Montabaur
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Nr. 46/93
den, einschließlich aufgenommenes fremdes Vieh, anzugeben. Bestehen Anordnungen der Veterinärbehörden, die denPerso- nenverkehr auf einzelnen Betrieben beschränken, werden die Auskunftspflichtigen gebeten, daraufhinzuweisen.
Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.
Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwendung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen.
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Kurt Herz
erhält Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold
Foto: Markus Müller
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Eine ganz besondere Ehre erfuhr der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Montabaur, Hauptbrandmeister Kurt Herz aus Ruppach-Goldhausen (rechts).
Er erhielt aus der Hand des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes. Helmut Link, das Ehrenkreuz des Deutschen F euerwehrverban- des in Gold.
Diese seltene Auszeichnung erhielt er für die hervorragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen und den beispielhaften Einsatz in der Feuerwehr.
Kurt Herz ist aktives Mitglied der Feuerwehr Ruppach-Goldhausen seit 1955 und stand dieser 16 Jahre als Wehrführer (1976 bis 1992) vor. Seit 1975 begleitet er ebenfalls das Ehrenamt des stellvertretenden Wehrleiters der Verbandsgemeinde Montabaur und widmet sich insbesondere der Ausbildung in den 22 Feuerwehren, neben anderen vielfältigen Aufgaben im Feuerwehrwesen.
Er hat seit dieser Zeit mit sehr viel Engagement zum Aufbau der Verbandsgemeindefeuerwehr beigetragen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, Landrat Weinert und Wehrleiter Vietze waren die ersten Gratulanten.
Natur & Umwelt Info
Lebensraum für Schleiereulen
Die Schleierlule ist ein typischer Bewohner unserer Dörfer und hat sich als Kulturfolger an die unmittelbare Nachbarschaft des Menschen gewöhnt. Als Brutplatz sucht sie Dachböden, Kirchtürme und Scheunen auf (als Ersatz für die ursprünglich genutzten natürlichen Felsbiotope). Zur Jagd benötigt die Schleiereule die offene Kulturlandschaft, wo sie sich auf Dauergrünland und abgeernteten Getreidefeldern vor allem von Mäusen ernährt. In der Vergangenheit sind viele Brutplätze von Schleiereulen vernichtet worden, indem Ein- flugöftnungen an Kirchtürmen, Scheunen und Dachböden verschlossen wurden.
Schutzmaßnahmen sollten dort beginnen, wo es noch Schleiereulenvorkommen gibt. Brutplätze sollten hier dauerhaft gesichert bzw. neugeschaffen werden. Wichtig ist, daß die noch vorhandenen Brutplätze und Tageseinstände offenbleiben. Das Problem der Verschmutzung durch Kot, Gewölle und Nahrungsreste, das sich besonders in Kirchtürmen stellt, kann durch den Einbau eines Holzbodens gelöst werden.
Auch ehemalige, heute verschlossene Nisträume (sog. Schleiereulenstuben) sollten wieder geöffnet werden, um die Wieder- ansiedlung zu ermöglichen. Für Schleiereulen lassen sich auch Nistkästen anfertigen, die jedoch für die Aufzucht großer Gelege problematisch sein können. In jedem Fall ist darauf zu achten, daß Nistkästen sicher vor Mardern und Katzen angebracht werden.
Im Rahmen der Dorferneuerung sollte auch die Erhaltung bzw. Wiederherstellung von Lebensräumen für diese Tiere Beachtung finden. Schutzmaßnahmen können allerdings nur mit Hilfe und Verständnis der ansässigen Dorfbevölkerung sowie deren aktiver Beteiligung realisiert werden. Der Schutz der dorftypischen Tierwelt, zu der auch die Schleiereule gehört, erfordert allerdings auch die Erhaltung einer intakten Kulturlandschaft.
Die Umweltberaterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Constanze Wunderlich, Telefon 02602/126-196.
“Erwachsenenbildung”
Kreis-Volkshochschule Westerwald e.V.
Qualitätssicherung in mittelständischen Unternehmen
Am Donnerstag, dem 18.11.93, beginnt um 19.00 Uhr in der Kreisverwaltung Montabaur ein Kurs, der sich mit Fragen der Qualitätssicherung beschäftigt. Die Inhalte: Vorstellung und
Einführung in das Qualitäts- und Qualitätssicherungswesen incl. Zertifizierungsverfahren, vertiefte Darstellung von Qualitätssicherung in Produktions- und Dienstleistungsbereich, Qualitätssicherung und Marketing, Rechtsfragen.
Die weiteren Kurstermine: 19.11., 25.11. und 26.11.93.
Interessenten melden sich an bei der Kreis-VHS Westerwald e.V., Peter-Altmeier-Platz 1,56410 Montabaur, Telefon 02602/ 124 420 oder 124 429, die auch weitere Auskünfte erteilt.
im monTOBflUR
in um» uM-ga
Konzert in der Pfarrkirche »St. Peter in Ketten«, Montabaur
mit Werken von:
Joh. Seb. Bach - Georg Friedr. Händel - Georg Philipp Telemann - Wolfgang Amadeus Mozart
Ausführende:
Angela Koob - Sopran - Kammerorchester Lieselotte Müller - Sopran - Holger Pusinelli Erika Hedrich - Alt
Peter Nauheim - Tenor - Kirchenchorgemeinschaft Michael Ickstadt - Baß - »St. Cäcilia« Montabaur-Dernbach Petra Morath-Pusinelli - Orgelpositiv - Leitung: Alfred Koob
Sonntag, 21. November '93, 15.30 Uhr
Eintritt: 12,- DM,
Schüler und Inhaber des Sozialpasses: 7,- DM Kartenvorverkauf bei allen Chormitgliedern

