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Montabaur «

Eschelbach (Veilchenstraße)

Im Zuge des Ausbaus der Straße ist die Wasserleitung zu erneuern.

Auftragsvolumen 29.500,- - DM

Simmern (Sanierungsmaßnahmen in der Kläranlage)

Der Schönungsteich soll mit einer PVC-Folie versehen werden. Auftragsvolumen 29.500,- - DM

Montabaur

(Erweiterung der Kläranlage - Planung und Bauleitung -) Die Kläranlage Montabaur muß aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahlen, der höheren Anforderungen an die Reini­gungskraft des Abwasser, der zu bauenden dritten Reinigungs­stufe und der sich aus der weiteren Entwicklung ergebenden Bedarfs umgeplant werden.

Der Werksausschuß vergab an ein Fachingenieurbüro die Planung und Bauleitung.

Auftragsvolumen 520.000,- - DM

Holler

In Holler sollen die Landesstraße aus Richtung Montabaur und die Kreisstraße in Richtung Niederelbert in einem Zuge ausgebaut werden. Aus diesem Grunde ist auch die Erneue­rung der Kanalisation und Wasserleitung erforderlich. Die Vergabe erfolgte an die mindestbietende Firma.

Kanalisation 233.130,- - DM Wasserleitung 113.600,- - DM

Girod/Nombom (Neubau der Kläranlage)

Nach der Fertigstellung des Kanalstauraumes unterhalb von Kleinholbach sind die Verbindungssammler zur Ortslage Gi­rod und zur Ortslage Kleinholbach zu verlegen. Gleichzeitig muß die Autobahn unterquert und ein Regenüberlaufbauwerk errichtet werden.

Auftragsvolumen 1.361.000,- - DM Kanalstauraum unterhalb Nomborn

Damit das Abwasser, vornehmlich das Oberflächenwasser, nach einem Regen zeitversetzt und in der entsprechenden Dosierung zur Kläranlage weitergeleitet werden kann, ist unterhalb von Nomborn ein Kanalstauraum mit einem vor­geschalteten Regenüberlauf sowie einem Regenauslaufskanal bis zum Vorfluter zu bauen.

Auftragsvölumen 590.560,- - DM

Verbindungssammler vom Kanalstauraum Nomborn bis zur Freimühle

Das Abwasser von Nomborn wird in einer Druckrohrleitung aus duktilem Guß bis zur Kläranlage geführt. Um mögliche Ablagerungen zu verhindern, wird am tiefsten Punkt eine Pumpstation errichtet, die in Intervallen eine Beförderung des Abwassers sicherstellt.

Auftragsvolumen 705.400,- - DM

Anschließend berichtete der Vorsitzende, daß die Arbeiten an der Kläranlage Girod zügig voranschreiten. Nachklärteich und Schönungsteich sind bereits profiliert. Der Teich 2 wird ausge­hoben. Im Teich 1 wird das Betonbauwerk für die Zwischenklä­rung erstellt. Die Kanalleitungen innerhalb der Kläranlage einschl. der Schächte sind verlegt. Der Verbindungssammler in Richtung Steinefrenz ist zu 80% fertiggestellt.

Natur & Umwelt

Tips zum Kühlgerätekauf

Kühlgeräte sind heute aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Siebela­sten die Umwelt jedoch doppelt:

Zum einen trägt der Energieverbrauch zur Freisetzung des Treibhausgases Kohlendioxyd bei; zum anderen werden Fluorchlorkohlenwas­serstoffe (FCKW), die die schüt­zende Ozonschicht unserer Atmo­sphäre zerstören, als Kältemittel und als Treibmittel für den Dämm­schaum verwendet. Hierfür ver­sucht man nun Ersatzstoffe zu fin­den, die jedoch auch nur in be­grenztem Umfang eine Verbesse­rung darstellen. So besitzt z.B. der ErsatzstoffR 134 a, ein Fluor­kohlenwasserstoff (FKW) ein er­hebliches Treibhauspotential (etwa 1200 mal so groß wie das des Kohlendioxyds). Andere Ersatz­stoffe sind aliphatische Kohlen­wasserstoffe, z.B. das Gemisch Propan/Isobutan. Deren Nachteil liegt in ihrer Brennbarkeit. Jedoch haben Untersuchungen ergeben,

Nr. 24/93

daß diese brennbaren Kältemittel ein vernachlässigbares Si­cherheitsrisiko darstellen. Somit stellen sie derzeit die beste Alternative zu FCKW und FKW dar.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Anschaffung eines neuen Kühlgerätes ist der möglichst niedrige Energieverbrauch. Hier­für werden dickere Dämmschichten eingesetzt, besonders bei Tiefgefriertruhen bzw. -schränken.

Ein neues Umweltzeichen kennzeichnetFCKW-freie und ener­giesparende Kühlschränke, Kühlgefrierkombinationen und Gefnergeräte. Diese Geräte dürfen kein FCKW enthalten, erlaubt sind jedoch die ErsatzstoffeR 134 a undR 152 a (FKW) als Kältemittel. Auf der Rückseite der Geräte sowie in der Gebrauchsanleitung müssen die verwendeten Betriebs­stoffe sowie Hinweise für Gebrauch und Entsorgung der Geräte angegeben sein.

Generell gilt jedoch:

Wenn Sie noch ein funktionstüchtiges Kühl- oder Gefriergerät besitzen, sollten Sie es keinesfalls übereilt gegen ein Neugerät austauschen. Alte Kühlschränke gehören selbstverständlich nicht zum Sperrmüll, sondern werden getrennt abgeholt und entsorgt. Fragen Sie beim Neukauf Ihren Händler, ob er das alte Gerät zurücknimmt.

Weitere Informationen bietet der Umweltprodukt-Info-Ser- vice Nr. 14 vom März 1993. Kostenloser Bezug: Faqhinforma- tionszentrum Karlsruhe, Umwelt-Produkt-Info-Service, Me- chenstraße 57, 5300 Bonn 1.

Umweltsachbearbeiterin der Verbandsgemeinde Montabaur, Telefon 02602/126.196, C. Wunderlich.

Montabaur ist ein Ausflug wert

400 Senioren aus Usingen in der Westerwälder Kreisstadt

Der Einsatz im Vorjahr hat sich gelohnt, so Wilfried Noll, der in der Verbandsgemeinde Montabaur für die Förderung des Fremdenverkehrs zuständig ist. Nachdem im September des letzten Jahres die Stadt Montabaur das Ziel von 500 Darm­städter Senioren gewesen ist, besuchten jetzt 400 Senioren aus Usingen im Rahmen eines Tagesausfluges die Westerwälder Kreisstadt.

Wir bieten diesen großen Gruppen neben einer guten Bewir­tung im Haus Mons Tabor ein folkloristisches Rahmenpro­gramm, so Noll und seine Mitarbeiterin Andrea Diel-Natter- mann. Westerwälder Musik, Tanzgruppen und traditionelle Handwerkskunst sind Programmpunkte, die gerade bei Senio­rengruppen besonders gut ankommen. Daneben stehen Stadt­führungen und Panoramafahrten durch das Gelbachtal im Programmangebot.

Der Besuch der Senioren aus Usingen ist auf den guten Ein­druck beim Vorjahresbesuch der Darmstädter Senioren zu­rückzuführen, der sich bei Seniorengruppen und Veranstal­tern herumgesprochen hat.

Für September d. J. haben sich bereits weitere Städte angemel­det. 700 Senioren aus Groß-Gerau und 200 ehemalige Mitar­beiter des Landratsamtes Darmstadt-Dieburg sind dann zu Gast in Montabaur. Die Daubacher Spinnstube, derTöpfer, der Korbflechter und dieWäller Jungs mit ihrer zünftigen Musik sind auch dann wieder dabei.

Für die Stadt Montabaur begrüßte I. Beigeordneter Dr. Hütte die Gäste, die Wilfried Noll durch das Programm führte. Für Julia Becker und Heinrich Hörst aus Usingen war der Besuch in Montabaur besonders lohnenswert. Sie dürfen demnächst ein kostenloses verlängertes Wochenende im Familienferien­dorf Hübingen antreten, das unter den Gästen ausgelost wur­de.

Personenstandmeldungen im Mai 1993 in der Verbandsgemeinde Montabaur

Geburten

Luca David Schlosser, Montabaur, Mons-Tabor-Str. 38 Lena Heike Vollmer, Montabaur, Mondring 10 Fabian Schieritz, Montabaur, Rödernweg 4 Melina Katharina Kurschat, Montabaur, Weststr. 9 Maximilian Görg, Montabaur, Mozartstr. 2 Maximilian Baldus, Montabaur, Elgendorfer Str. 27 Bernhard Markus Steudter, Ruppach-Goldhausen, Bodener Weg 13

Eheschließungen

Joachim Altmann, Montabaur, Waldbachstr. 13 und Monika Schröder, Ebernhahn, Goethestr. 7

Marco Salvadore Josef Fiorenza, Montabaur, Barbarastr. 2 und Barbara Althofen, Wirges, Brückenstr. 1 a Ralf Alfons Rudolf Perner und Birgit Walburga Schaaf, Kob­lenz, Schwarzer Weg 5

Paul Ehrhard Meudt und Fränzi Angelika Höhn, Nentershausen, Nahestr. 4