Montabaur
lassen: Wohnungsbauprämien, Vermögenswirksame Leistung, Steuern sparen über Sonderausgaben, was vor allem für Bezieher niedrigerer Einkommen gewinnbringend sein kann, zählt Bezirksdirektor Dieter Zimmermann von der Landes-Bau- sparkasse auf.
Einkömmensgrenzen für staatliche Vorteile prüfen Manch einer winkt bei der Bausparprämie ab: »Bekomme ich ja doch nicht wegen der Einkommensgrenzen (27.000/54.000 Mark, jeweils zu versteuerndes Einkommen für Ledige bzw. Verheiratete)«. Der Blick auf den Lohnzettel lohnt sich dennoch, denn das Bruttoeinkommen darf wesentlich höher liegen.
So kann z. B. ein Ehepaar, beide Angestellte und mit zwei Kindern, brutto 74.331 Mark im Jahr verdienen und für die Einzahlungen von 1.600 Mark auf den Bausparvertrag die lOprozentige Wohnungsbauprämie einstreichen. Bei einem alleinstehenden Arbeitnehmer ohne Kinder öffnet ein Bruttoeinkommen von 33.624 Mark noch den Zugang zur Prämie. Der begünstigte Höchstbetrag liegt beim Ledigen bei 800 Mark pro Jahr.
Hohe Spargewinne durch Bausparen
Dieselben Einkommen liegen auch bei der Arbeitnehmersparzulage für die Vermögenswirksamen Leistungen zugrunde. Hat der Arbeitgeber bis zum Jahresende die 936 Mark auf den Bausparvertrag erbracht, winken noch mal 93,60 Mark, also fast ein Hunderter. Wer z. B. 800 Mark plus die 936 Mark im Jahr auf den Bausparvertrag anlegt, hat in sieben Jahren 15.000 Mark im Bausparsäckel, bei einer empfohlenen Bausparsumme von 35.000 Mark je nach Bausparangebot, rät LBS-Bezirksdirektor Dieter Zimmermann. Bei Verheirateten kommen bei sonst gleichen Daten fast 30.000 Mark zusammen.
Gute Bausparrenditen durch Abzug bei Sonderausgaben Aber auch diejenigen, die mehr verdienen, haben noch die Chance, Steuerbonbons zu bekommen. Im Rahmen der Höchstgrenzen der Sonderausgaben lassen sich oft noch unausgenutz- te Beträge mit Einzahlungen auf einen Bausparvertrag belegen. Hervorragende Renditen können nach dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichtes zum Existenzminimum auch Bezieher niedriger Einkommen durch Bausparbeiträge erzielen. Sie können diese als Sonderausgaben im Rahmen der Veranlagung zur Einkommensteuer geltend machen. Ein Gespräch mit einem Fachmann oder einer Fachfrau lohnt sich allemal.
Ein Bausparvertrag auf dem Gabentisch »Was soll ich dem Enkel nur schenken, der hat doch schon alles?«
Manch eine Oma kennt diesen Stoßseufzer zur Genüge. Da ist ein Bausparvertrag gerade das Richtige. Damit schafft sie dem Kleinen den Grundstock für späteres Vermögen, das später auch den Schritt über die eigene Schwelle erleichtert.
»Universal-Instrument« Bausparvertrag Mit einem Bausparvertrag läßt sich eine Menge finanzieren. Ganz oben auf der Liste steht das Eigenheim, das sich vier von fünf Mitbürgern wünschen. Es folgen, um nur die wichtigsten Ziele aufzulisten: Bauland kaufen, Wohngebäude modernisieren (gilt in gewisser Weise auch für Mieter), Miterben auszahlen, sich in einem Altenwohnheim ein Dauerwohnrecht sichern. Und wenn nach 7 bis 10 Jahren (prämien- bzw. steuerrechtliche Bindungsfristen) nichts von dieser Liste in Frage kommt, läßt sich das Geld auch für die exotische Ferienreise oder das neue Auto verwenden.
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Börse und Aktien waren Thema
Hausfrauenbund Montabaur in der Volksbank
Wie sehr Hausfrauen an Geldanlagen interessiert sind, konnten dieser Tage Frau Müller, die 1. Vorsitzende des Hausfrauenhundes Montabaur sowie die Verantwortlichen in der Volksbank Montabaur-Wallmerod erfahren.
Über 50 Frauen waren der Einladung in die Volksbank Montabaur-Wallmerod gefolgt und konnten von Marketingleiter Heinz-Peter Weidenfeiler begrüßt werden. Quasi als Vorbereitung auf eine am 13. Dezember 1993 anstehende Fahrt in die Frankfurter Wertpapierbörse, erhielten die Damen Informationen über Börse, Aktien und Dividenden.
Daß man dieses auch in verständlicher Weise und nicht nur in bankchinesisch tun kann, stellte Andreas Böker, Kundenbetreuer in der Volksbank, mit seinem Vortrag unter Beweis. Herr Böker zeigte sich als profunder Kenner dieses Themas. und verriet den Damen auch, wie das Auf und Ab an der Börse mit den wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik oder weltweit zusammenhängt.
Nr. 50/93
Nach dem ca. 60minütigen Vortrag wurde dann noch reger Gebrauch gemacht mit Fragen das Wissen um DAX und Dow- Jones-Index zu vertiefen.
Viel Neues und vor allem Wissenswertes erfuhren die Damen vom Hausfrauenbund Montabaur während einer Vortragsveranstaltung in der Volksbank Montabaur-Wallmerod (links im Bild: Andreas Böker, Kundenbetreuer der Volksbank).
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Mit Motiven aus der guten alten Zeit
St. Martin Jahreskrug 1993 wurde jetzt vorgestellt
Fotos: Erwin Pollak
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