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Montabaur

Nr. 43/93

schichte des Kindergartens ein. Bis zum Einzug in das neue Gebäude besuchten die Kindergartenkinder aus Gackenbach und Horbach den Kindergarten am Familienfe­riendorf in Hübingen. Der mit 2 Gruppen ausgestattete Kindergarten schlug mit 950 000 DM zu Buche. Für die beiden Orts­gemeinden Gackenbach und Horbach ver­bleiben nach Abzug des Kreiszuschusses in Höhe von 350 000 DM und des noch ausste­henden Landeszuschusses von 250 000 DM noch 350000 DM zur Selbstfinanzierung.

Die Einsegnung vollzog Dekan Pfarrer Gereon Rehberg. Anschließend wurde den Gästen ein deftiger Eintopf, den das be­nachbarte Altenheim - Ignatius-Lötschert- Haus - zum Fest spendierte, serviert.

Spielgeräte überreichte der I. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Montabaur, Heinz Reusch, zur Eröffnung an die Leiterin des neuen Kindergartens, Frau Sand (2. v. rechts).

Foto: M. Müller

Bericht aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

des Stadtrates Montabaur vom 05.10.1993

Der Haupt- und Finanzausschuß bewilligte nach den Richtli­nien für Zuschüsse zu Maßnahmen zur Gestaltung und In­standhaltung der Bebauung im Stadtgebiet und den Stadttei­len einen Zuschuß für die Dach- und Fassadenrenovierung eines Gebäudes im Hinteren Rebstock bis zu einer Höhe von 15.947 DM.

Daneben wurden folgende Aufträge vergeben:

Straßenbauarbeiten in der Altstraße, Montabaur-Elgen­dorf (Herstellung der Versorgungsleitungen für das Bau­gebiet »In den Fichten - Auf der Trift«;

Auftragsvolumen: 61.036 DM)

Verlegung des Straßenbeleuchtungskabels in der Altstraße; Auftragsvolumen: 10.712 DM

Erneuerung der beiden Eingangstore am Friedhof in Mon­tabaur-Horressen (Installierung von schmiedeeisernen To­ren);

Auftragsvolumen: 15.622 DM.

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß außerdem die Durch­führung eines Pilotprojektes zur Einrichtung und Ausstattung der Stadtbücherei Montabaur. Die Verwaltung wurde beauf­tragt, den erforderlichen Antrag an das Ministerium für Bil­dung und Kultur zu stellen. Gleichzeitig wurde einer zusätzli­chen Veranschlagung von Mitteln zum Bucherwerb für die Stadtbücherei in Höhe von 19.000 DM im Nachtragshaushalts­plan 1993 zugestimmt.

Die Durchführung des Pilotprojektes läuft parallel zur geplan­ten Neuunterbringung der Stadtbücherei in der Rathauspas­sage. Hier soll 1994/95 eine attraktive, zeitgemäße und lei­stungsfähige öffentliche Bibliothek entstehen unter finanziel­ler und fachlicher Unterstützung der Staatlichen Landesfach­stelle für Büchereiwesen. Die Förderung durch das Land be­trägt max. 200.000 DM. Voraussetzüng hierfür ist, daß der Träger mindestens eine Summe in gleicher Höhe aufbringt.

Haus- und Straßensammlung 1993

zu Gunsten des

Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfiirsorge e.V.

Kriegsgräber sind eine inständige Mahnung an die Menschen, Frieden zu halten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt in der Zeit vom 01. bis 17. November 1993 seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch.

Seit 1919 hat der Volksbund die Aufgabe, die deutschen Gefal­lenen zu bergen, Kriegsgräberstätten anzulegen und zu pfle­gen sowie die Hinterbliebenen zu betreuen.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe ist er auf die Hilfe und Unterstüt­zung der Bevölkerung angewiesen.

In jahrzehntelanger Arbeit wurden Hunderte von- Kriegsgrä­berstätten im Westen angelegt.

Seit dem Abschluß des Kriegsgräberabkommens mit Rußland im Dezember 1992, gibt es nun auch dort die rechtliche Grund­lage für die Arbeit des Volksbundes.

Über 3 Millionen deutsche Soldaten sind in Osteuropa gefallen oder in Kriegsgefangenschaft gestorben.

Für sie ebenfalls würdige Ruhestätten anzulegen und die Hinterbliebenen über das Schicksal der Gefallenen aufzuklä­ren, ist Aufgabe der Kriegsgräberfürsörge.

Kriegsgräberfürsorge ist Friedensarbeit.

Diese Arbeit zu unterstützen lohnt.

Der Volksbund benötigt für seine umfangreichen Arbeiten, insbesondere in Osteuropa, sehr hohe finanzielle Mittel. Diese müssen zu einem Teil durch die Haus- und Straßensammlung aufgebracht werden.

Daher bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit einer Spende bei seiner weltweit anerkannten humanitären Arbeit zu unterstützen. Im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur wird die Haus­und Straßensammlung wie folgt durchgeführt:

- in der Stadt Montabaur und in der Ortsgemeinde Welsch­neudorf die Soldaten der Westeiwaidkaserne Montabaur

- in den Stadtteilen der Stadt Montabaur sowie in den ver­bandsangehörigen Gemeinden von Montabaur wird die Sammlung durch zivile Sammler erfolgen.

Weisen Sie den Sammlern nicht die Tür.

Auch Ihre Spende ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Sicherstel­lung der Arbeit des Volksbundes.

Dr. Possel-Dölken, Dieter Kranz,

Bürgermeister Beauftragter des Volksbund

Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Verschiebung der

wöchentlichen Müll- bzw. Wertstoffabfuhr

wegen des Feiertages »Allerheiligen« (01.11.1993)

Von seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird dar­aufhingewiesen, daß wegen des Feiertages »Allerheiligen« am Montag, dem 01.11.1993 die Entleerung der Müll- bzw. Wert­stoffgefäße oder Einsammlung der DSD-Säcke in der Woche vom 01. bis 06.11.1993 jeweils einen Tag später stattfindet, also anstatt montags erst dienstags, anstatt dienstags erst mittwochs usw. Die jeweilige Abfuhrart ist dem Müllkalender zu entnehmen.

Hallenbad Montabaur

Am Montag, dem 01. November 1993, bleibt das Hallenbad Montabaur wegen des Feiertages (Allerheifigen) geschlos­sen.

Wir bitten unsere Badegäste, dies zur Kenntnis zu nehmen.