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Montabaur

JE

Nr. 13/94

Aus der Sitzung des Haupt - und Finanzausschusses

des Verbandsgemeinderates vom 15.03.1994

Anschaffung von Personalcomputern für die Schulse­kretariate

Die Mitglieder des Haut- und Finanzausschusses beschlossen einstimmig, den Auftrag zur Lieferung von sechs Personalcom­putern einschließlich Zubehör zu vergeben.

Anschaffung einer fahrbaren Hochsprungabdeckung für die Waldschule Montabaur-Horressen Der günstigste Anbieter erhielt den Auftrag für die Lieferung einer fahrbaren Alu-Hochsprungabdeckung für die Waldschu­le Horressen.

Auftragsvergabe für den Nachdruck des Fremdenver­kehrsprospektes der Verbandsgemeinde Montabaur Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses stimmten dem in der Sitzung vorgestellten Gestaltungsvorschlag für den neuen Fremdenverkehrsprospekt zu. Der Prospekt wird in einer Auflage von 30.000 Stück gedruckt.

Beschilderung der Radwege

Die Ausschußmitglieder vergaben der Firma Klöckner-Penta- plast, Heiligenroth, den Auftrag zur Anfertigung von Kunst- stoffschildern mit dem in der Sitzung vorgeschlagenen Auf­druck. Mit der Ausschilderung des Radwegenetzes soll alsbald begonnen werden. Die Beschilderung des Radwegenetzes soll in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung erfolgen.

»Mehr Rechte für Ausländer« - Bildung eines Arbeitskreises Ausländer

Nachdem der Verbandsgemeinderat in einer seiner letzten Sitzungen des vergangenen Jahres einstimmig beschlossen hatte, die Integration der ausländischen Mitbürgerinnen) der Verbandsgemeinde Montabaur durch die Bildung eines Ar­beitskreises mit beratender Funktion zu fordern, hat sich nunmehr dieses Gremium fest etabliert. Ausländische Mitglie­der der am stärksten in der Verbandsgemeinde vertretenen Nationalitätengruppen, Vertreter der Ratsfraktionen, der Ver­waltung und Einrichtungen, die mit Ausländerproblematik befaßt sind, sind im Arbeitskreis vertreten.

Die Verwaltung hatte bereits vorab umfangreiche Daten über die hier lebenden ausländischen Staatsbürger gesammelt und die Notwendigkeit der Bildung eines Ausländerbeirates nach den neuen gesetzlichen Vorschriften untersucht. Obwohl ein Ausländerbeirat nach der Zahl der im Verbandsgemeindege­biet wohnenden Ausländer gesetzlich nicht zwingend vorge­schrieben ist, sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, der allgemein bestehenden Ausländerproblematik durch die Bil­dung eines Arbeitskreises Rechnung zu tragen.

In einem ersten Gespräch, das bereits Ende November statt­fand, erhielten zunächst alle Teilnehmer der Runde Gelegen­heit, ihre Vorstellungen im Hinblick auf eine Mitarbeit im Arbeitskreis zu äußern. Bei allen Interessenten bestand Ein­vernehmen dahingehend, daß eine Arbeitsfähigkeit des Gre­miums nur dann hergestellt und erhalten werden kann, wenn politische Konflikte zwischen den verschiedenen Nationalitä­tengruppen außen vor bleiben und gemeinsam nach einem friedvollen Zusammenleben zwischen Deutschen und Auslän­dern gestrebt wird. Von den ausländischen Mitgliedern wurde in dieser und einer weiteren Gesprächsrunde verstärkt der Wunsch an die Verwaltung herangetragen, in dem regelmäßig erscheinenden Amtsblatt der Verbandsgemeinde wichtige In­formationen für die ausländische Bevölkerung auch in türki­scher, serbo-kroatischer und spanischer Sprache zu veröffent­lichen. Dieser Vorschlag wurde von allen Ratsfraktionen un­terstützt. Die an einer Mitarbeit in einem Redaktionsteam Interessierten werden sich nunmehr regelmäßig in den Räu­men der Verwaltung zusammenfinden, um wichtige Informa­tionen in quasi ehrenamtlicher Tätigkeit für eine Veröffentli­chung vorzubereiten.

Informationen zur Rentenversicherung/ Beratung - Auskunft

Sprechtage der Bundesversicherungsanstalt für Ange­stellte (BfA) für den Bereich des südlichen Westerwald­kreises

Die'Sprechtage der BfA. finden in der Regel am ersten Montag im Monat bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur statt.

Der nächste Sprechtag ist am Montag, dem 11.04.94.

Die Sprechstunden sind von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr.

Für die Nachmittagssprechstunden ist eine vorherige Termin­vereinbarung notwendig.

Die Versicherten werden gebeten, ihre Rentenversicherungs- Unterlagen, Nachweise über Krankheitszeiten, Zeiten der Ar­beitslosigkeit, militärischer Dienst, Zeiten der Schul-, Fach­schul- und Hochschulausbildung nach dem 16. Lebensjahr und ggf. den Flüchtlings- oder Vertriebenenausweis mitzubringen. Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung und Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung ist die Vorla­ge der Geburtsurkunden oder des Familienbuches erforder­lich. Unbeglaubigte Fotokopien genügen nicht!

Sollte ein Versichertet nicht selbst vorsprechen können, kann er sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Aus Gründen des Datenschutzes ist in diesem Fall jedoch die Vorlage einer Vollmacht, der Personalausweis in allen Fällen, erforderlich. Das gilt auch für Ehegatten!

Die Beratungen werden bei der Verbandsgemeindeverwal­tung, Montabaur, Rathaus-Altbau, I. Stock, Zimmer 11, durch­geführt.

Telefonische Terminvereinbarungen unter Telefon: 02602/126- 154.

Sprechtage der Landesversicherungsanstalt Rheinland- Pfalz (LVA) für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur

Die Sprechtage der LVA Rheinland-Pfalz finden in der Regel am ersten Dienstag im Monat bei der Verbandsgemeindever­waltung Montabaur statt.

Im Monat April 94 fällt der Sprechtag der LVA Rheinland-Pfalz aus.

Natur & Umwelt Info

Die Allsiedlung von Hummeln in speziellen Nistkästen

Da von früher in der Bundesrepublik 29 vorkommenden Hum­melarten 10 Arten bereits regional verschwunden sind, das heißt, vor allem in Norddeutschland 8 Arten vom Aussterben bedroht und 7 gefährdet sind, ist es sinnvoll durch gezielte Schutzmaßnahmen dieser Tierart Unterstützung zu bieten. Dies kann geschehen, indem man durch gezielte Anpflanzung von Fruchtpflanzen Nahrungsgrundlagen für diese Tiere schafft oder indem man ihnen Nistmöglichkeiten bietet, die in unserer aufgeräumten Landschaft nicht mehr genügend vorhanden sind. Dies ist auch aus ökologischen Gründen eine durchaus sinnvolle Maßnahme, da Hummeln im Naturhaushalt eine wichtige Funktion übernehmen,, Jedoch ist die »Haltung« von Hummeln nicht allein für Bestäubungszwecke nützlich, son­dern auch für jeden Naturfreund besonders interessant und reizvoll. Ist es gelungen, diese Tiere im Garten anzusiedeln, so ergeben sich mannigfaltige Möglichkeiten sie zu beobachten. Daraus kann ein interessierter Naturfreund wichtige Erkennt­nisse gewinnen. Letztendlich wird durch eine Ansiedlung dann aber auch ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Hummelpopulation geleistet.

Aus all diesen Gründen ist es durchaus überlegenswert, ob man hier nicht einmal neue Wege beschreitet und sich eine Nistmöglichkeit für Hummeln anschafft. Hierzu gibt es fertige Hummelnistkästen oder aber die Möglichkeit sich, auf der Angabe von Fachleuten basierend, einen derartigen Kasten selbst zu bauen. -

Die Ansiedlung von Hummeln erfordert etwas Geduld, da man davon ausgehen sollte, daß sich eine Hummelkönigin, die noch kein Nest hat,- zur Annahme eines solchen Nistkastens bewe­gen läßt. Nicht sinnvoll ist es in der Natur Hummelnester auszugraben und umzusiedeln. Damit wäre der Zweck einer derartigen Ansiedlung im Garten letztendlich auch verfehlt. Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Con­stanze Wunderlich, Durchwahl 02602/126.196.

Erwachsenenbildung 9

Deutsch als Fremdsprache

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Deutsch-Türkische Freund-