Einzelbild herunterladen

Montabaur

summe von 340 Millionen DM teilen konnten. Laut Statistik gewann pro Woche jeder fünfte Spielteilnehmer bei Toto-Lotto Rheinland-Pfalz.

Gewinner waren auch der Sport, die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, die Kunst und die Denkmalpflege in Rhein­land-Pfalz. Das Land Rheinland-Pfalz hat aus den Lotteriege­schäften des Unternehmens über 260 Millionen DM zur Förde­rung dieser Aufgaben erhalten.

- Anzeige -

Durch Sparen kommt man ganz schön weit

Der Weltspartag 1993 ist willkommener Anlaß, daraufhinzu­weisen, daß es in einer Zeit, die eher Konsum zum Leitbild hat als Zukunftssicherung und Investition, wichtiger denn je ist, Sparsinn und Geldvermögensbildung breiter Bevölkerungs­schichten zu fördern. Für den einzelnen bietet Sparen Sicher­heit, Schutz gegen zukünftige unangenehme Überraschungen und das gute Gefühl, sich beizeiten etwas leisten zu können. Aber auch gesamtwirtschaftlich ist Sparen wichtig als notwen­dige Vorraussetzung dafür, daß der Aufbauprozeß in ganz Deutschland inflationsfrei finanziert werden kann. Dabei ist klar: Der größte Feind des Sparens ist der Geldwertschwund. Er erschwert nicht nur das Sparen, sondern entwertet vor allem auch die Vermögensbestände. Sparen istbesonders dann attraktiv, wenn durch eine gemeinsame Stabilitätspolitik von Bundesbank, Finanzpolitik und Tarifpolitik die Geldentwer­tung im Griff bleibt.

Sparen ist nicht nur die Vorraussetzung für einen dynami­schen Wirtschaftsprozeß. Sparen ist auch meist selbst ein dynamischer Prozeß. Vielfach beginnt er mit dem ersten Spar­kassenbuch, das bei der Geburt oder zu einem anderen festli­chen Anlaß geschenkt wird. Oft ist dies der finanzielle Grund­stück für die zukünftige Ausbildung. Das Sparkassenbuch wird später dann, z. B. beim Eintritt ins Berufsleben, häufig so etwas wie das Vorsorgekonto: jederzeit verfügbar, mit Beträ­gen von rund 5.000 DM für die Wechselfalle des Lebens, wie den Kauf von Haushaltsgeräten, für größere Reparaturen oder die sommerliche Urlaubsreise.

Mit steigendem Einkommen wächst auch die Sparfähigkeit. Vermögensbildung, Bausparen und Altersvorsorge rücken immer mehr ins Blickfeld. Manch einer beginnt dann mit dem Zweitsparbuch für größere Beträge, bonifiziert oder mit länge­rer Festlegung, als Einmalbetrag oder als Ratensparvertrag. Andere bevorzugen je nach Zinsentwicklung Termingelder. Das galt vor allem in den letzten Jahren, als die kurzfristigen Termingeldzinsen auf überproportionale Höhen kletterten. Früher oder später kommen die meisten dann auch zu Wertpa­pieren, festverzinslichen Papieren des Staates, Wertpapieren der Sparkassen, Investmentzertifikaten oder auch Aktien.

Beim Start in die persönliche Vermögensbildung ist guter Rat wichtig. Die Berater der Sparkassen sind kompetent und haben Erfahrung. Sie kennen ihre Kunden und wissen, wie diese ihre Vermögensbildung am besten systematisch aufbau­en. Diesen Rat sollte man nutzen, denn eines ist sicher: Durch Sparen kommt man ganz schön weit.

- Anzeige -

Erdgas-Brennwertgeräte sind »Weltmeister« im Energiesparen

Sparsam heizen - Umwelt und Geldbeutel entlasten

Angesichts des sich verstärkenden Treibhauseffekts ist ein sparsamer Umgang mit Energie oberstes Gebot. Als einer der wirkungsvollsten Ansätze zur Energieeinsparung gilt die Erd­gas-Brennwerttechnik, wie die Gasversorgung Westerwald mitteilt.

Erdgas-Brennwertgeräte gewinnen einen großen Teil der in den Abgasen enthaltenen Wärme zurück und führen sie wieder dem Heizsystem zu. Auf diese Weise wird die eingesetzte Energie fast vollständig in nutzbare Heizwärme umgesetzt; die Verluste schrumpfen auf ein Minimum. .

Das »Geheimnis« dieser Technik heißt Abgasabkühlung. Die Abgastemperaturen können durch spezielle Wärmeübertra­gungsflächen bis auf 40 ° C und darunter gesenkt werden. Dabei wird der im Abgas enthaltene Wasserdampf (er entsteht bei der Verbrennung) wieder flüssig - er kondensiert und setzt Wärme frei, die dem Heizsystem zugute kommt.

Brennwertgeräte brauchen deshalb vergleichsweise weniger Energie, um die gewünschten Wärmemengen für die Heizung und W armwasserbereitung zu er zeugen. Bei Erdgasgeräten ist diese Technik besonders interessant: Weil bei der Verbren­nung von Erdgas mehr Wasserdampf entsteht als bei anderen Brennstoffen, kann besonders viel Kondensationswärme ge­

Nr. 40/93

wonnen werden. Das zahlt sich nicht nur bei den Heizkosten, sondern auch für die Umwelt aus: Je geringer der Energiever­brauch, desto weniger wird die Umwelt durch Schadstoffemis­sionen und durch den Ausstoß des klimagefahrdenden Kohlen­dioxids (C0 2 ) belastet.

Die Brennwerttechnik hat ihre Bewährungsprobe längst be­standen. Beispielsweise in den Niederlanden, wo inzwischen über ein Viertel aller eingebauten Gasheizkessel Brennwert­geräte sind.

Untersuchungen der Stiftung Warentest bestätigen: Nicht nur in modernen Heizsystemen, sondern auch in älteren Anlagen können Erdgas-Brennwertgeräte hohe Nutzungsgrade errei­chen. Ebenso lassen sie sich für die Warmwasserbereitung sinnvoll einsetzen.

Für die Abführung der stark abgekühlten Abgase bieten die Herstellerfirmen praxisgerechte Lösungen an. An die Stelle des »rauchenden Schornsteins« tritt häufig eine Abgasleitung aus Keramik, Kunststoff, Aluminium, Edelstahl oder sogar Spezialglas, die in den vorhandenen Schornstein eingezogen oder an der Außenwand entlanggeführt wird. Bei der Aufstel­lung des Gerätes im Dachgeschoß kann eine Abgasleitung direkt über Dach geführt werden.

Das anfallende Kondenswasser wird im Gerät gesammelt und in die häusliche Kanalisation geleitet, wo es sich mit den anderen Abwässern vermischt. Es ist übrigens leicht sauer; sein pH-Wert entspricht ungefähr dem von Mineralwasser. Nach den Empfehlungen des einschlägigen ATV-Merkblattes M251 kann das Kondenswasser von Brennwertgeräten mit einer Leistung bis zu 25 kW ohne weitere Behandlung abgelei­tet werden.

Wichtig für alle Interessenten: Bis zum 31. Dezember 1993 gibt die Gasversorgung Westerwald einen Zuschuß von DM 700,00 für die Installation von Erdgas-Brennwertgeräten.

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Tel.-Nr. 02624/ 9101-0.

Zwillings -Elternrunde »Eineiig oder Zweieiig«

Zwillingsbasar 16. Oktober 1993

Die Zwillingseltemrunde »Eineiig oder Zweieiig« veranstaltet am Samstag, dem 16. Oktober 1993, wieder einen Basar für gebrauchte Zwillingsbekleidung, Spielsachen, Kinderwagen usw.

Anders als bisher sind der Ablauf und der Ort. Aus Platzgrün­den sind wir in die Mehrzweckhalle bei der Schule in 57629 Müschenbach »umgezogen«. Diesmal bieten alle Eltern ihre Sachen selber an.

Diesmal können auch Eltern von »Einlingen« an dem Basar teilnehmen.

Als Unkostenbeitrag wird eine Standgebühr in Höhe von 12,00 DM genommen.

Der Erlös wird wieder gespendet.

Elterntreffen

Das nächste Treffen für Zwillingseltem ist am 09. Oktober 1993, ab 20.00 Uhr in der Gaststätte Reinscheid in 57629 Müschenbach.

Informationen sowie Anmeldungen für den Basar unter Tel. 02662/3738 B. Käckermann, Müschenbach.

Sozialgericht Koblenz teilt mit:

Am Mittwoch, dem 13. Oktober 1993, ist im Sozialgericht Koblenz, Gerichtsstraße 5, nur ein Bereitschaftsdienst einge­richtet.

Einladung zum Molsberger Markt

Programm:

- Krammarkt

- traditioneller Handwerker- und Kunstmarkt

- Spiel und Spaß für die Kinder

- Geflügelzuchtausstellung Platzkonzert mit dem Musikverein Salz

- Livemusik mit der Gruppe Saitenspinner

Samstag: 9. Oktober 1993

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Tag bei Erbsensup­pe, selbstgebackenem Kuchen und erfrischenden Getränken in einem autofreien Molsberg.

23