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Montabaur

Vermeidung von Müll ist gefragt. Jeder einzelne kann dazu beitragen, allein dadurch, daß er Produkte einkauft, die wenig oder gar nicht verpackt sind, Mehrwegsysteme benutzt, beim Recycling mitmacht etc. Die einzige Chance, die wir zur Lösung der Müllprobleme haben, heißt: Müll vermeiden.

Der Jugendwettbewerb sollte mit dazu beitragen, daß Kinder und Jugendliche erkennen, wie eng und einzigartig der natür­liche Spielraum ihres Lebens auf der Erde ist. In zwei Berei­chen konnten sich alle Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb beteiligen.

- Im Wissenswettbewerb galt es, Fragen zum »Thema Müll« richtig zu beantworten, im Ideenwettbewerb konnten Klas­sen, Arbeitsgruppen aber auch einzelne Schüler eigene Ideen darsteÜen, wie der »Herausforderung Müll« begegnet werden könnte. Dies konnte mit Modellen, Schautafeln, schriftlichen Ausarbeitungen, Fotos und auch Videofilmen geschehen.

- Natürlich war sowohl der Wissens- als auch der Ideenwett­bewerb in zwei Altersklassen gegliedert (bis Klasse 6 und ab Klasse 7).

- Die Kreissparkasse Westerwald führte den Schüler-Wett­bewerb 1993 zum 9. Mal durch.

Beteiligt haben sich rd. 60 Schulen mit rd. 6.000 Schülerin­nen und Schülern.

»Ihr seid aus den Tausenden von Teilnahmeblättern als Ge­winner ausgelost worden. Ich begrüße Euch, Eure Eltern und Geschwister sehr herzlich zu der heutigen kleinen Feierstunde mit der Preisübergabe.« Mit diesen Worten begrüßte Marktbe­reichsdirektor Werner Normanri die Gewinner, deren Eltern und die mitgekommenen Geschwister.

Ich möchte allen Teilnehmern des Wettbewerbs »Thema Müll« ein »Dankeschön« sagen für das Engagement. Danken möchte ich aber auch allen Pädagogen, die im Unterricht das Thema behandelt haben und damit den Schüler-Wettbewerb maßgeb­lich unterstützt haben.

Übrigens: Nicht nur die Schülerinnen und Schüler der am Wettbewerb beteiligten Schulen haben gewonnen, sondern durch die Teilnahme am Wettbewerb hat auch Eure Schule gewonnen. Die Kreissparkasse Westerwald wird den beteilig­ten Schulen Spenden über insgesamt 10.000,- DM zur Verfü­gung stellen, die für schulische Projekte verwandt werden können.

Schirmherr des Wettbewerbs ist der bekannte Tierfilmer Heinz Sielmann und seit zwei Jahren unterstützt das Umweltbun­desamt diesen Wettbewerb.

Die weiteren Sachpreise werden den 50 Gewinnern im Wester­wald über die Sparkassenfilialen an deren Wohnort'überge­ben.

Auch im Jahr 1994 Gülleuntersuchungen im Westerwaldkreis

Für jeden Landwirt sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Gehalt der Gülle als wichtigsten organischen Dünger seines Betriebes zu kennen.

Interessierte Landwirte sind aufgefordert, sich dieser Unter­suchungsaktion anzuschließen.

Probeflaschen sind an der SLVA Montabaur-Altenkirchen, Kirchstraße 45, Telefon Nummer 02602/9228-0 ab sofort er­hältlich.

Die Untersuchungskapazität ist begrenzt, daher handeln Sie schnell, jedoch bis spätestens Donnerstag, den 24.02.94. Die Kosten je Probe belaufen sich auf ca. 40,- DM.

Alleinerziehende Mütter und Väter

AufEinladung der WeKISS (Westerwälder Kontakt- undlnfor- mationsstelle für Selbsthilfe) und des Kinderschützbundes trafen sich alleinerziehende Mütter und Väter inl Kinderhaus in Hachenburg zu einem ersten Erfahrungsaustausch.

Es wurde angeregt, Kontakt mit anderen Selbsthilfegruppen aufzunehmen, um sich gegenseitig zu unterstützen und von­einander zu lernen.

Die Selbsthilfegruppe »Alleinerziehend« wird sich regelmäßig jeden letzten Samstag im Monat treffen. Das nächste Treffen ist am 26. Februar, 15.00 Uhr, im Kinderhaus Hachenburg, Kantstraße 25 (mit Kinderbetreuung).

Weitere Interessenten sind willkommen. Anmeldung und wei­tere Information: Telefon 02662/5678 Kinderschutzbund oder Telefon 02663/2540 WeKISS.

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Nr. 7/94

Selbsthilfegruppe verwaiste Eltern

Gesprächskreis »Trauende«: Hilfe und Informationen unter Telefon 02663/2540, WeKISS.

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Deutscher Alpenverein - Sektion Koblenz

Dia-Vortrag »Südtirol - ein Traum für Wanderer und Bergsteiger« von Jochen Gebauer, Fachbach

Dienstag, 22. Februar 1994, 19.30 Uhr; Haus Horchheimer Höhe (Soldatenheim), Koblenz-Horchheim.

Mit über 200 Dias führt Jochen Gebauer auf die Klettersteige bei Cortina, zu Wanderungen in den sagenumwobenen Rosen­garten und um den Langkofel, zu den Holzschnitzern ins Grödnertal und zu einer Gletschertour auf den Ortler. Gemein­same Bergerlebnisse mit Amedee Müller und der französi­schen Partnersektion Mosellane/Metz gehören dazu.

Foto: Jochen Gebauer

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Im Güternahverkehr weniger Unternehmen bei wachsendem Lastkraftwagen-Bestand

Am 31. Oktober 1992 gab es in Rheinland-Pfalz 3074 Unter­nehmen des gewerblichen Güternahverkehrs mit 8509 Last­kraftwagen und 4327 Anhängern. Gegenüber dem entspre­chenden Stichtag 1977 verringerte sich die Zahl der Unterneh­men nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems um 155 (minus 4,8 Prozent). Der Fahrzeugbestand nahm um 1035 (plus 13,8 Prozent) zu, der Bestand an Anhängern um 457 (plus 11,8 Prozent). Gut die Hälfte der Unternehmen besaß 1992 nur einen, ein knappes Fünftel zwei Lastkraftwagen. Jedes zehnte Unternehmen verfügte über sechs und mehr Lastkraftfahrzeuge. Während 1977 auf ein Unternehmen noch durchschnittlich 2,3 Lastkraftwagen kamen, waren es 1992 bereits 2,8 Lastkraftwagen. Insgesamt 7062 (83 Prozent) Last­kraftwagen hatten eine Nutzlast von über 4 Tonnen.

Als Einzelfirmen wurden rund 71 Prozent der Unternehmen geführt, als Gesellschaft mit beschränkter Haftung 17 Prozent und als Kommanditgesellschaft bzw. GmbH & Co. KG 7 Pro­zent. Das Tätigkeitsfeld von 1220 Güternahverkehrsunterneh­men erstreckte sich noch auf weitere Verkehrsarten wie Güter­fernverkehr, Werk- und Umzugsverkehr.

In drei Landkreisen befanden sich 1992 mehr als 200 Unter­nehmen des Güternahverkehrs (Westerwald 234, Mayen-Kob- lenz und Ludwigshafen jeweils 206). Diese 646 Firmen verfüg­ten zusammen über 1778 (21 Prozent) Lastkraftwagen und 896 (21 Prozent) Anhänger.

Unfallbilanz 1993:

Weniger Unfälle - mehr Getötete

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes Bad Ems ereigneten sich 1993 auf rheinland-pfälzischen Stra­ßen 114543 Verkehrsunfälle. Bei 96525 entstand Sachscha­den, bei 18018 Personenschaden. Insgesamt verunglückten 24440 Verkehrsteilnehmer, davon 484 tödlich, 6382 wurden schwer und 17574 leicht verletzt.

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden lag um 1,8 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Während die Zahl der Schwer­verletzten um 1,7 Prozent und die der Leichtverletzten um 1,3 Prozent zurückging, gab es 3,4 Prozent mehr. Verkehrstote.