmäßigen Zellen kann man sich in aller Ruhe ansehen, wenn im Herbst das Volk abgestorben und das Nest verlassen ist. Der Wespenstaat besteht nur einen Sommer lang. Allein die Königin überlebt den Winter und gründet im nächsten Jahr einen neuen Staat an anderer Stelle. Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, 02602-126196
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“Bücherei-Info
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Hilfe! Mein Sohn wird ein Macker
Autorenlesung mit Katja Leyrer
am 16. Mai 1994 um 19.30 Uhr im Kreishaus Montabaur, Foyer Neubau, in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung - Gleichstellungsstelle -
Katja Leyrer schrieb die Bücher »Hilfe! Mein Sohn wird ein Macker«, »Weiberkram« und »Rabenmutter - na und?«
»Hilfe! Mein Sohn wird ein Macker« ist der Aufschrei einer Mutter, die alles anders machen wollte.
“Über die Ortsgrenze hinaus...”
Ortsbesichtigung in Simmern
Die SPD-Fraktion des Verbandsgemeinderates trifft sich zu einer Ortsbesichtigung in Simmern um 19.00 Uhr vor dem Hotel Waldhof. Ab 20.00 Uhr findet eine Bürgersprechstunde statt, daran schließt sich die interne Fraktionssitzung an.
SPD in der VG Montabaur
Treff am 06.05.1994: Alle Genossen/innen aus den Ortsvereinen sind am Freitag, 06.05., um 18.00 Uhr, in der Köppelstube in Eigendorf willkommen.
Fortsetzung auf Seite 12!
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