Montabaur
Tönerne Vogelwesen, modelliert von der in Chemnitz geborenen und in Neuwied lebenden Künstlerin Sigrid Steudten (2. v. 1.) sind in der Kreissparkasse Westerwald in Montabaur zu besichtigen.
Nachdem Werner Normann, Direktor des Marktbereiches Süd, die Gäste begrüßt hatte, führte Dr. Harald Reinhold (Mitte), Leiter des Keramikmuseums Höhr-Grenzhausen, in das künstlerische Schaffen von Sigrid Steudten ein.
Wie die Künstlerin erläuterte, habe sie das Vogelthema schon immer angezogen als Sinnbild für den menschlichen Traum, Räume weitgreifend überschweben zu können.
Henriette Sellin (rechts), eine Tochter der Künstlerin, begleitete die Veranstaltung mit ihren heiteren und besinnlichen Chansons.
Uli Helmke (2. v. r.) begleitete sie am Clavicord.
Abiturprüfung 1993
Am Martin-Butzer-Gymnasium, Dierdorf, bestanden aus der Verbandsgemeinde Montabaur die Abiturprüfung 1993:
75 Schönauer, Dirk, 5430 Montabaur-Elgendorf
Insgesamt bestanden 44 Schüler/innen das Abitur.
Der Notendurchschnitt aller Schüler/innen beträgt 2,52. Die beste Gesamtnote erzielte mit 1,0 Matthias Theis; er erhält auch den Buchpreis des Kultusministeriums für besonderen Einsatz in der Schulgemeinschaft. Für besondere Leistungen im Fach Chemie wurde Alexander Theis mit einer Buchgabe des Verbandes der chemischen Industrie ausgezeichnet.
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Nr. 25/93
Viele von ihnen können nicht mehr alleine und selbständig leben, da ihre Wohnung völlig unzureichend geplant und ausgestattet wurde. Sonderwohnformen, die eine Ausgliederung alter undbehinderter Menschen bedeuten, bieten - so der Autor - keine befriedigende Lösung. Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Rudolf Scharping weist deshalb in seinem Vorwort auf die Bedeutung neuer Ansätze hin: “Es ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung den unterschiedlichsten Lebenslagen von Menschen Rechnung zu tragen und gerade den Alten und Behinderten mit Hilfe und Unterstützung ein selbstbestimmtes Leben zu sichern.”
Die Broschüre mit einer Gesamtauflage von 10.000 Exemplaren kann in der Zentrale der LBS Rheinland-Pfalz (Abteilung 2-200), Am Brand 12 in 6500 Mainz 1, kostenlos angefordert werden.
Deutscher Alpenverein
Veranstaltungstermine Juli 1993 Wanderungen:
Sonntag, 4. Juli 1993: 9.00 Uhr ab Busbahnhof Koblenz mit Fahrgemeinschaft. Wanderweg: Arienheller-Hartmannshof- Wilhelmsruh-Sohlscheid-Langenscheid-Mahlbergskopf- Weißfeld-Reidenbruch-Arienheller. *23 km, * 5,5 Std., * 400 m Steigung.
Wanderführer: E. Dutz, Tel. 02638/1357.
Donnerstag, 8. Juli 1993:11.17 Uhr ab Busbahnhof Koblenz mit Bus. Wanderweg: Pfaffenheck-Blaidenberg-Oberfell. * 10 km, * 4 Std. kaum Steigung. Einkehr: Hotel Christ, Oberfell. Wanderführer: H. Schubert, Tel. 0261/74714.
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LBS-Ratgeber “barrierefrei” weist neue Wege
Zum 2. Mal erscheint der “praktische Ratgeber für alle Menschen in jedem Alter” / Planen, Bauen und Wohnen insbesondere für Alte und Behinderte / Zukunftsweisende Modelle und Konzepte von Professor D. P. Philippen.
Die LBS Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz präsentiert in diesen Tagen die Neuauflage der Broschüre “barrierefrei”. Dieser “praktische Ratgeber für alle Menschen in jedem Alter”, so der Untertitel, soll Wohn- und Lebensraumkonzepte insbesondere für Behinderte und Alte in verständlicher Form vermitteln. “Als öffentlich-rechtliches Institut betrachten wir es als unsere Aufgabe, ein bestimmtes Engagement über den kaufmännischen Bereich hinaus für die Gesellschaft einzubringen. Zu unserer Unternehmensphilosophie gehört es, den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen zu helfen und damit zu mehr Lebensqualität beizutragen” heißt es im Vorwort der Broschüre.
Für Architekten, Planer, Handwerker und Bauherren Insbesondere die Gruppe der behinderten und alten Menschen sollen im praktischen Alltag barrierefrei - also ohne Hindernisse und Einschränkungen - leben und wohnen können. Die LBS- Geschäftsführung hat deshalb den Experten Professor D. P. Philippen aus Traben-Trarbach bereits 1986 beauftragt, einen Leitfaden für “die optimale Gestaltung des Lebensraumes” zu erarbeiten. Jetzt wurde - nicht zuletzt durch neue Erkenntnisse der Wissenschaft und Forschung - eine zweite, stark überarbeitete Fassung vorgelegt. Auf 114 Seiten liefert der Autor wertvolle Tips, Anregungen und Hinweise für Architekten, Planer, Handwerker und Bauherren. Die sechs Kapitel sind folgenden Themen gewidmet: Barrierefreies Planen und Bauen, das direkte Wohnumfeld, die Wohnebene,, die Wohnräume, der allgemeine Lebensraum sowie in Anhang mit wertvollen Bezugsquellen oder Wohnungsbauforderungsbestimmungen.
Fast ein Drittel der Bevölkerung benötigt praktischen Rat Die Schwerpunkte hegen auf Empfehlungen zur Neubauplanung, Lösungen für Umbau-, Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen bestehender Wohnungen sowie Ratschlägen zur Planung und Umgestaltung öffentlicher Gebäude, Straßen und Plätze. Dabei geht Prof. Philippen bis in die Details: die Tips reichen von der Gestaltung von Hauseingängen, Treppenhäusern und Kellern bis zu Kommunikation im Haus, der Beleuchtung oder Sicherheitsmaßnahmen. Ausführlich werden schwierige Projekte geschildert: ein Badezimmer für Rollstuhlbenutzer, Kücheneinrichtung für Blinde oder sichere Fluchtwege in Mehrfamilienhäusern für Mobilitätsbehinderte. “Wir wollen mit dieser Broschüre allen, die mit der Gestaltung unseres Lebensraumes in irgendeiner Weise zu tun haben, das Handwerkzeug zum-verantwortungsvollen Umgang mit dieser Aufgabe zur Verfügung stellen,” so LBS-Chef Werner Arnolde. Wie notwendig solche Maßnahmen sind, beweist ein Blick auf die Statistik: Fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung in Deutschland ist durch Behinderung oder Alter in Bewegung, Reaktion, Sinnesfähigkeit oder anderen persönlichen Möglichkeiten eingeschränkt.
Anfallsleiden
Informationen zur Elternselbsthilfegruppe “anfallskranker Kinder” Tel. 02663/8424 oder Tel. 02663/2540 Frau Karrenbauer (Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe).
AOK
Die Gesundheitskasse.
URLAUB ’93:
WORAUF SIE BEI FERNREISEN BESONDERS ACHTEN SOLLTEN
Die Angebote der Touristikbranche überschlagen sich: USA, so billick wie noch nie, Fernost für (fast) jeden erschwinglich.
Aber Achtung, so günstig diese Angebote auch immer sind, bedenken Sie dabei stets, daß diese Sie im wahrsten Sinne des Wortes „ans andere Ende der Welt” führen. Gehen Sie also besser davon aus, daß Ihnen dort im Krankheitsfall eventuell nicht die gewohnte ärztliche Versorgung zur Verfügung gestellt werden kann.
Viele Reiseveranstalter treffen daher für ihre Kunden besondere Arrangements, die eine ärztliche Versorgung in den Urlaubshochburgen am anderen Ende des Globus sicherstellen sollen.
Unser Tip für Fernreisende: Erkundigen Sie sich bei Ihrem Reiseveranstalter nach der Gesundheitsversorgung am gewünschten Aufenthaltsort. Schließen Sie zudem ei ne ausreichende Zusatzversicherung ab, die Ihnen im Fall des Falles zumindest die finanziellen Sorgen für eine qualifizierte Erstversorgung und den Rücktransport in die Heimat abnimmt.
Lassen Sie sich auch erklären, was Sie konkret tun müssen, um bei einer Er- A krankung schnell und fachmännisch versorgt zu werden. j
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Die Gesundheitskasse^^M

