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Montabaur

Audi 80 competition Fahrleistungs- und Verbrauchswerte:

Beschleunigung (0 bis 100 km/h).9,8 sec.

Vmax. 206 km/h

Verbrauchswerte in 1/100 km (nach DIN 70030)

bei 90 km/h.6,9

bei 120 km/h.8,6

im Stadtzyklus.12,6

Großes Rennsportprogramm fiir die Saison '94

Die Koblenzer Löhr-Gruppe schickt neben Porsche jetzt auch Audi auf die Rennstrecke

Die Koblenzer Löhr-Gruppe erweitert ihr Motorsport-Engage­ment. In den vergangenen Jahren beschäftigte sich vornehm­lich das zur Gruppe gehörende Porsche Zentrum mit Motor­sport, in diesem Jahr wird auch das Audi Zentrum Koblenz bei verschiedenen großen Rennen Fahrzeuge einsetzen. Dessen Geschäftsführer Ralf John, der die sportlichen Aktivitäten der Löhr-Gruppe koordiniert und leitet, zur Philosophie des Hau­ses: »Für uns ist Motorsport nur sinnvoll, wenn etwas für die Kunden unserer Marken-Autohäuser dahei herumkommt. Im Motorsport erarbeiten wir uns unter härtesten Wettbewerbs­bedingungen Kompetenzen, die dann in den Alltagsbetrieb unserer Werkstätten einfließt.« Als Beispiel führt John ein Spezialfahrwerk für den neuen Porsche Carrera an, das vom Team Porsche Zentrum Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Stoßdämpferhersteller KONI entwickelt wurde. Hier sind Er­fahrungen aus den Einsätzen in den Rennserien Porsche Su­percup und Porsche Carrera Cup eingeflossen.

Die Löhr-Gruppe stellt ihr Motorsportprogramm am 19. Febru- ar offiziell vor. Bei dieser Veranstaltung werden die Motor­sportchefs Dr. Ullrich von Audi undMax Welti vonPorsche, die Rennfahrer Hans Joachim Stuck, Patrick Bernhardt, Manuel Reuter und Berd Mayländer sowie die Leiter und technischen Betreuer der Rennteams Presse und Gästen Rede und Antwort stehen.

Für das Porsche Zentrum Koblenz waren die Jahre 1992 und 1993 ein»einziges Erfolgserlebnis«. 1992 gewann der Betzdorfer Uwe Alzen auf einem W agen des Koblenzer Teams den Porsche Carrera Cup. Es war der erste große Erfolg des Westerwälders, der seine Karriere zu einem großen Teil dem Porsche Zentrum Koblenz verdankt.

1993 schickten die Koblenzer mit Alzen und dem Essener Altfrid Heger zwei Spitzenpiloten in den erstmals ausgeschrie­benen Wettbewerb Porsche Supercup. Die meisten Rennen wurden bei den europäischen Formel-l-Weltmeister- schaftsläufen gefahren. Heger und Alzen dominierten den Wettbewerb und lieferten sich bis ins Ziel des letzten Rennens über die gesamte Saison einen ungeheuer spannenden Zwei­kampf, der nicht durch eine Stallregie beeinflußt wurde. Altfried Heger gewann das letzte Rennen in Hockenheim und damit den Titel vor Alzen. Heger wurde außerdem im nationalen Carrera Cup Zweiter. Den dritten Platz in diesem Wettbewerb eroberte sich der erst 22jährige Bernd Mayländer aus Schorndorf. Er war der »shooting star« der Saison, der Mann, der den weitesten Schritt nach vorn machte. Mayländer: »Ich hatte natürlich auch Riesenglück, mit dem Porsche Zentrum Koblenz gleich beim technisch und organisatorisch besten Team untergekommen zu sein«.

Bernd Mayländer fährt in diesem Jahr natürlich weiter bei den Koblenzern. Er hat sogar seinen Wohnsitz nach Bendorf ver­legt und macht in der Löhr-Gruppe eine technische und kauf­männische Ausbildung. Sein Motorsportprogramm ist riesig: Porsche Supercup (international) und Porsche Carrera Cup (national).

Partner des blonden Schwaben ist im Supercup-Team der erfahrene Profi Manuel Reuter (Mainz/Monte Carlo), einer der besten Langstreckenrennfahrer der Welt.

Das Koblenzer Audi Zentrum wird unter anderem beim 24- Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit international re­nommierten Fahrern am Start sein. Es ist davon auszugehen, daß 1994 für Ralf John und sein Audi-Team ein »Schnupper­jahr« ist. Insider erwarten, daß die Koblenzer dann im näch­sten Jahr ein volles Audi-Rennprogramm fahren.

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Naspa-Stiftung kann 1994 noch mehr Mittel vergeben

Kapital von »Initiative und Leistung« jetzt 15 Millionen DM

Gute Nachricht für Vereine und soziale wie kulturelle Einrich­

Nr. 7/94

tungen im Geschäftsgebiet der Nassauischen Sparkasse: Der Spendentopf mit den Erträgen ihrer Stiftung »Initiative und Leistung« für Kultur, Sport und Gesellschaft ist noch voller geworden. Mit einer Zustiftung von 5 Mi. DM hat die Nassau- ische Sparkasse das Stiftungskapital aufgestockt. Damit über­schreiten die Erträge aus dem Stiftungsvermögen von jetzt 15 Mio. DM in diesem Jahr erstmals die Millionengrenze.

Die auf Vorschlag des Naspa-Vorstandes vom Verwaltungsrat der Sparkasse beschlossene Zustiftung ist bereits die zweite nach 1991, als die 5 Mio. DM Anfangsvermögen der Stiftung verdoppelt wurden. Wiesbadens OB Achim Exner, Vorsitzen­der des Naspa-Verwaltungsrats und des Stiftungskuratoriums, begründet die Entscheidung: »Die Naspa hat erneut die Fi­nanzkraft ihrer Stiftung gestärkt, um deutlich zu machen, daß sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht nur bei ihren Aufgaben als Kreditinstitut gerecht wird. Uns freut es, daß die Stiftung in unserer Region mittlerweile zu den ersten Adressen zählt, wenn es gilt, gemeinnützige Vorhaben durch private Initiative zu verwirklichen und hierfür die Mittel zu beschaf­fen. Bei der jährlichen Zunahme der Förderungsanträge war es deshalb für die Naspa keine Frage, aus dem guten Betriebser­gebnis 1993 eine bedeutende Summe für die Stiftungsarbeit bereitzustellen.«

»Initiative und Leistung«, errichtet aus Anlaß des 1990 gefei­erten 150-jährigen Naspa-Jubiläums, standen innerhalb der letzten vier Jahre 2,5 Mio. DM aus der Anlage ihres Vermögens zur Verfügung. 351 Projekte im Geschäftsgebiet der Bank (Wiesbaden, Frankfurt und die Kreise Hochtaunus, Main- Taunus, Limburg-Weilburg, Rheingau-Taunus in Hessen so­wie Rhein-Lahn und Westerwald in Rheinland-Pfalz) wurden bis Ende 1993 aus zuletzt über 800.000,- DM jährlichen Stiftungserträgen gefordert, davon 170 allein im vergangenen Jahr.

Zweck der Nasp a-Stiftung ist die Förderung von Kultur, Kunst, Sport, Heimat- und Brauchtumspflege, Umweltschutz sowie Gesundheits- und Jugendförderung. An wen und für welche Zwecke die Mittel der Stiftung vergeben werden, liegt in der Entscheidung des Stiftungskuratoriums, dem die beiden Ober­bürgermeister von Wiesbaden und Frankfurt und die sechs Landräte des Kreises im Geschäftsgebiet der Naspa angehören. In seiner ersten Sitzung 1994 hat das Gremium beschlossen, 35 Projekte mit insgesamt 144.200,- DM zu fördern, darunter der Verein Neue Musikschulen in Geisenheim, der Wiesbade­ner Knabenchor und eine Altenprojektstudie im Rhein-Lahn- Kreis.

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Schüler-Wettbewerb 1993 »Thema Müll« der Kreissparkasse Westerwald

Beim Jugendwettbewerb 1993 drehte sich alles um das aktuelle Thema »Müll«

Unser Bild zeigt die Gewinner (v. I. n. r.): Kevin Bitzhöfer (TV-Portable), Manuel Sahna (FernglasX Matthias Houy (FernglasX Lmda Altgeld (Radio Recorder mit CD-Player), Bernd Müller (Foto Camera), Werner Normann Marktbereichsdirektor Montabaur, Nicole Hoffmann (Fahrrad), Steffen Müller (Zelt mit DaunenschlafsackX

Mit Müll will niemand etwas zu tun haben, denn er ist schmut­zig, stinkt und verursacht Ekel. In der Vergangenheit galt deshalb die Devise: Wegwerfen und Vergessen, Wir alle tragen dazu bei, daß der Müllberg Jahr für Jahr 40 Millionen Tonnen schwer ist. Würde man den Müll auf einen Haufen schütten, wäre dieser Berg 3000 m hoch, so hoch wie die Zugspitze.

Die einzige sinnvolle Möglichkeit, der Müll-Lawine auf Dauer Herr zu werden, ist die Müllvermeidung, Intelligenz bei der

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