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Montabaur

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Nr. 31/93

Verwalter haftet für Gebäudesicherheit Diese Entscheidung des Bundesgerichtshofes interessiert alle Besitzer einer Eigentumswohnung: Der Verwalter von Eigen­tumswohnungen hat für die ordnungsgemäße Instandhaltung des Gebäudes zu sorgen. Lösen sich, wenn auch nur bei star­kem Sturm, Dachteile ab, so haftet - wie die Landes-Bauspar- kasse mitteilt - der Verwalter für den entstandenen Schaden. Dies gilt nach Ansicht des Bundesgerichtshofes um so mehr, je älter das Gebäude und seine Dachkonstruktion ist.

Die Rocklegende »Puhdys« erneut im Westerwald

Der Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuer­wehr Mähren hat nach dem überwältigenden Erfolg 1992 die »Puhdys« erneut engagiert.

Die Rocklegende aus der ehemaligen DDR gastiert am 20. August 1993, 20.00 Uhr, im Festzelt in Mähren bei Wallmerod. Als Vorgruppe tritt in diesem Jahr die Fuldarer Rockband »Bunbbles« in Erscheinung, deren erste Maxi-CD »Blue Sealight« bereits im Januar 1993 erschien.

Konzertkarten gibt es in Stev's Musikladen in Montabaur, im Zigarrenhaus W engenroth in W esterburg, im Spar-Markt Lauf in Guckheim, im Kaufhaus Kalb in Wallmerod, bei Lebensmit­tel Größchen in Mähren und bei Bürobedarf Bikowski in Rennerod.

Hyperaktive Kinder

Die Elternselbsthilfegruppe hyperaktiver Kinder trifft sich nicht am Mittwoch, 11. August 1993, um 20.00 Uhr im Pfarr- heim in Montabaur-Horressen, sondern erst wieder am 8. September 1993.

Menschen, die sich für diese Selbsthilfegruppe interessieren, finden weitere Informationen und Unterstützung in der We- KISS, Tel.-NR. 02663/2540 oder Tel.-Nr. 02602/17252 und Tel.-Nr. 02602/18199.

-»Grenzen der motorisierten Freiheit«-

Bezirksverkehrswacht mit großem Engagement bei Informationstagen auch in Kindergärten, Schulen, Bun­deswehr und Senioren.

- Montabaurer Modell in zahlreichen weiterbildenden Schulen mit Simulation eines Verkehrsunfalls will Unfälle stoppen -

Mehr als 25 Jahre sind die Mitglieder der Bezirksverkehrs- wacht Montabaur an der Gestaltung einer »Neuen Welt des Verkehrs« bemüht.

Mit unermüdlichem Fleiß schildern sie bei Jung und Alt, in Wort und Bild, Rücksichtslosigkeit, Leichtsinn und Selbst­überschätzung im Straßenverkehr, sowie deren folgenschwe­ren Auswirkungen.

Die Bemühungen beginnen schon im Kindergarten und gehen über Fortbildungskurse für Erzieherinnen und Pädagogen sowie Elternnachmittage/abende bis hin zu Seniorenveran­staltungen.

Besonders behebt sind auch die Auszeichnungen bewährter Kraftfahrer, die Vortragsabende bei Vereinen und Referate bei Bundeswehr, Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz, über Sonderrechte und andere Probleme des Straßenverkehrs.

Da sich die Bezirksverkehrswacht ausschließlich aus Fachleu­ten, wie Richter, Amtsanwälten, Pädagogen, Polizeibeamten, Erzieherinnen, Diplomingenieuren, einem Arzt und einem Ausbildungsleiter des DRK zusammensetzt, kann sie Ver­kehrsinformationen auf breiter Basis anbieten. Dabei will man nur aufzeigen und nicht werten. »Der erhobene Zeigefinger ist nicht Sache der Verkehrswacht«.

-Weniger Kinderunfälle -

Immer wieder bringen die beiden Fachreferenten und Mitbe­gründer der Bezirksverkehrswacht, Karl Vater und Kurt Fei­len, in Kurzreferaten zum Ausdruck, daß durch das zielgerich­tete Spiel und die behutsame Heranführung der Kinder an den Bordsteinrand mit Unterstützung der Erzieherinnen, der El­tern und den Beamten der Schutzpolizei eine optimale Mög­lichkeit bestünde, Verhaltensweisen zur Verkehrsteilnahme zu üben und zu erlernen.

Gerade die Verringerung der durch Kinder verschuldeten Unfallquote wird durch die intensive Zusammenarbeit aller verantwortlichen Kräfte zurückgeführt.

Weiterhin wurden die Oberstufen der 29 weiterführenden Schulen des Rhein-Lahn- und Westerwaldkreises durch das sogenannte »Montabaurer Modell«, für Referate unter dem Motto »Grenzen der motorisierten Freiheit« interessiert.

Karl Vater und Kurt Feilen sind die »Väter« dieses Programms. Für die Schüler ist dabei das Auftreten von schulfremden Fachleuten etwas Besonderes.

Das Unterrichtsprogramm wird gelockert durch Film, Video, Dias und Diskussionen.

- Unfälle simuliert -

Im Rahmen des Montabaurer Modells wurden bereits 1990 und 1991 beim Aufbaugymnasium und der Realschule Monta­baur Verkehrsunfälle simuliert.

Hierbei sind nach den Vorstellungen der Autoren dieses erwei­terten Modells Karl Vater und Kurt Feilen ein gestellter Mofaunfall unter Berücksichtigung von Vorfahrtverletzung, Trunkenheit am Steuer sowie fahrlässiger Körperverletzung auf dem Schulhof demonstriert worden. Die Referenten bauten im nachfolgenden Unterricht die dargestellten Geschehensab­läufe mit Hilfe von Dias, Filmen und Folien in ihre Spezialthe­men ein.

Sowohl von Schülern, Lehrern und sachkundigen Beobachtern wurden diese Versuche als gelungen bewertet.

-Auch die Bundeswehr bekommt Verkehrsinformationen - Hier sprechen die Referenten bereits die jüngsten Rekruten an, aber auch Unteroffiziere, Feldwebel und Offiziere. Vortrags­themen sind dabei unter anderem:

»Rücksicht, Nachsicht«

»Sehen und gesehen werden«

»Haftpflichtprobleme bei Überschreitung der Sonderrechte« »Aggression im Straßenverkehr«

»Der Verkehrsunfall aus der Sicht des Mediziners«

»Der Verkehrsunfall aus der Sicht des Rettungsdienstes« »Die sieben Todsünden des Kraftfahrers«

»Ethik im Straßenverkehr«

Großes Interesse bei den Verkehrsteilnehmern haben attrak­tive Abendveranstaltungen mit Film und Dias in den verschie­densten Vereinen gefunden.

Schließlich widmet sich die Bezirksverkehrswacht vor allem den Senioren.

Fachlich ausgebildete »Moderatoren« sprechen hierbei unter anderem über das Thema »Mobil sein und mobil bleiben«. Hierzu werden die beliebten Seniorenfilme mit Beppo Brehm vorgeführt.

Alle Verkehrsteilnehmer bittet die Bezirksverkehrswacht ihre mit so viel uneigennützigem Elan geleistete Hilfe in Zukunft noch intensiver zu nutzen und ihr Verhalten so einzurichten, daß wieder mehr Ruhe und Sicherheit im Straßenverkehr eintreten kann.

Evtl. Anfragen an: Bezirksverkehrswacht e.V.

Postfach 1409 56404 Montabaur

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