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Montabaur

Nr. 48/93

H

Die Versicherten werden gebeten, ihre Rentenversicherungs­unterlagen, Nachweise über Krankheitszeiten, Zeiten der Ar­beitslosigkeit, militärischer Dienst, Zeiten der Schul-, Fach­schul- und Hochschulausbildung nach dem 16. Lebensjahr und ggf. den Flüchtlings- oder Vertriebenenausweis mitzubringen. Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung und Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung ist die Vorla­ge der Geburtsurkunden oder des Familienstammbuches er­forderlich.

Unbeglaubigte Fotokopien genügen nicht!

Sollte ein Versicherter nicht selbst vorsprechen können, kann er sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen.

Aus Gründen des Datenschutzes ist in diesem Fall jedoch die Vorlage einer Vollmacht, der Personalausweis in allen Fällen, erforderlich. Das gilt auch für Ehegatten!

Die Beratungen werden bei der Verbandsgemeindeverwal­tung, Montabaur, Rathaus-Altbau, I. Stock, Zimmer 11, durch­geführt.

Telefonische Terminvereinbarungen unter Telefon 02602/ 126154.

g Q6485-300

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Ein Service, den -gerade in der jetzigen Jahreszeit - vor allem Frauen und ältere Menschen begrüßen werden.

Alle lieben Alle fahren

Alle!

Reservistenkameradschafi; Montabaur

Kriegsgräbersammlung der Reservistenkameradschaft Montabaur war ein voller Erfolg

Wie bereits inj VG-Wochenblatt angekündigt, beteiligte sich die Reservistenkameradschaft Montabaur in diesem Jahre erstmalig an der Sammlung für die Kriegsgräber.

Die Sammlung fand statt in der Zeit vom 08.11. bis 10.11.1993 jeweils in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr und war verbunden mit einem Informationsstand mit Anschauungsmaterial über die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der im Vorbau des Rathauses aufgebaut war.

Auf der einen Tafel waren überwiegend Aufnahmen von Deut­schen Soldatenfriedhöfen in Westeuropa zu sehen, während auf der anderen.Tafel die Bevölkerung sich über die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Osteuropa, besonders aber in Rußland informieren konnten.

Dieser Informationsstand fand bei älteren und jüngeren Men­schen eine enorme Resonanz.

Hierbei mußten wir feststellen, daß wir gerade von vielen älteren Bürgern, besonders von Frauen angesprochen wurden, deren Männer bzw. Angehörige bis zum heutigen Tage in Rußland als vermißt gelten. Nach Beendigung der Sammlung konnten wir dem Beauftragten der Kriegsgräber, Herrn Dieter Kanz, die stolze Summe von 1.753,- DM übergeben.

An der Sammlung beteiligten sich nachstehend aufgeführte Kameraden der Reservistenkameradschaft Montabaur.

m.1

Stabsfeldwebel a.D. Erich Heibel, Stabsfeldwebel a.D. Hans Wutzke, Stabsfeldwebel a.D. Horst Klöckner, Oberfeldwebel d.R. Werner Scheyer, Oberfeldwebel d.R. Günter Reichwein, Oberfeldwebel d.R. Michael Heibel und Stabsunteroffizier d.R. Joachim Gillner.

Außerdem beteiligten sich am 10.11.1993 u.a. der Landrat Peter Paul Weinert, Bürgermeister Dr. Possel-Dölken sowie der Standortälteste Oberstleutnant Pistel und der Beauftragte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Dieter Kanz.

Natur & Umwelt Wm

Info

Vogel des Jahres 1994:

Der Weißstorch

Seit 1971 machen der NABU und LBV mit der Aktion »Vogel des Jahres« auf die Gefährdung von Lebensräumen aufmerk­sam. Zum Vogel des Jahres 1994 haben der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) denvom Aüssterben bedrohten Weißstorch (lat. Ciconioa ciconia) gewählt; Die Wahl begründeten die beiden Verbände damit, »daß sich am Beispiel Adebars der Niedergang der Feuchtwiesen und Auelandschaft in Deutschland besonders deutlich zeige.«

Weltweit gibt es noch etwa 500.000 Störche. Die meisten leben im Osten Europas, vor allem in Polen. Dort brüten jährlich rund 30.000 Storchenpaare. In Deutschland dagegen bleiben immer mehr Horste verwaist. Brüteten 1934 noch mehr als 9.000 Weißstorchpaare im Gebiet der heutigen Bundesrepu­blik, so waren es 1991 gerade noch 3.225 Paare. Bei alleiniger Betrachtung der alten Bundesländer sind die Zahlen noch erschreckender: Von mehr als 4.400 Paaren 1934 ging der Bestand um rund 85 Prozent auf 585 Paare zurück. Zwar