Montabaur
Zuständige Stelle für die Beantragung der Gasölverbilligung ist für den Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Konrad-Adenau- er-Platz 8, 56410 Montabaur (Tel.: 02602/126110).
Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur hält für Interessenten entsprechende Merkblätter zum Landwirtschaftsgasölverwendungsgesetz sowie auch Antragsformulare auf Gewährung von Gasölverbilligung für 1993 bereit.
Die Anträge können nur bis spätestens 15. Februar 1994 bei vorgenannter Verwaltung eingereicht werden. Anträge, die verspätet eingehen, müssen grundsätzlich abgelehnt werden.
Arbeitsamt ist wegen Installationsarbeiten zu
Das Arbeitsamt Montabaur und seine Dienststellen im Westerwald sind am Donnerstag, dem 6. Januar 1994, nachmittags und am Freitag, dem 7. Januar 1994, ganztägig geschlossen. An diesem Tag wird ein neues EDV-System, das zur Verbesserung der Arbeit beitragen soll, installiert. Arbeitslosmeldungen, die für den 07.01.1994 vorgesehen sind, erkennt das Arbeitsamt ohne rechtliche Nachteile an, wenn sie am Montag, dem 10.01.1994, erfolgen.
Natur & Umwelt Info
Neophyten -
Problempflanzen im Naturschutz?
Als Neophyten bezeichnet man eine Gruppe von Pflanzen, die ab dem 16. Jahrhundert bei uns eingewandert sind - zufällig über den weltweiten Handel oder als Zierpflanzen in Hausgärten und botanischen Gärten - und sich auch in der freien Natur immer stärker ausbreiten konnten.
Besonders konkurrenzkräftige Arten können sich in bestehende Pflanzengemeinschaften einpassen, diese aber auch verdrängen, zumal natürliche Feinde wir Fraßschädlinge oder Krankheiten fehlen. Die Verbreitung beschränkt sich nicht auf bestimmte Landschaften und Landschaftsstrukturen, sondern betrifft auch Naturschutzgebiete und besonders schützenswerte Biotope. Bevorzugt sind es Ufersäume an Wasserläufen, weil hier der Einfluß des Menschen (Kulturwasserbau, Eutrophierung der Gewässer durch Abwässer und Düngemitteleintrag) gute Voraussetzungen für die Ansiedlung dieser Pflanzen schuf. Das fließende Wasser sorgt für rasche Ausbreitung über Samen und Pflanzenstücke.
Kanadische Goldrute, Riesengoldrute, Japanischer Staudenknöterich, Indisches Springkraut und Riesenbärenklau sind die wichtigsten Neophyten, die in unseren Breiten vermehrt auftauchen, die teilweise aber auch als Zierpflanze, Wildfutter und Bienenweide genutzt werden.
Es stellt sich die Frage, ob die Unterdrückung der Ausbreitung von Neophyten durch gezielte Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich ist. Eine Notwendigkeit ergibt sich aus der Verdrängung der heimischen Pflanzen und Pflanzengesellschaften und damit der Verschiebung des ökologischen Gleichgewichts, da auch heimische Tiere an diese Nahrungsgrundlage angepaßt sind. Zudem kann die Besiedlung von Gewässerrandstreifen mit Indischem Springkraut und Japanischem Staudenknöterich die Erosionsgefahr erhöhen, da diesen Arten jegliche ufer stabilisier ende W irkung währen der Ve ge tationsruhe fehlt.
(Fortsetzung folgt im nächsten Amtsblatt!) Die Umweltberaterin der VG Montabaur, C. Wunderlich, Tel. 02602-126196.
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Erwachsenenbildung
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Katholisches Bildungswerk Westerwald
Thema: Rückbildungsgymnastik nach der Schwanger Schaft
Termine: a) 19.01. bis 16.03.1994
b) 13.04. bis 13.07.1994 jeweils mittwochs, 09.30 bis 11.00 Uhr
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Nr. 1/94
Dauer: 10 Vormittage (Einstieg in den laufenden Kurs
möglich)
Ort: Montabaur, Kath. Bezirksamt (Konferenzraum)
Leitung: Marion Rozina, Geburtsvorbereiterin
TN-Gebühr: 30,-DM je Kurs Nähere Auskünfte:
Kath. Bildungswerk, Auf dem Kalk 11, 56410 Montabaur, Telefon: 02602-680230 oder bei der Kursleiterin, 06435-7783
Semesterbeginn 1. Februar 1994
Der neue Arbeitsplan liegt vor!
Anmeldung: ab 13. Januar 1994 VHS-Geschäftsstefle, Montabaur Telefon: 02602/126105
SLVA Montabaur
Der landwirtschaftliche Verein, weibliche Fachschulabsolventen, lädt zu folgenden Veranstaltungen ein:
Mittwoch, dem 19.01.1994, 14.00 Uhr, Lehr- und Versuchsanstalt für Landwirtschaft, Montabaur.
Thema: »Rund um den Kompost«.
Referent wird sein, Herr Herborn von der Abfallberatungsstelle des Kreises.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 14. Januar 1994 bei Frau Schäfer, SLVA Montabaur, Tel.-Nr. 02602/9228-15.
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Kleinkunstbühne und Stadt planen neues Projekt in Montabaur
Kleinkunst auf Straßen und Plätzen Im kommenden Sommer soll die historische Montabaurer Innenstadt um eine Attraktion reicher werden. Gemeinsam mit der Stadt plant die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. eine Großveranstaltung »Kleinkunst auf Straßen und Plätzen«. An einem hoffentlich sonnigen Sonntagnachmittag in den Ferien - möglich ist der 17. Juli - soll nachmittags an fünf Plätzen gleichzeitig ein vielseitiges Open-Air-Kleinkunstprogramm geboten werden. Gedacht wird hier an Jongleure, Clowns, Zauberer, Pantomime, Straßenmusiker, Tänze, Akrobaten u. a. Mögliche Spielorte sind der Konrad-Adenauer-Platz, der Große Markt, das Schloß oder im »Gebück«. Stündlich soll hier jeweils das Programm wechseln. Ziel von »Kleinkunst auf Straßen und Plätzen« ist jedoch nicht nur die Kreisstadt noch etwas attraktiver zu machen, sondern es soll auch die Vielfalt der Kultur erlebbar gemacht werden. Das Land Rheinland- Pfalz hat seine Unterstützung bereits zugesagt und die Aufnahme in das Programm des Kultursommers 94 angekündigt. Neben einem Treffpunkt für europäische Künstler, sollen an diesem Tag aber auch heimische Musiker und Gaukler die Möglichkeit bekommen, bei der Aktion mitzuwirken. Sie können sich bei Interesse bereits jetzt bewerben.
Gesuchtwerden aberauchnoch Werbepartner, Sponsoren u. a. die mit dazu beitragen wollen, daß das neue Projekt in Montabaur auf Anhieb ein Erfolg wird.
Kontakt: Uli Schmidt, Im Winkel 2, 56412 Oberelbert, Tel. 02608/636.

