Montabaur
Gewerbesteuer.."..300%
Die Hundesteuer beträgt für
den 1. Hund.18,— DM
den 2. Hund.27,— DM
jeden weiteren Hund.36,— DM
Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1993 enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Informationen zur Kenntnis gegeben:
Rückblick 1992
Die Jahresrechnung 1992 der Ortsgemeinde Nentershausen ist erstellt. Als herausragendes Ergebnis ist der Rücklagenbestand von 4.628.055,10 DM zu nennen. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich das Guthaben um 758.709,59 DM. Hauptsächlich verantwortlich für diese positive Entwicklung sind Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer, beim Einkommen- steueranteil, bei den Zinseinnahmen aus Rücklagen, bei Grundstückserlösen sowie Einsparungen bei Planungs- und Umlegungskosten sowie bei Investitionen.
Eine weitere wichtige Realität gilt es nicht zu verschweigen, nämlich die Tatsache, daß die Ortsgemeinde seit vielen Jahren schuldenfrei ist.
Somit bilden wiederum sehr solide finanzielle Verhältnisse die Basis für die Aufstellung des Etats 1993.
Haushalt 1993
Das Gesamtvolumen beläuft sich auf2.926.000,—DM. Hiervon entfallen auf den ausgeglichenen Verwaltungshaushalt 2.461.000,—DM und auf den ausgeglichenen Vermögenshaushalt 465.000,— DM.
Es werden keine Kredite zur Finanzierung der anstehenden Vorhaben benötigt. Da aber die Ortsgemeinde für Maßnahmen der kommenden Jahre (Ortsmitte) bereits in 1993 Auftragsvergaben vornehmen möchte, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 1.228.846,— DM zu veranschlagen bzw. festzusetzen.
Gegenüber dem Vorjahr erfolgt bei der Grundsteuer A, bei der Grundsteuer B und bei der Gewerbesteuer eine Anhebung um 10 Prozentpunkte. Diese Anhebung ist unabdingbare Voraussetzung, um Zuwendungen (Ortsmitte) zu erhalten. Der Gesetzgeber fordert dies unter dem Gesichtspunkt, daß die Ortsgemeinde zunächst ihre eigenenEinnahmequellen ausschöpfen muß.
Keine Änderungen erfahren die DM-Beträge für die Hundehaltung.
Verwaltungshaushalt
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt von 2.337.000,—DM um 124.000,—DM auf nunmehr 2.461.000,— DM.
Diese deutliche Volumenszunahme ist auf höhere Zinseinnahmen aus Rücklagen sowie auf Mehreinnahmen im Bereich der Steuern zurückzuführen.
Die höheren Zinseinnahmen der Ortsgemeinde gegenüber 1992 werden durch die hohe Rücklage hervorgerufen.
Die Einnahmen des Unterabschnittes 9000 - Steuern, allgemeine Zuweisungen und allgemeine Umlagen - erbringen mit 73,13 v. H. den Löwenanteil der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes.
Bedingt durch die Wertfortschreibungen und durch den Wegfall von Grundsteuervergünstigungen erhöht sich das Aufkommen bei der Grundsteuer B, während das Aufkommen bei der Grundsteuer A rückläufig ist. Das Gewerbesteueraufkommen basiert auf dem Ergebnis des Vorjahres und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen für das Haushaltsjahr 1993. Außerdem sind die teilweise negativen Auswirkungen aus dem Steueränderungsgesetz (Anhebung des Freibetrages beim Gewerbeertrag) berücksichtigt. Die positive Tendenz beim Einkommensteueranteil ist als Konsequenz eines höheren Steueraufkommens anzusehen, welches zur Verteilung ansteht und an dem die Ortsgemeinde partizipiert. Der Einkommensteueranteil entwickelt sich für die Ortsgemeinde zur bedeutendsten und konstantesten Einnahme auf Jahre hinaus.
Die weiteren Einnahmen der Ortsgemeinde setzen sich wie
folgt zusammen:
Erstattungen:.0,45 v.H.
Gebühren.0,37 v.H.
Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachten und sonstige Verwaltungsund Betriebseinnahmen.8,17 v.H.
Sonstige Finanzeinnahmen.17,88 v.H.
(Konzessionsabgaben, Zinserträge u. ä.)
Nr. 27/93
Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushaltes beruhen auf Erfahrungswerten des Vorjahres, ergeben sich aus tarif vertraglichen und gesetzlichen Regelungen oder sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden.
Vermögenshaushalt
Das vom Ortsgemeinderat beschlossene Investitionsprogramm bildet die Grundlage zur Aufstellung des Vermögenshaushaltes.
Dieses Programm benennt die Investitionen, setzt Prioritäten und bestimmt infolgedessen den Ausgabenumfang:
Maßnahmen
1. Umbau der Turnhalle. 55.000,— DM
2. Zuweisungen für
Dorferneuerungsmaßnahmen. 2.000,— DM
3. Erwerb von Straßenparzellen. 1.000,— DM
4. Ausbau der Bürgersteige in der
Niedererbacher Straße. 115.000,— DM
Damit im Haushaltsjahr 1993 die Gesamtauftragsvergabe vorgenommen werden kann, sind Verpflichtungsermächti- gungen in Höhe von 449.846,— DM veranschlagt.
5. Umbau der Koblenzer Straße. 6.000,— DM
Damit im Haushaltsjahr 1993 die Gesamtauftragsvergabe für den 1. Bauabschnitt vorgenommen werden kann, sind Verpflichtungsermächtigungen inHöhe von 190.000,—DM veranschlagt.
6. Erschließung »Im Wolfen«. 10.000,— DM
Damit die Gesamtauftragsvergahe vorgenommen werden kann, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 220.000,— DM veranschlagt.
7. Rückhau der Eppenroder Straße. 8.000,— DM
8. Ausbau der Bürgersteige in der Heilberscheider Straße 8.000,— DM
9. Fußgängerüberquerungshilfen. 4.000,— DM
10. Erstausstattung für das Foyer
der Freiherr-vom-Stein-Halle. 10.000,— DM
11. Erwerb von bebautem Grundbesitz. 180.000,— DM
12. Abbruchkosten für Scheunen. 36.000,— DM
13. Erwerb von Grundstücken. 30.000,— DM
Neben den bereits schon aufgezeigten Verpflichtungsermächtigungen signalisiert die Ortsgemeinde durch die Veranschlagung eines weiteren Betrages der Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 369.000,— DM die Bereitschaft zur Übernahme des durch Zuschüssen nicht gedeckten Kreisanteils beim Ausbau der Niedererbacher Straße.
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen 1993 in Höhe von 1.228.846,— DM unterstreicht nachdrücklich das finanzielle Engagement der Ortsgemeinde Nentershausen, den Ausbau der Örtsmitte in Angriff nehmen zu wollen.
Die Finanzierung der Ausgaben des Vermögenshaushaltes erfolgt durch den Zuführungsbetrag vom Verwaltungshaushalt in Höhe von 465.000,— DM
Ausblick 1994 bis 1996
Der Ausbau der Ortsmitte (lfd. Nr. 5, 6, 7, 9 und 10 des Investitionsprogrammes), die Erschließung »Im Wiesenmorgen«, Zuweisungen für Dorferneuerungsmaßnahmen, die Erschließung »Im Wolfen«, der Bau einer Grillhütte sowie die Erschließung eines Gewerhegehietes bilden die Investitionsschwerpunkte kommender Jahre.
Die Finanzierung der vorgenannten Maßnahmen stellt die Ortsgemeinde vor keine Probleme. Diese Aussage beruht auf den Berechnungen der mittelfristigen Finanzplanung. Ergänzend hierzu sei noch auf die Entwicklung der freien Finanzspitze hingewiesen:
1994- Ü 416.000,— DM
1995- Ü 407.000,— DM
1996- Ü 409.000,— DM
DRK-Ortsverein Nentershausen e.V.
Blutspendetermin Nentershausen
Unser nächster Blutspendetermin findet am Samstag, dem 10. Juli 1993 von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Hauptschule Nentershausen statt.
Eingeladen sind alle Mitbürger von 18 bis 65 Jahren.
Warum Blutspenden - Jeder Mensch kann unerwartet auf eine Blutspende angewiesen sein. Tragen Sie doch mit Ihrer Solidarität dazu bei, unseren verletzten und kranken Mitmenschen zu helfen.
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