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Montabaur

Die Damen Wüst und Wurdak werden auch in Zukunft bemüht sein, die Wünsche ihrer Kunden optimal zu erfüllen.

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Entspannung total

Auf dem Wasser schlafen

Ein Wasserbett

paßt sich dem Körper in jeder Lage vollkommen an

»Seekrankheit und Rotlichtmilieu ausgeschlossen«

»Es gibt immer noch Leute, die verbinden Wasserbetten mit dem Rotlichtmilieu oder meinen, daß man auf einer Wasser­matratze seekrank wird. Das eine wie das andere stimmt nicht«, so der Raumausstattermeister. Volker Rosenbach aus Bad Ems.

Geschichtlich werden Wasserbetten seit 1851 bei der Kranken­pflege verwendet. William Hooper erfand eine Wassermatrat­ze und griff dabei, um bettlägerigen Menschen in den Zustand der Gewichtslosigkeit zu versetzen, auf das Verdrängungs­prinzip von Archimedes zurück.

Ein wesentlicher Bestandteil des Wasserbettes ist die thermo- statisch gesteuerte und VDE-geprüfte Heizung, Dies ist unbe­dingt erforderlich, da man mit der Körpertemperatur das Wasserbett nicht aufwärmen kann. Die Konstruktion ist so gewählt, daß eine Gefährdung vollkommen ausgeschlossen ist. Die Wasserbettheizung ist in eine vollkommen wasserdichte Folie eingeschweißt. Zusätzlich befindet sich zwischen der Wassermatratze und der Heizung die Sicherheitshülle. Die Temperatur ist zwischen 20 und 38 Grad Celsius regelbar. Üblicherweise empfindet man eine Temperatur zwischen 27 und 32 Grad als angenehm. Da die Temperatur das ganze Jahr auf der eingestellten Höhe bleibt, ergibt sich ein gleichbleiben­des Schla fkli ma - Sommer wie Winter.

Insbesondere im Winter wirkt sich die Wasserbettheizung beschleunigend auf das Einschlafen aus. Während man mit erhöhter Kreislaufaktivität das kalte herkömmliche Bett auf­wärmen muß und dadurch später einschlafen kann, braucht der Körper keinerlei Anstrengung, um das Klima im Wasser­bett für erholsamen Schlaf zu schaffen. Insbesondere bei Rheu­matismus, Muskelverspannung oder ähnlichem führt die Wär­me des Wasserbettes zu einer positiven Beeinflussung der betroffenen Körperpartien und lindert die Schmerzen. Ein wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit Wasserbetten ist die Frage nach der Atmungsaktivität. Hierbei muß man bedenken, daß das Prinzip der Belüftung etwas anders funktioniert als bei herkömmlichen Betten. Die herkömmlichen Matratzen benöti­gen Lufträume, damit die in der Nacht abgegebene Feuchtig­keit die Matratze verlassen kann. Das Wasserbett hat dafür die Heizung. Sie erwärmt das Wasserbett auf circa 30 Grad Celsi­us. Das bedeutet, daß etwa 30 Minuten morgendliches Bettlüf­ten ausreichen, um die abgesteppte Matratzenauflage, die nachts die Feuchtigkeit aufgenommen hat, vollkommen auszu­trocknen. v

Um die Wassermatratze sauber zu halten, wird die Matratzen­auflage abgenommen und die Vinylhülle nach Bedarf mit einem feuchten Tuch abgewaschen. Deshalb werden Wasser­betten häufig von Allergikern benutzt. Durch das hydraulische Prinzip der Verdrängung, wird der Auflagedruck in einem Wasserbett vollkommen gleichmäßig verteilt. Der Liegekom­fort ist vom ersten bis zum letzten Tag der Benutzung gleich gut. Die Gewichtsverteilung des Körpers sorgt für eine kreis­laufentlastende Lage im Wasserbett. Die Beine sind leichter als der Oberkörper und liegen deshalb etwas höher. Eine Verstellung des Bettrahmens zur Entlastung des Kreislaufes ist beim Wasserbett somit nicht nötig.

Das Zusammenspiel zwischen Gewichtsverteilung des Kör­pers und Anpassungsfähigkeit des Wasserbettes garantiert in jeder Schlafstellung eine natürlich entspannte Wirbelsäule und die daraus resultierende Erholung für Bandscheiben und Muskulatur.

(Eine Information von Wasserbetten, Raumausstattung Rosenbach, Bad Ems).

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Jugendwettbewerb der Naspa sucht Ideen zum Thema »Müll«

Zusammen mit den Sparkassen im gesamten Bundesgebiet führt die Nassauische Sparkasse erstmalig einen ökologischen, Jugendwettbewerb durch, der auch vom Umweltbundesamt in; Berlin unterstützt wird. Schirmherr ist der TV-bekgnnte j^t-! turschützer und Tierfilmer Heinz Sielmann. Das Thema »Öko­logie« gewinnt immer mehr an Brisanz und entwickelt'sich zum;

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Schlüsselthema unserer Zukunft. Mit dem Jugendwettbewerb möchten sich die Sparkassen der Verantwortung stellen und ihren Teil zur Lösung der ökologischen Probleme beitragen. Der Jugendwettbewerb soll Jugendliche für Umweltprobleme sensibilisieren und sie auffordem, umweltgerecht zu handeln und neue Ideen zum Schutz unserer Umwelt zu entwickeln.

Der Wettbewerb unterteilt sich in zwei Bereiche. Beim Ideen­wettbewerb geht es darum, die Kreativität der jugendlichen Teilnehmer zu fördern. Hier sind eigene Vorstellungen zu entwickeln, wie dem gegenwärtigen und zukünftigen Müllpro­blem am besten zu begegnen ist. Auch bei der Auswahl der für die Umsetzung nutzbaren Medien besteht eine reichhaltige Auswahl. So kann mittels Plakaten, Fotografien oder 3 D- Modellen die jeweilige Idee umgesetzt werden. Aber auch konkrete Projekte sind selbstverständlich gefragt. Die zweite Kategorie des Jugendwettbewerbs ist der Wissenswettbewerb. Hier können die Teilnehmer durch Beantworten einiger Fra­gen ihr Wissen um das Müllproblem unter Beweis stellen.

Die Ergebnisse des Jugendwettbewerbs werden in zwei Alters­klassen (bis und ab 12 Jahren) bewertet. Ebenso werden Einzel- und Gruppenarbeiten einer jeweiligen speziellen Be­wertung unterzogen.

Im Vordergrund des ökologischen Wettbewerbs der Naspa steht derpädagogische Nutzen und die Förderung von Umwelt­sensibilität in der heranwachsenden Generation. Und zu guter Letzt soll es auch Gewinner geben, in diesem Jahr winken Naspa-Preise im Gesamtwert von 10.000,- DM.

Bis jetzt wurden bei der Naspa fast 12.000 Teilnehmerhefte für die Altersklasse bis 12 Jahre und über 7.500 Teilnehmerhefte für die Altersgruppe über 12 Jahre von über 50 Schulen aus dem Geschäftsgebiet der Naspa geordert.

Damit die Lehrerinnen und Lehrer umfassend über die Ge­samtaktion informiert sind und sie ihre Schülerinnen und Schüler aktiv unterstützen können, findet am 22. September 1993, um 19.00 Uhr, im Stammhaus der Nassauischen Spar­kasse eine Auftaktveranstaltung statt, zu der die am Wettbe­werb teilnehmenden Schulen eingeladen wurden. Neben Infor­mationen zum Wettbewerb hält Herr Dr. Henning Smolka vom Büro für Umweltkommunikation einen Vortrag zum Thema »Alles im Eimer? - Müll- und Abfallvermeidung«. Zur Müllver­meidung am Beispiel Wiesbaden wird Herr Dipl.-Ing. Manfred Schauer vom Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung referieren.

Der Jugendwettbewerb »Müll« der Nassauischen Sparkasse startet direkt nach der Auftaktveranstaltung. Einsendeschluß für den Wissenswettbewerb und für die Arbeiten des Ideen­wettbewerbs ist der 17. Dezember 1993.

Tips für den Alltag

Mit schneller Entscheidung Steuern sparen

Ab Januar 1994 schränkt der Gesetzgeber die Förderung für selbstgenutztes, gebrauchtes Wohneigentum ein. Betroffen sind also alle Immobilien, die zwei Jahre nach dem Jahr der Fertigstellung gekauft werden. In diesem Fall gilt: Für eine Immobilie aus zweiter Hand kann der Käufer bei der steuerli­chen Förderung durch den Fiskus nicht mehr Erwerhskosten in Höhe von maximal 330.000 Mark zugrundelegen, sondern nur noch maximal 150.000 Mark. Darauf weist die HUK- Coburg Bausparkasse hin.

In der Praxis bedeutet das für einen Käufer, der die Höchstgrenzen ausschöpft, daß er innerhalb der kommenden acht Jahre nicht mehr 44 Prozent von 330.000 Mark beim Finanzamt als Sonderausgaben geltend machen kann, son­dern nur noch 44 Prozent von 150.000 Mark. In Zahlen ausge­drückt: Die abschreibungsfähigen Sonderausgaben werden von 145.200 auf 66.000 Mark s ink en.

Kann ein Käufer also bis Januar 1994 pro Jahr 19.800 Mark (für die ersten vier Jahre) und 16.500Mark (für die zweiten vier Jahre) abschreiben, so sind es danach nur noch 9.000 bzw. 7.500 Mark.

Die HUK-Coburg Bausparkasse empfiehlt daher allen, die Altbauten kaufen wollen, die Immobilie noch in diesem Jahr (1993) zu erwerben.

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»Die Keramische Plastik«

- Zweiter Förderpreis der Nassauischen Sparkasse

Die Nassauische Sparkasse hat anläßlich ihres 150-jährigen Jubiläums im Jahre 1990 erstmals den »Förderpreis Keramik der Nassauischen Sparkasse« geschaffen, der zusammen mit dem Westerwaldkreis und seinem Keramikmuseum Wester-

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