Einzelbild herunterladen

Montabaur

Öffentl. Bekanntmachungen

Sitzung des Abwasserverbandes Bad Ems

Die nächste Sitzung des Zweckverbandes »Abwasserverband Bad Ems« findet am Donnerstag, dem 28. Oktober 1993,17.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Bad Ems, Bleichstr. 1, statt.

Tagesordnung

Öffentlicher Teil:

1. Beratung und Feststellung des Wirtschaftsplanes -DS 4/ 56- für das Rechnungsjahr 1994

2. Beratung und Feststellung des 1. Nachtrages - DS 4/57 - zum Wirtschaftsplan 1993

3. Auftragsvergabe - DS 4/58 -

Erneuerung des Auslaufes am Regenüberlauf Arzbach in den Vorfluter

4. Mitteilungen

5. Anfragen Nichtöffentlicher Teil:

6. Mitteilungen

7. Anfragen

Die Verwaltung informiert

Erster Beigeordneter Keusch wiedergewählt

Heinz Reusch wurde in seinem Amt als hauptamtlicher Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur bestätigt. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion wählte ihn der Verbandsge­meinderat in seiner Sitzung vom 07.10.1993 bei 26 Ja-Stim­men, 2 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen für eine weitere Amtszeit. Die neue Wahlzeit beginnt am 16.05.1994. Der Verbandsgemeinderat hatte zuvor im Einvernehmen aller Fraktionen mit Beschluß vom 17.06.1993 auf eine öffentliche Ausschreibung der Stelle verzichtet.

Zu den ersten Gratulanten zählte neben den Ratsmitgliedern und Bürgermeister Dr. Possel-Dölken (Foto) auch Ortsbürger­meister Theo Hannappel als Sprecher der Örtsbürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur.

Bericht über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 02.09.1993

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß, für die Neueindek- kung des Daches eines Wohn- und Geschäftshauses am Großen Markt einen Zuschuß bis zur max. Höhe von 11.400 DM nach den städtischen Richtlinien für Maßnahmen zur Gestaltung und Instandhaltung der Bebauung im Stadtgebiet und in den Stadtteilen zu gewähren.

Der Ausschuß stimmte daneben der Erhöhung des Nutzungs­entgeltes für den Wolfsturm von 50,- DM auf 80,- DM zu. Mit dieser Anhebung soll der durch Feuchtigkeit und Salpeter in den Wänden verursachte erhöhte Aufwand für Heizung und Reinigung abgedeckt werden.

5

Nr. 41/93

Zur Gestaltung der Plätze »Waldbachhalle« im Stadtteil Eschel­bach und »Westerwaldstraße/Niederelberter Straße« im Stadt­teil Horressen wurde beschlossen, die Ausbaumaßnahmen auch ohne Zuweisung aus dem Dorferneuerungsprogramm durchzuführen. Die Verwaltung wurde beauftragt, entspre­chende Planungen vorzubereiten. Die Durchführung der Maß­nahmen ist in Horressen für 1993, in Eschelbach für 1994 vorgesehen.

Nebenberuflich tätige Kraft zur Reinigung der Anlagen in Reckenthal gesucht

Die Stadt Montabaur sucht zum nächstmöglichen Zeit­punkt eine Person, die folgende Anlagen im Stadtteil Recken­thal reinigt:

1. Brunnen sowie die Anlage am Brunnen einschließlich Vorplatz und Straßenrinne und die Anlage an der Pum­pe (jeweils vor Sonn-und Feiertagen);

2. die Schülerbushaltestelle einschließlich Bänke (einmal wöchentlich);

3. den Buswendeplatz (einmal monatlich).

Die Entschädigung erfolgt nach Tarif (BMT-G-II) auf Stun­dennachweis.

Interessent(inn)en werden gebeten, ihre Bewerbung an die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Konrad-Adenauer-Platz 8 56410 Montabaur

zu senden.

Nähere Auskünfte sind unter der Telefonnummer 02602/ 126131 oder 132 zu erhalten. Ggf. können Sie auch den Stadtteilbeauftragten, Paul Trumm, in dieser Angelegen­heit ansprechen.

Natur & Umwelt Info

Lebensräume schaffen

Lebensräume schaffen im Siedlungsbereich - dazu gehören alle Maßnahmen, von denen in dieser Rubrik teilweise schon die Rede war: Das Pflanzen einheimischer Gehölze, die Begrünung von Gebäuden, die großzügigere Handhabung der Gartenar­beit (nicht bis in den letzten Winkel alles jäten und sauber halten), das Anlegen einer Trockenmauer oder eines Teiches, kurzum das Anlegen von Biotopen. Biotope sind Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das müssen nicht immer Feuchtbioto­pe sein. In diesem Zusammenhang wird der Ausdruck oft gebraucht, jedoch gibt es mannigfaltige Biotope. Ein Feldrain kanneinBiotop sein, eine Wiese, eine Mauer, ein Trockenhang. Hier bilden sich jeweils spezifische Lebensgemeinschaften heraus, die sich den vorhandenen Lebensraum erobern und sich ihm anpassen. Teilweise sind es echte Spezialisten, die man hier findet.

Mit dieser Kenntnis ist es leicht, dann auch im Garten solche, wenn auch kleinen Biotope, zu schaffen. Hierbei sollte man behutsam Vorgehen und auch die Überlegung mit einbeziehen, welcher natürliche Biotop sich im Garten bilden würde. Eine sich selbst überlassene Ecke kann für die Natur ein wertvolle­res Biotop sein als der aufwendigst angelegte Gartenteich. Und auch ein kleiner Garten kann eine Trittsteinfunktion im Na­turhaushalt übernehmen und damit zum Überleben der ein oder anderen Art beitragen.

Darüber hinaus kann man auch auf kleinstem Raum wir­kungsvolle Maßnahmen für Tiere und Pflanzen ergreifen. So beispielsweise mit dem Aufhängen von Nistkästen für Vögel, aber auch für den Siebenschläfer, dem Öffnen von Scheunen­giebeln für Fledermäuse und Schleiereulen oder dem Anbrin­gen von sog. Insektennisthölzern an Gehölzen oder Gebäuden. Insektennisthölzer sind Hölzer, in die man verschieden große und tiefe Löcher bohrt. Darin legen z. B. Wildbienen ihre Eier ab. Aber auch ein kleiner Haufen Totholz kann ein Biotop sein. Hier siedeln sich Käfer und Pilze u.a.m. an.

Das Pflanzen von einheimischen Stauden bringt unseren Tag­faltern verlorene Lebensräume zurück. Jedoch sollte man auch hier noch eines bedenken: Nicht nur der erwachsene Falter braucht Nahrung. Zur Vermehrung der Art sind bestimmte