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Montabaur

Nr. 10/94

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Die den Urteilen zugrundeliegenden Rechtsstreite wurden in anderen Verbandsgemeinden geführt. Da es sich aber um rechtskräftige Urteile handelt, müssen auch wir diese allge­meinverbindlichen Entscheidungen des OVG anwenden.

Natur & Umwelt Info

Die klassischen Frühblüher

Die letzten Schneereste sind kaum weggetaut, da erblühen - wie durch ein Wunder - schon die ersten Blumen in unseren Laubwäldern. Ganze Teppiche bilden sie oft, die Buschwind­röschen und Leberblümchen, Lerchensporn, Schlüsselblume und das Lungenkraut. Mit ihrer Blüte bringen sie einen ganz besonderen Zauber in die Natur und bereiten uns die erste Frühlingsstimmung. Neben den bislang üblichen Zwiebel­pflanzen, wie Gartentulpen und Narzissen, sollten auch sie einen festen Platz in unserem Garten haben. Viele von ihnen sind ausgesprochen anspruchslos und gedeihen auch unter Bäumen und Büschen prächtig. So z.B. das Scharbockskraut, das Buschwindröschen, das Lungenkraut und der Lerchen­sporn. Diese Pflanzen sind durchweg mehrjährig und die meisten von ihnen - auch Frühlingsgeophyten genannt - bilden Zwiebeln oder nährstoffreiche Knollen und Wurzelstöcke (Rhizome), aus denen sie im Frühjahr die zur schnellen Blüten­entwicklung notwendigen Reservestoffe beziehen.

Frühblüher haben die Eigenschaft, ihre Blüten entsprechend dem Temperaturwechsel zu öffnen und zu schließen. Dies ist eine Anpassung an die frühe Jahreszeit und die damit verbun­dene unbeständige Witterung. Diese Fähigkeit beruht darauf, daß bei wärmeren Temperaturen die Zellen die Innenseite der Blütenblätter stärker wachsen, während die Zellen der Außen­seite ihr Wachstumsoptimum bei tieferen Temperaturen ha­ben.

In der freien Natur kann man feststellen, daß für bestimmte Standorte einzelne Pflanzenarten ganz charakteristisch sind. So finden sich in bestimmten Laubwaldtypen auch die jeweils typischen Frühblüher. So findet man z.B. auf nähr stoffreichen, feuchten Böden in Auwäldern Schneeglöckchen, Märzenbe­cher und Scharbockskraut. Lerchensporn und Leberblümchen teilen ihre Vorliebe für kalkhaltige Böden mit der Buche und finden sich deshalb häufig in Buchenwäldern, wobei das blaue Leberblümchen etwas mehr zu trocken-warmen Standorten und der Lerchensporn eher zu feuchteren Standorten tendiert. Auch die Küchenschelle gehört zu den sehr frühen Blühern, findet sich aufgrund ihrer Ansprüche jedoch nicht in unserem Naturraum wild. Jedoch kann man sie auch recht erfolgreich im Garten ziehen, wobei man beachten muß, daß sie eine besonders kalkliebende Pflanze ist.

Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Con­stanze Wunderlich, Telefon 02602/126.196.

Personenstandsmeldungen im Februar 1994 in der Verbandsgemeinde Montabaur

Geburten

Tim Diegel, Boden, Hauptstraße 8 Teresa Rörig, Nentershausen, Im Wiesenmorgen 5 Maximilian Dietz, Nentershausen, Moselstraße 28 Annika Ofler, Montabaur, Jahnstraße 23 Dennis Pehl, Hühingen, Öber dem Dorf 5 Pascal Metternich, Holler, Waldstraße 3 Markus Keutgen, Großholbach, Hauptstraße 37 Chantal Wingender, Stahlhofen, Brunnenstraße 8 Fabian Engel, Montabaur, Auerhahnstraße 6 Eheschließungen

Frank Kalkofen und Diana Verena Dönges, Daubach, Eulenstraße 4

Ulrich Ferdinand und Margot Antonia Heibel, Eppenrod, Bornstraße 14

Bernd Weinbrenner, Montabaur, Saarstraße 19 und Barbara Maria Heibel, Bannberscheid, Jahnstraße 21 Martin Schneider und Alvina Paulina Geib, Oberahr, Haupt­straße 54

Richard Dietmar Macher und Anneliese Renate Neuneier, Kadenbach, Römerstraße 83 a

Jürgen Barth und Martina Gertrud Mülhöfer geb. Meudt, Nentershausen, Eppenroder Straße 11

Peter Otto Henkes, Oberahr, Brunnenstraße 5 und Daniela Hasler, Großholbach, Orgelsweg 7

Harry Bausch und Martina Thiele geh. Göbel, Montabaur, Mons-Tabor-Straße 42

Hans-Peter Mattem, Gappenach, Kolpingstraße 25 und Moni­ka Katharina Wolf, Niedererbach, Gartenstraße 66 Udo Aloisius Schneider und Ramona Beatrix Grötzbach, Sim- mern, Siebenbornstraße 6 Sterbefälle

Karl Heinz Friedrich Gerharz, Montabaur, Sonnenring 2 Gertrud Maria Kern geb. Nied, Montabaur, Margeritenstraße 4 Elisabetha Hübinger, Montabaur, Freiherr-vom-Stein-Straße 7 Olga Elise Anna Weber geb. Timpe, Montabaur, Colletstraße 9 Anna Theresia Heibel geb. Schäfer, Montabaur, Pfarrer-Fein- Straße 7

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Erwachsenenbildung

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VHS Montabaur

Geschäftszeiten

mittwochs. 13.30 bis 16.00 Uhr

donnerstags.8.00 bis 12.30 Uhr

und. 13.30 bis 18.00 Uhr

freitags.8.00 bis 12.30 Uhr

Anmeldung und Information: Geschäftsstelle, Rathaus Monta­baur, Telefon 02602/126105.

»G« 10602 Säuglingspflege (Kurs B)

Termine/Referenten:

Mi, 04.05.94, 19.30 Uhr - Fr. Bach, Kinderkrankenschwester

Mi, 11.05.94, 19.30 Uhr - Dr. Gumpert, Gynäkologe

Mi, 18.05.94, 19.30 Uhr - Dr. Schmidt, Kinderarzt

Mi, 25.05.94, 19.30 Uhr - Fr. Steiger, Stillberaterin

Mi, 01.06.94, 19.30 Uhr - Fr. Endres, Hebamme

Ort: Krankenhaus Dernbach

Gebühren: 30,00 DM (Ehepaare 40,00 DM)

09201 Thailändische Küche

Beginn: Dienstag, 12. April 1994, 18.00 Uhr

Dauer: 4 Abende (3 Zeitstunden)

Ort: Hauptschule Montabaur

Leitung: Paksiri Wörsdörfer

Gebühren: 40,00 DM

(Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.)

08105 Seidenmalerei für Fortgeschrittene Beginn: Dienstag, 12. April 1994, 19.30 Uhr

Dauer: 6 Abende

Ort: Hauptschule Montabaur

Leitung: Christa Laux

Gebühren: 30,00 DM

Wochenendfahrt der VHS Montabaur zur

Lucas-Cranach-Ausstellung Die VHS Montabaur lädt alle Kunstfreunde zu einer Wo­chenendfahrt am 28./29. Mai 1994 nach Bamberg und Kronach ein.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

Samstag, 28. Mai 1994:

07.00 Uhr AbfahrtMontabaur/Fröschpfort (abParkplatz

Omnibus Schneider)

10.45 Uhr zweistündige Stadtführung in Bamberg Mittagspause

15.30 Uhr Führung durch Kloster Banz anschließend Besichtigung der Basilika Vierzehnheiligen (Wallfahrtskirche/Baumeister Balthasar Neu- mann)

Sonntag, 29. Mai 1994:

09.00 Uhr Stadtführung Kronach

10.00 Uhr Führung Festung Rosenberg

11.00 Uhr Führung durch die Lucas-Cranach-Ausstellung

Mittagspause

nachmittags Besichtigung der Kunstsammlung auf der .. Veste Coburg

Kosten für Übernachtung / Halbpension / Fahrt, alle Ein­tritte und Führungen 185,- DM.

Da die Option im Hotel bereits am 21. März 1994 ausläuft, bitten wir um umgehende Anmeldung bei der VHS-Ge- schäftsstelle, Telefon 02602/126.105, Rathaus Montabaur.

- während den Geschäftszeiten (ah 2. Wochenhälfte)