Einzelbild herunterladen

Montabaur

Die 1964 in Bad Marienberg geborene Kerstin Emrich arbeitet seit 1984 als freischaffende Malerin. Zahlreiche nationale und auch internationale Ausstellungen in renomierten Galerien zeugen von der Ausstrahlung ihrer Werke. Seit 1987 setzt sich Frau Emrich verstärkt mit Astronomie und Psychologie in der Malerei auseinander.

Die Künstlerin wird an mehreren Tagen selbst anwesend sein. Die Werke der Ausstellung können zu einem größeren Teil käuflich erworben werden. Nähere Informationen hierzu kön­nen bei Uschi Schneider, Tel. 02662/1789, erfragt werden.

Gastfamilien gesucht

Die Senioren-Union im CDU-Kreisverband Westerwald lädt wieder Kinder aus Aschersleben ein, die hier einen Urlaub in frischer und gesunder Umwelt verbringen sollen, und zwar in der Zeit vom Samstag, 17. Juli, bis Samstag, 31. Juli 1993. Wir suchen Gastfamilien, bei denen sich Kinderwie zu Hause fühlen werden.

Ihre Meldung erbitten Loni Böhm (Tel. 06439/1481) und Cäci- lie Canne (Tel. 02602/5239).

Werben Sie doch bitte auch bei Ihren Freunden und Bekann­ten.

Broschüre

"Selbsthilfegruppen im Westerwaldkreis "

Von vielen schon ungeduldig erwartet - endlich ist sie da

Die BroschüreSelbsthilfegruppen im Westerwaldkreis ist entstanden auf Wunsch der Selbsthilfegruppen und versorgen­den Einrichtungen im Westerwaldkreis, um hilfesuchenden Menschen die gesamte Bandbreite von Selbsthilfe aufzuzei­gen.

Die Broschüre wird mit Hilfe der Selbsthilfegruppen kreisweit verteilt bei Krankenkassen, Apotheken, Sanitätshäusern, Ärz­ten, Krankenhäusern, versorgenden, sozialen und kirchlichen Einrichtungen und der Verwaltung des Westerwaldkreises. Die BroschüreSelbsthilfegruppen im Westerwaldkreis ist erhältlich bei der WeKISS, Paritätisches Zentrum, Neuste. 34, 5438 Westerburg, Tel. 02663/2540.

Neuer Berufsstart für Frauen

Initiative zur Gleichstellung von Frau und Mann

Am 6. September beginnt bei der Handwerkskammer Koblenz für Frauen eine sechsmonatige Orientierungsphase zur Ein- bzw. Wiedereingliederung in den Beruf. Die Maßnahme ent­stand in Zusammenarbeit und Förderung durch das Ministeri­um für die Gleichstellung von Frau und Mann. Teilnehmen können alle Frauen, die mindestens drei Jahre berufstätig waren oder dieselbe Zeit Familienaufgaben wahrgenommen haben. Der Unterricht findet zu familienfreundlichen Zeiten von 8.30 bis 12.00 Uhr bzw. 12.45 Uhr in den Berufsbildungs­zentren der HwK statt. Die Teilnahmekosten trägt das Main­zer Ministerium für die Gleichstellung von Frau undMann. Pro Kind wird auf Antrag ein monatlicher Betreuungszuschuß bis zu 500,00 DM gewährt.

Frauen, die beruflich weiterkommen wollen, müssen einen Weg finden, um Beruf, Partnerschaft und Kinder miteinander vereinbaren zu können. In kleinen Gruppen wird deshalb diskutiert, wie und was sich am Hausfrauenalltag verbessern läßt, um neue Freiräume für berufliches Engagement zu schaf­fen, wenn die Frau dies möchte. Die Orientierungsphase ist ein Angebot für Frauen, die wissen möchten, wie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind, die ihr Selbstvertrauen und ihre Lernfähigkeit stärken möchten. Sie erschließt ihnen die Chan­cen und Risiken in typischen Männer- und Frauenberufen. Sie informiert unter anderem über Arbeitsrecht, Beschäftigungs­möglichkeiten (Vollzeit/Teilzeit) und Entlohnungsformen. In der Orientierungsphase erhalten die Teilnehmerinnen wäh­rend derPraxistage in den modernen Berufsbildungszentren der HwK Einblick in gewerblich-technische Berufe in folgen­den Bereichen: Haustechnik, Metalltechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Kfz-Technik, Nahrungsmittelbereich, Maler- und Lackiererbereich. DiePraxistage dienen dazu, den Frauen zu zeigen, daß die Palette der Berufe für einen Wiedereinstieg weitaus größer ist, als gemeinhin angenommen. Es wird aber nicht nur Fachliches vermittelt, sondern auch trainiert, wie man sich erfolgreich bewirbt. Das Bewerbungstraining hilft den Teilnehmerinnen, die eigenen Stärken zu erkennen und selbstbewußter aufzutreten. Interessierte Frauen werden zu persönlichen Beratungsgesprächen eingeladen.

Fazit: Die Orientierungsphase stärkt Frauen darin, die eige­nen Wünsche und Interessen nicht mehr hinter denjenigen der anderen Familienmitglieder zurückzustellen, sondern sie zu

Nr. 23/93

realisieren. Sie stellt die Frau als Persönlichkeit in den Mittel­punkt und bereitet sie auf den Einstieg in den Beruf bzw. in eine Fortbildung/Umschulung vor. Der Mensch ist seines Glük- kes Schmied, die Orientierungsphase hilft Frauen dabei. Ausführliche Informationen erteilt die Pädagogische Anlauf­stelle der HwK, St.-Elisabeth-Straße 2, 5400 Koblenz, Tel. 0261/398-324 oder -253.

- Anzeige -

Königsbacher Brauerei AG fördert Kidtursommer Rheinland-Pfalz

Die Königsbacher Brauerei AG Koblenz unterstützt in diesem Jahr exklusiv den Kultursommer Rheinland-Pfalz. Das Pro­gramm des Kultursommers wurde vor kurzem auf Schloß Thorn im Dreiländereck Luxemburg/Frankreich/Deutschland vorgestellt. Bis zum 3. Oktober 1993 werden über 1.200 Veran­staltungen aus allen Sparten von Kunst und Kultur ein Spiegel der vitalen Kulturszene des'Landes Rheinland-Pfalz sein. Die Ministerin für Bildung und Kultur, Dr. Rose Götte, führte aus, daß ein weiteres Merkmal des Kultursommers93 der europäi­sche Akzent sei. Internationale Kontakte in Literatur, Musik, Theater und bildender Kunst würden im Programm großge­schrieben.

Die Programmhefte, die sehr benutzerfreundlich in einen Hauptkulturfahrplan und sieben Regionalfahrpläne auf­gegliedert sind, können beim Fremdenverkehrs- und Heilbä­derverband, Postfach 1420,5400 Koblenz, angefordert werden.

- Anzeige -

Oberland Glas Gruppe:

Grünglas zu 90 Prozent aus Altglas

Rund 575.000 Tonnen Altglas aus Container-Sammlungen führte die Oberland Glas Gruppe in ihren Werken Bad Wurzach, Neuburg, Essen und Wirges 1992 in den Produktionskreislauf zurück.

Diese Menge entspricht einem Viertel des nationalen Altglas- Recycling.

Durchschnittlich 75 Prozent der Rohstoffe wurden bei Herstel­lung von Einwegglasbehältern durch Altglas ersetzt. Die aktu­elle stoffliche Verwertungsquote der Verpackungsverordnung von 42 Prozent wurde damit weit übertrofferi. Grünglas wird heute zu 90 Prozent aus Altglas hergestellt, bei Weißglas (farblos) und Braunglas liegen die Altglasanteile bei ca. 50 Prozent.

Weitere Steigerungen des Altglaseinsatzes sind bei Erfüllung der Qualitätskriterien für Altglas noch möglich. Dies heißt unter anderem konsequente Farbtrennung beim Einwurf in die Container. Die Voraussetzungen dazu sind durch ein ent­sprechendes Containerangebot in den drei Farben Grün, Braun und Weiß inzwischen. überall gegeben. Der umweltbewußte Bürger muß weiterhin beachten, daß er keine Fremdstoffe wie Keramik, Porzellan, Steingut sowie feuerfestes Glasgeschirr, Spiegel- und Fensterglas, Beleuchtungskörper oder sonstige Fremdmaterialien in die Altglas-Container gibt. Andere Ver­packungen wie Metalldosen, Plastikflaschen, Papier undFoli- en gehören ebenfalls nicht in den Altglas-Container, denn für diese Materiahen gibt es inzwischen separate Sammelsyste­me.

Im März knapp 3.800Wohnungen zum Bau freigegeben

Die Zahl der zum Bau freigegebenen Wohnungen erreichte mit 2.787 Einheiten (einschließlich Baumaßnahmen) im März 1993 eine Rekordmarke. Gegenüber dem bereits sehr hohen Vorjah­resmonatsergebnis von 3.083 Wohnungen errechnet sich eine Zunahme um rund 23 Prozent.

In neuen Wohngebäuden haben die Bauherren mit 3.436 Einheiten 24 Prozent mehr Wohnungen eingeplant als im März 1992 (2.777). Die Zahl der genehmigten Wohnhäuser! (1.322) lag nach Angaben des Statistischen Landesamtes iru Bad Ems um gut 12 Prozent über dem vergleichbaren Monats-] ergebnis des Vorjahres (1.177).

Die rheinland-pfälzischen Bauaufsichtsbehörden genehmig­ten im März 843 Einfamilienhäuser (plus 7 Prozent), 262 Zweifamilienhäuser (plus 7 Prozent) sowie 213 Mehrfamilien­häuser (plus 57 Prozent). In den mehrgeschossigen Wohnge­bäuden hegen 1.464 neue Mietwohneinheiten (plus 12 Pro­zent). Durch den Bau von vier neuen Wohnheimgebäuden sollen zusätzlich 605 Wohnungen entstehen.

In den kreisfreien Städten Landau (326 Neubauwohnungen), Ludwigshafen (213) und Kaiserslautern (202) wurden im Mär s 1993 besonders viele Baugenehmigungen registriert. Die hoch-

21