Montabaur
Nr. 40/93
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Urkunde, Wappenschild und Geldprämie für Preisträger
Verbandsgemeindewettbewerb unterstützt privates Engagement
Die Preisträger und ihre meist mit eigenen Händen und viel persönlichem Engagement renovierten Wohngebäude und Hofanlagen standen im Mittelpunkt einer kleinen Feier im Rathaus Montabaur, zu der die »Jury« unter der Leitung von Heinz Reusch, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, ins Rathaus eingeladen hatte. Die Eigentümer alter erhaltenswerter Gebäude und Hofanlagen in der Verbandsgemeinde Montabaur hatten an dem vom Verbandsgemeinderat Ende 1988 ins Leben gerufenen Wettbewerb zur Gestaltung, Instandhaltung, Pflege und Verschönerung erhaltenswerter Gebäude und Hofanlagen im Jahre 1993 teilgenommen und sich der kritischen Bewertung unterzogen.
8 Bewerber konnten neben Urkunde und Keramikschild Geldpreise entgegennehmen. Zusätzlich vergab die Bewertungskommission einen Sonderpreis. Die Bewertung selbst erfolgte im Punktesystem unter Einbeziehung der Kriterien:
- Gestaltung der Bauwerkfassaden unter Berücksichtigung von Form, Material und Farbgebung,
- Renovierung und Pflege der Bauwerkfassaden,
- , Auffrischung alter Inschriften und Blumenschmuck,
- Anpassung der Anwesen an die Umgebung und das Ortsbild.
Bei dem diesjährigen Wettbewerb fiel der Jury die Entscheidung allerdings besonders schwer, da alle Bewerber die Voraussetzungen erfüllten. Deshalb entschloß sich die Jury, alle Preise doppelt zu vergeben.
Den ersten Preis erhielten Uwe Adler aus Gackenbach und Carmen Frentiu aus Niedererbach. Den zweiten Platz belegten W ilm a Neuroth aus Niederelbert und Michael Münzel aus Eitelborn, gefolgt von Dieter Höher aus Holler und Berthold Maxeiner aus Horbach auf dem dritten Platz. Die Preisträger des vierten Platzes waren Otto Jungermann aus Stahlhofen und Theo Knopp aus Eitelborn. Heinz Reusch überreichte den Siegern jeweils zwei Ehrenplaketten der Verbandsgemeinde Montabaur aus Wäller Keramik und Urkunden.
Den Sonderpreis erhielt die Ortsgemeinde Girod für den Umbau der ehemaligen Gastwirtschaft zu einem Gemeindezentrum, das in seiner jetzigen Darstellung einen Blickfang für den Ortskern darstellt.
Der Wettbewerb, mit dem die Verbandsgemeinde das Bewußtsein und die Bereitschaft der Bürger für die Instandhaltung, Sanierung und Verschönerung erhaltenswerter Bauten auch durch die Gewährung von Zuschüssen fördert, soll auch in 1994 fortgesetzt werden.
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