Montabaur
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Nr. 44/93
Das Datum des Eingangs bei den erwähnten Behörden ist maßgebend. Mit Ablauf der Einwendungsfrist werden alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besondere privatrechthchen Titeln beruhen.
6. Nach Ablauf der Einwendungsfrist werden die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die Stellungnahmen der Behörden mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden und den Personen, die Einwendungen erhoben haben, in einem Termin erörtert.
Dieser Erörterungstermin wird mindestes 1 Woche vorher ortsüblich bekanntgemacht. Die Behörden, der Träger des Vorhabens und diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, werden von dem Erörterungstermin benachrichtigt. Bei Ausbleiben eines Beteiligten kann auch ohne ihn im Erörterungstermin verhandelt werden.
Verspätet erhobene Einwendungen können bei der Erörterung und der Entscheidung unberücksichtigt bleiben.
7. Bei mehr als 100 vorzunehmenden Benachrichtigungen oder Zustellung
- können die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden,
- kann die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen auch durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.
56410 Montabaur, 21.10.1993
gez. Bürgermeister
El “Die Verwaltung informiert”
Reservistenkameradschaft Montabaur sammelt für die Kriegsgräber
Nach Rücksprache mit dem Beauftragten der Kriegsgräber für die Verbandsgemeinde Montabaur Herrn Dieter Kanz, hat sich die Reservistenkameradschaft Montabaur spontan dazu bereit erklärt, sich an der diesjährigen Sammlung für die Kriegsgräber zu beteiligen. Anhand eines Informationsstandes, der im Vorbau des Rathauses aufgebaut und mit Reservisten besetzt ist und mit Anschauungsmaterial versehen ist, will man der Bevölkerung einmal vor Augen führen, wie es um die Kriegsgräber in Europa, insbesondere aber in Osteuropa gestellt ist. Diese Ausstellung, verbunden mit der Sammlung findet in der Zeit vom 08.11. bis 10.11.1993 jeweils in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr statt.
An dieser Sammlung beteiligen sich nicht nur die Reservisten, sondern auch namhafte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. So werden am 10.11.1993 um 14.00 Uhr vor dem Rathaus Landrat Weinert, sowie der Bgm. Dr. Possel-Dölken und der Standortälteste des Standortes Montabaur Herr Oberstleutnant Pistel sich aktiv an dieser Aktion beteiligen.
Seit 1993 arbeiten über 200 Mitarbeiter im Umbettungsdienst in Rußland, Baltikum, Polen, Tschechien, Slowakische Republik, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Ukraine.
Allein in Rußland gibt es an 118000 verschiedenen Orten Gräber von deutschen Gefallenen. Wie schwer die Aufgabe des Umbettungsdienstes, gerade in Osteuropa ist und daß es oft Kleinigkeiten sind, die die Arbeit behindern, sei hier nur am Rande vermerkt. Leider gibt es auch 50 Jahre nach Kriegsende noch zu viele Hinterbliebene, die in Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen leben müssen.
Die Bevölkerung ist hiermit aufgerufen, sich mit einer Spende zubeteiligen, um die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber zu unterstützen für die Erhaltung der 325 Friedhöfe im Westen, aber besonders für die Arbeit in Osteuropa.
Heute großer Malwettbewerb
Wer malt die schönste Titelseite für das neue Telefonbuch?
Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken und der Leiter des Fernmeldeamtes 1 Koblenz, Dipl.-Ing. Ludwig Krämer, eröffnen am 4. November 1993 um 14.30 Uhr den Telekom Malwettbewerb in Montabaur.
Weg von der amtlichen und tristen Gestaltung hin zum originellen, kreativen Aussehen der Titelseiten unserer Telefonbücher. Das ist das Ziel des bundesweiten Malwettbewerbes. Telekom lädt an diesem Nachmittag alle Kinder bis zu 12 Jahren in die Bürgerhalle des Rathauses Montabaur ein. Die Kinder sind aufgefordert darzustellen, was sie sich unter dem
Begriff »telefonieren« vorstellen. Anregungen und Ideen für die jungen Künstler liefert der Telekom Shop und eine aufgebaute Ausstellung.
Gesucht werden lustige, bunte oder auch freche Bilder. Das schönste Bild wird 1994 auf der Titelseite des Telefonbuches für Montabaur zu sehen sein.
Also unbedingt mitmachen und der Phantasie freien Lauf lassen.
Als Preise winken 10 Reisen ins Euro Disney nach Paris, Swatch Uhren, Telefonkarten und Malstifte. Wer bei einer kleinen Verlosung Glück hat, wird außerdem von Herrn Krämer zu einem Info-Programm mit Besichtigung des Fernmeldeturmes eingeladen.
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An alle
Vereine, Veranstalter und Organisatoren
von Festen, Feiern und kulturellen Veranstaltungen
in der Verbandsgemeinde
Montabaur:
Redaktionsschluß für die Ausgabe Januar-März 1994 ist der 12. November 1993
bei der Verbandsgemeindeverwaltüng in Montabaur.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an. Die Redaktion »Aktuell« - Tel.: 02602/126111 oder 126192 gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte.
Ermäßigungskarte 1994
für den Besuch kultureller, sportlicher und schulischer Veranstaltungen ab sofort erhältlich
Arbeitslose, ausbildungsplatzsuchende Jugendliche und Empfänger von Sozialhilfe erhalten auch im Jahre 1994 für sich und ihre im Haushalt lebenden Angehörigen wieder eine Ermäßigungskarte von der Verbandsgemeinde Montabaur.
Bei Vorlage dieser Ermäßigungskarte wird eine 50 prozentige Gebührenermäßigung gewährt
beim Besuch des Hallen- und Freibades in Montabaur, bei der Teilnahme an Veranstaltungen der Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur, beim Besuch von Konzerten und Theaterveranstaltungen der Stadt Montabaur.
Außerdem erhalten Inhaber der Ermäßigungskarte u. a. Nachlässe auf Eintrittspreise bei Veranstaltungen folgender Vereine:
Fanfarenzug Horressen e.V.
Männergesangverein »Freundschaft« Eigendorf Männergesangverein »Harmonia Liederkranz« Eschelbach Männergesangverein »Wohlgemut« Montabaur-Ettersdorf Rassegeflügelzuchtverein Horressen und Umgebung SG Horressen/Elgendorf Folklore-Chor Montabaur TuS Montabaur
Qhorgemeinschaft Daubach-Stahlhofen Männergesangverein »Frohsinn« Daubach Westerwaldverein Daubach Sportverein »Grün-Weiß« Görgeshausen Spvgg. 1920 Horbach e.V.
Ski-Club Nentershausen SG Neuhäusel
Sportverein 1928, Oberelbert
Arbeitsgemeinschaft der SPD-Ortsvereine in der Verbandsgemeinde Montabaur Kleinkunst-Bühne Mons-Tabor e.V.
Eine solche Ermäßigung können erhalten: <
Arbeitslose und ihre im Haushalt lebenden Angehörigen, sofern die Angehörigen nicht selbst erwerbstätig sind oder Rente beziehen,
Personen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, wenn diese beim Arbeitsamt als Ausbildungsplatz- oder Arbeitssuchende gemeldet sind,

