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Montabaur

Nr. 27/93

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Wolfgang Vilz und Marion Charlotte Rath, Eitelborn, Am Nörrenpfad 16

Sterbefälle

Wilhelm Kaspar, Hübingen, Bergstr. 4 Dieter Eduard Weidenfeiler, Holler, Hauptstr. 29 Martha Maria Schmitt geb. Henke, Montabaur, Am Himmel­feld 50

Edmund Weimer, Heilberscheid, Friedhofstr. 6 Johann Lenz, Großholbach, Hauptstr. 39 Edith Helene Emmi Häßler geb. Klinkenberg, Girod, Frei­mühle

Josef Quirmbach, Görgeshausen, Mittelstr. 11 Frieda Elisabetha Kahlenberg geb. Kratz, Holler, Bachstr. 21 Karl Kurt Kirchem, Montabaur, Lilienstr. 13 Horst Josef Alfons Michels, Montabaur, Siegstr. 5 Margarethe Katharina Kramer geb. Schlosser, Montabaur, Karl-Siebert-Str. 6

Natur & Umwelt

Von Menschen und Mücken

Sommerzeit - angenehme Temperatu­ren, laue Nächte. Der vor seiner Umwelt sonst so wohlbehütete Mensch sieht sich auf einmal durch weit geöffnete F enster und Türen mit allerlei krabbelnden und fliegendem Tier konfrontiert. Der Griff zur chemischen Keule Insektenspray scheint hierbei der einzige Ausweg zu sein. Es gibt jedoch auch eine Reihe anderer wirkungsvoller Maßnah­men.

Zuerst sollte jeder sich darüber bewußt werden, daß auch Mücken zur Natur gehören. Sie haben dort genauso ihren Platz wie gerngesehene Insekten, z.B. Schmetterlinge oder Marien­käfer. Da sie aber die unangenehme Eigenart haben, den Menschen zu belästigen, ist es durchaus legitim, hier Gegen­maßnahmen zu ergreifen.

So sind z.B. Wasserflächen jeder Art Brutstätten für die Schna­kenweibchen. Dort legen sie nach einer »Blutmahlzeit« ihre Eier ab. Deshalb leeren Sie alle unnötigen Wassergefäße bzw. - wo notwendig - decken Sie sie ab. Auch Fische in Gartentei­chen können die unerwünschten Nervtöter dezimieren. Für größere Wasserflächen eignen sich für den Hausgebrauch Tabletten mit dem Bacillus thuringiensis israelensis (BTI), der den Larven den Garaus macht. Erhältlich sind die BTI-Tablet- ten in Drogerien oder Fachabteilungen der Gartenmärkte.

Für den Schutz der Innenräume bieten sich Fliegengitter vor Fenstern und Türen an. Entsprechende Materiahen gibt es im Baufachhandel. Wem dies zu aufwendig ist und wer sich nur nachts vor dem schlafraubenden Gesurre bewahren will, der ist mit einem Moskitonetz gut beraten. Über dem Bett aufgehängt, hält es zuverlässig jede Störung durch die Plagegeister fern und verschwindet nach dem Sommer wieder im Schrank. Verzich­ten Sie gerade im Schlafzimmer auf den Einsatz von Insekten­sprays. Sie können zu Gesundheitsschäden und Allergien füh­ren. Gerade für Kinder, die besonders empfindlich sind, ist ein Moskitonetz die bessere Alternative.

Für den Aufenthalt im Freien ist diese Methode allerdings wenig geeignet. Hier bieten sich insektenabwehrende Mittel an, die auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden. Allerdings lohne es sich auch hier, auf Insektenschutzmittel zurückzugreifen, die ätherische Öle enthalten. Sie basieren auf Zedern-, Eukalyptus- oder Nelkenöl und wehren die Schnaken genauso zuverlässig ab wie ein synthetisches Mittel. Allerdings hält die Wirkung nicht so lange an: Jedoch ist es wichtig zu wissen, daß auch diese aus natürlichen Stoffen zusammenge­setzten Mittel Allergien auslösen können. Deshalb informieren Sie sich über die Inhaltsstoffe, wenn Sie Allergiker sind oder fragen Sie Ihren Arzt.

Verzichten Sie auf elektrische Insektenlampen!

Diese auch Insektenkiller genannten Geräte locken mit ultra­violettem Licht die Insekten an und töten sie dann durch ein unter Strom stehendes Gitter. Obwohl diese Geräte zur Abwehr gegen Stechmücken und Fliegen empfohlen werden, reagieren die weiblichen Stechmücken - und nur diese stechen - kaum auf ultraviolette Strahlung. Sie orientieren sich hauptsächlich an der menschlichen Wärmeausstrahlung und an der Kohlendio­

xid-Ausdünstung der Haut. Andere Insekten reagieren jedoch sehr stark auf das ultraviolette Licht. So werden vor allem Tage- und Nachtschmetterlinge, Käfer, Köcherfliegen und Bienen angelockt und getötet. Die Wirkung des ultravioletten Lichtes reicht für die Insekten sehr weit. So locken die UV- Lampen, wie auch z.B. Straßenlampen, die Insekten aus ihren eigentlichen Lebensräumen heraus. Davon sind auch Tiere betroffen, die vom Aussterben bedroht sind und unter Arten­schutz stehen. Daher kann die Verwendung dieser Geräte unter Umständen einen Verstoß gegen die Bundesartenschutz­verordnung dar stellen.

Die Umweltsachbearbeiterin der Verbandsgemeinde Monta­baur, Telefon 02602/126.196, C. Wunderlich.

Stadtarchiv

Öffnungszeiten des Stadtarchivs während der Sommerferien

In der Zeit vom 19.07. bis 20.08.1993 bleiben die Räume des Stadtarchivs wegen Renovierungsarbeiten in der Joseph-Keh- rein-Schule geschlossen. Es kann jedoch das Zeitungsarchiv im Keller der Schule vormittags täglich zwischen 10.00 und 12.00 Uhr benutzt werden. Einsicht in die Findbücher ist möglich; Akten können während der Ferien nicht eingesehen werden. Ab dem 23. August sind wir dann wieder wie gewohnt für Sie da:

Montag, Mittwoch und Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr Dienstag und Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr

»Spass auf der Gass«

Bald muß auch Montabaur wieder ins Rennen

Nur noch 7 Wochen, dann muß auch Montabaur im SWF- Städtespiel »Spass auf der Gass« wieder ins Rennen.

Am 29. August wird in Ingelheim um die Teilnahme am Endspiel am 26. September in Ludwigshafen gekämpft. Inter- ressante Spiele warten auf die Aktiven und die Zuschauer vor Ort und an den Fernsehgeräten.

Schon heute sind alle eingeladen, die Montabaurer Mann­schaft in Ingelheim zu unterstützen. Am 29. August fährt wieder (kostenlos) ein Bus die Fans nach Ingelheim.

(Abfahrt in Montabaur 14.30 Uhr, Rückfahrt ab Ingelheim um 19.15 Uhr).

Wer mitfahren will, meldet sich im Rathaus, Telefon 02602/ 126.169 (Altbau, III. Stock).

Am kommenden Wochenende spielen Andernach und Ingel­heim gegeneinander. Das Spiel wird live im SW-Femsehen (SW-3) übertragen.

Weitere Infos gibt es schon am Samstag im Glaskasten.

Haben Sie ein ausgefallenes Hobby oder ein interessantes Steckenpferd?

Der »Spass auf der Gass« geht weiter. Am 29.08.1993 tritt Montabaur gegen Ingelheim an.

Für die Spielrunde, die wieder bve im SW-Funk-Fernsehen übertragen wird, sind Bürgerinnen und Bürger mit interessan­ten und ausgefallenen Hobbys aus Montabaur und dem We­sterwald besonders gefragt.

Haben Sie einen nicht alltäglichen Zeitvertreib oder ein ausge­fallenes Steckenpferd, rufen Sie uns an. Sie erreichen uns im Rathaus, III. Stock - Altbau, Telefon 02602/126.111 oder 126.192. Machen Sie mit bei »Spass auf der Gass«. Die Sieger der 2. Runde nehmen am Endspiel am 26. September 1993 in Lud­wigshafen teil.

Wilfried Noll

BErwachsenenbildung

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VHS Montabaur

Wochenendfahrt nach Hildesheim

Am 11./12. September 1993 fährt die VHS Montabaur nach Hildesheim zur Ausstellung

»Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen« Zum Programm:

Samstag, 11.09.1993:

Abfahrt: 07.00 Uhr Busparkplatz Fröschpfortstraße Monta­baur

- Mittagspause in Hildesheim - 14.00 Uhr Besichtigung des Doms und der St. Micha­el Kirche und der St. Godehard Kirche