Montabaur
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Nr. 5/94
Februar 1994, um 19.30 Uhr, Haus Horchheimer Höhe (Soldatenheim), v.-Galen-Straße / Heerstraße, vorgeführt von Jochen Gebauer: Thema: »Südtirol« - ein Traum für Wanderer und Bergsteiger
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Strengere Abgasvorschriften für alte Heizungsanlagen
Was hat sich seit dem 1. Oktober geändert?
Wandern seit dem 1. Oktober 1993 unzählige alte Heizkessel auf den Schrottplatz? Diese Frage beschäftigt in letzter Zeit viele Haus- und Wohnungsbesitzer, die eine ältere Heizungsanlage haben. Ende September liefen in den alten Bundesländern die Übergangsfristen der 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) aus. Damit gelten für Heizungsanlagen, die bis Ende 1982 installiert wurden, verschärfte Grenzwerte für die Abgasverluste. Die Betreiber von Heizungsanlagen sind nun häufig verunsichert: Welche Konsequenzen hat es, wenn Ihre Anlage die strengeren Auflagen nicht erfüllt? Die Gasversorgung Westerwald möchte dabei helfen, ein klares Bild von den möglichen Auswirkungen der Verordnung zu vermitteln.
Fachleute rechnen damit, daß bei etwa 500.000 alten Heizkesseln in der Bundesrepublik die Abgasverluste zu hoch sind. Dies ist allerdings kein Grund zur Panik: Ergibt die Messung des Bezirksschornsteinfegermeisters, daß die Heizungsanlage die zulässigen Abgasverluste überschreitet, wird dem Betreiber eine sechswöchige Frist zur Behebung der Mängel gewährt. Möglicherweise reicht eine bessere Einstellung des Brenners oder ein Austausch von einzelnen Anlage-Komponenten schon aus, um die erforderlichen Grenzwerte zu erreichen.
Stellt der Bezirksschornsteinfegermeister allerdings bei der Wiederholungsmessung nach Ablauf der Frist fest, daß die Anforderungen nach wie vor nicht erfüllt werden, muß er dies bei der zuständigen Behörde - in der Regel also beim Bauaufsichtsamt - melden. Er sendet der Behörde in diesen Fällen eine Durchschrift der Ergebnisse der ersten und der zweiten Messung zu.
Erst wenn die Auflagen nach einer weiteren vierwöchigen Frist immer noch nicht beachtet worden sind, leitet die Behörde ein Bußgeldverfahren ein und legt die Anlage still. Soweit wird es aber wohl nur in den seltensten Fällen kommen. Anhand des letzten Meßprotokolls des Schornsteinfegers oder einer Überprüfung durch den Heizungsfachmann kann sich jeder Betreiber ein Bild vom Zustand seiner Anlage machen. Die Gasversorgung Westerwald bietet allen Haus- und Wohnungseigentümern, die einen derartigen »Kesselveteranen« im Keller stehen haben, eine kostenlose Computeranalyse an; hierbei wird ermittelt, ob und in welchem Umfang die Ümstellung auf Erdgas Einsparungen ermöglicht.
Die umfassende Modernisierung der Heizungsanlage ist oft die beste Lösung. Veraltete Heizungsanlagen verursachen nicht nur unnötig hohe Schadstoff- und C02-Emissionen, sondern verbrauchen auch zuviel Energie. Ein Austausch des alten Kessels ist daher nicht nur unter Umweltschutzgesichtspunkten, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll. Moderne Wärmeerzeuger wie z. B. Niedertemperaturkessel oder Gas-Brennwertgeräte haben einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als ihre Vorgänger. Auf diese Weise kann man den Energieverbrauch und damit die Heizkosten meist deutlich senken. Die Modernisierung zahlt sich deshalb häufig bereits nach wenigen Jahren aus.
Alle Interessenten können das Faltblatt »Tips und Themen« bei der Gasversorgung Westerwald anfordern, Telefon Nummer 02624/910148.
Hyperaktive Kinder
Die Elternselbsthilfegruppe hyperaktiver Kinder trifft sich am Mittwoch, dem 09.02.94, um 20.00 Uhr im Pfarrheim in Montabaur-Horressen.
Menschen, die sich für diese Selbsthilfegruppe interessieren, finden weitere Informationen und Unterstützung in der We- KISS, Telefon 02663/2540 oder Telefon 02602/17252 und Telefon 02602/18199.
Einweihung einer Wohngemeinschaft
für ehemalige Alkoholabhängige in Koblenz, Löhrstraße 53 am 08.02.1994
-Träger: Förderverein für die Psychosoziale Beratung- und Behandlungsstelle für Medikamenten- und Alkoholabhängige
e. V. Koblenz
Der Förderverein hat für Männer, die ihrer Alkoholabhängigkeit mit Entwöhnung und Langzeittherapie entgegengewirkt haben und nun den Teufelskreis - Sucht - Arbeitslosigkeit - Wohnungslosigkeit - Arbeitslosigkeit - Sucht - durchbrechen, eine Wohngemeinschaft (WG) eingerichtet, die den Wiedereinstieg in ein normales selbstverantwortliches Leben erleichtern soll.
Eine solche Wohngemeinschaft ist darauf angelegt, ihren Mietern den Start zu ermöglichen.
Während dieser Zeit ist die fachliche Betreuung erforderlich in Form als »Betreute WG«.
Die Anerkennung zur Betreuten WG ist beantragt. Nachdem das Land bereits zugestimmt hat, steht nur noch die Entscheidung der Stadt Koblenz aus.
Ziel ist, daß die Bewohner der Betreuten WG innerhalb höchstens zwei Jahre den Sprung in ihre Eigenständigkeit schaffen, in Arbeit kommen, persönliche Beziehungen aufbauen und dann Platz machen für den nächsten Hilfebedürftigen.
AOK
Die Gesundheitskasse.
GESUNDES KANN AUCH LECKER SEIN
Wer kennt das nicht? Morgens bleibt kaum Zeit zum Frühstück, mittags wird eine Currywurst mit Pommes verzehrt, und abends holt man sich einen Hamburger mit Tomatenketchup. Zwischendurch gibt’s höchstens mal einen Schokoriegel als Zwischenmahlzeit. Wer sich so ernährt, befriedigt zwar sein Hungergefühl, aber er enthält seinem Körper wichtige Nährstoffe vor, z.B. Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe. Viele Jugendliche glauben immer noch, gesunde Ernährung bedeute ausschließlich Rohkost, Körner und Müsli zu essen. Dabei ist das Angebot an gesunden und ausgewogenen Mahlzeiten sehr vielfältig. Es gibt jede Menge Gerichte, die den Körper nicht nür mit den notwendigen Nährstoffen versorgen, sondern auch noch vorzüglich schmecken.
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AOK - Die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz.
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